Allerdings wehte der Rückenwind mit 2,5 Sekunden pro Sekunde irregulär stark. Silber ging an Zharnel Hughes (20,16/Großbritannien), Bronze holte der Italiener Eseosa Desalu (20,26).
Agyekum holt Silber, Fischer-Breiholz wird Fünfter
Zuvor hatte Emil Agyekum als erster Deutscher seit dem großen Harald Schmid eine EM-Medaille über 400 m Hürden gewonnen. Fast auf den Tag genau 40 Jahre nach Schmids letztem von drei Europameister-Titeln musste sich der deutsche Rekordhalter Agyekum in 47,87 Sekunden nur dem überragenden norwegischen Weltrekordmann Karsten Warholm (46,63) geschlagen.
»Ich bin sehr entspannt ins Rennen gegangen und habe einfach das gemacht, was ich am besten kann«, sagte Agyekum in der ARD: »Natürlich hätte ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht. Aber ich bin einfach sehr happy, das ist etwas Besonderes. Das ist die Belohnung für harte Arbeit. Und es ist erst der Anfang.«
Während Agyekum seine erste große Medaille mit der Deutschland-Fahne um die Schultern feierte, war der erfolgsverwöhnte Warholm ebenfalls überglücklich: »Das bedeutet mir sehr viel«, sagte der 30 Jahre alte Ausnahme-Athlet.
U23-Europameister Owe Fischer-Breiholz landete in 48,56 Sekunden auf dem fünften Platz, zu Bronze fehlten ihm zwei Zehntel.
Ebenfalls Silber ging an Diskuswerferin Shanice Craft. Mit 65,72 Metern musste sie sich nur der Niederländerin Jorinde van Klinken geschlagen geben, die mit 67,67 Metern Gold holte. Kristin Pudenz wurde mit 63,27 Metern Fünfte.

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