Asylanträge: EU-Parlament beschließt europaweite Liste sicherer Herkunftsstaaten
vor 2 Stunden
1
Das EU-Parlament hat endgültig strengere Asylregeln gebilligt. Asylanträge aus Kosovo, Tunesien und anderer Staaten sollen EU-weit schneller geprüft werden.
10. Februar 2026, 13:33 Uhr
Quelle: DIE ZEIT,
epd,
kzi
Artikelzusammenfassung
Das Europaparlament hat für eine EU-weite Liste sicherer Herkunftsstaaten gestimmt, um Asylanträge aus bestimmten Ländern schneller zu prüfen. Auch EU-Beitrittskandidaten könnten als sicher gelten, wenn keine schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen vorliegen. Die Einstufung bringt verkürzte Asylverfahren und eine höhere Beweislast für Antragsteller mit sich. Zudem kann der Zugang zum Arbeitsmarkt eingeschränkt sein. Die Entwicklung bleibt spannend und wird fortlaufend aktualisiert.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich?
Das Europaparlament hat mehrheitlich für die Einführung einer EU-weiten Liste sogenannter sicherer Herkunftsstaaten gestimmt. Asylanträge von Staatsangehörigen der Länder Kosovo, Bangladesch, Kolumbien, Ägypten, Indien, Marokko und Tunesien sollen damit künftig beschleunigt geprüft werden.
Zudem sollen EU-Beitrittskandidaten grundsätzlich auch als sichere Herkunftsstaaten gelten, sofern dort kein Krieg herrscht oder gravierende Menschenrechtsverletzungen vorliegen.
Die Einstufung als sicherer Herkunftsstaat hat
zur Folge, dass Asylverfahren verkürzt werden und die Beweislast stärker
bei den Antragstellenden liegt. Zudem ist der Zugang zum Arbeitsmarkt
häufig eingeschränkt.