Louvre-Diebstahl: So sieht diese Krone nicht mehr aus (aber wohl bald wieder)

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Die von den Louvre-Einbrechern auf der Flucht verlorene Krone der Kaiserin Eugénie kann offenbar vollständig restauriert werden: Das Pariser Museum veröffentlichte erstmals Bilder der bei dem spektakulären Einbruch im Oktober ramponierten kaiserlichen Kopfbedeckung. Zugleich kündigte das Museum an, dass die Krone wohl vollständig restauriert werden könne.

Bei dem Diebstahl im Oktober hatten die Täter die Krone nach Angaben des Museums zunächst aus einem engen Spalt in der Vitrine gezogen, den sie mit einem Trennschleifer geöffnet hatten. Dabei seien bereits mehrere Schmuckelemente abgebrochen. Anschließend sei die Krone »bei einem heftigen Schock zusammengedrückt« worden, also wohl auf den Boden gefallen, als die Diebe nach wenigen Minuten den Tatort verließen.

Die Krone wurde nach Angaben des Louvre unterhalb des Balkons gefunden, über den die Diebe in das Museum eingedrungen und auch wieder geflüchtet waren.

»Eine vollständige Restaurierung ist möglich«, erklärte nun der Louvre. Ein Chef-Restaurator oder eine -Restauratorin soll in Kürze ausgewählt werden. Die Arbeit soll von einem Expertenrat überwacht werden, in dem auch die bedeutendsten Juweliere Frankreichs vertreten sein werden, unter ihnen Cartier und Van Cleef & Arpels.

Die Krone war auf der Weltausstellung präsentiert worden, wo Kommentatoren sie als »leicht und kokett« beschrieben. Vermutlich habe Kaiserin Eugénie sie aber nicht getragen, da es keine Krönungszeremonie für sie gegeben habe, erklärte der Louvre. Im Unterschied zur Krone ihres Mannes wurde sie nach dem Ende der französischen Monarchie nicht zerlegt und verkauft. Sie wurde in der Familie vererbt und 1988 vom Louvre erworben.

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