Lars Klingbeil: Vize Rumpel

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Friedrich Merz will Donald Trump besänftigen, Lars Klingbeil gibt lieber den deutschen Chef-Kritiker der US-Politik. Er folgt einer Absprache und einer Tradition der SPD.

21. Januar 2026, 18:16 Uhr

 Lars Klingbeil, SPD-Vorsitzender und Finanzminister, übernimmt es derzeit, Klartext mit der Trump-Regierung zu sprechen.
Lars Klingbeil, SPD-Vorsitzender und Finanzminister, übernimmt es derzeit, Klartext mit der Trump-Regierung zu sprechen. © Liesa Johannssen/​Reuters

Die New York Times hat Lars Klingbeil als einen der Anführer jenes Widerstands identifiziert, der sich in Europa gerade gegen die Politik des US-Präsidenten formiert. "Some leaders — like President Emmanuel Macron and Lars Klingbeil", so schrieb das Blatt am Montag, seien offenbar "bereit, dieses Risiko einzugehen". Nämlich: sich mit Trump in der Zoll- und Grönland-Frage anzulegen, auch auf das Risiko hin, dass "Europas Verhältnis zu den Vereinigten Staaten irreparabel" beschädigt werde, so die Analyse der NYT

Tatsächlich ist auffällig, dass der deutsche Vizekanzler und SPD-Vorsitzende derzeit deutlich härtere Kritik an der US-Regierung übt als Kanzler Friedrich Merz oder andere Kabinettsmitglieder. Angefangen hat das an diesem Wochenende, an dem Trump neue Strafzölle für acht europäische Staaten, darunter Deutschland, angekündigt hat. "Das ist jetzt ein Punkt, den wir nicht mitgehen können. Wir lassen uns nicht erpressen", sagte Klingbeil auf einer Wahlkampfveranstaltung im rheinland-pfälzischen Daaden. 

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