Die USA und Israel haben bei ihren Angriffen hochrangige Vertreter des Regimes getötet. Der Iran hat mehrere Namen bestätigt, weitere würden noch veröffentlicht.
1. März 2026, 9:21 Uhr Quelle: DIE ZEIT, AFP, Reuters, svj
Durch die Angriffe von Israel und den USA auf den Iran sind neben dem Obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei weitere politische Führungspersonen getötet worden. Wie die iranische Justiz auf ihrer Webseite mitteilte, sind auch Mohammed Pakpur, der Anführer der iranischen Revolutionsgarde, und Ali Schamchani, der Vorsitzende des nationalen Verteidigungsrats, tot. Schamchani war einer der wichtigsten Berater von Chamenei.
Das iranische Staatsfernsehen bestätigte zudem den Tod von Abdolrahim Mussawi, Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, sowie von Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh. In dem Bericht hieß es weiter, die Verantwortlichen seien "während einer Sitzung des Verteidigungsrates" getötet worden. Weitere Namen würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Am Sonntagmorgen hatte der Iran bereits Berichte bestätigt, wonach Chamenei nicht länger am Leben sei. US-amerikanischen Angaben zufolge wurde der Oberste Führer des Landes bei den ersten Angriffen am Samstagmorgen getötet. Er hatte das Land zuvor über drei Jahrzehnte lang angeführt.
Trio um Präsidenten Massud Peseschkian soll Führung zunächst übernehmen
Zunächst soll ein Trio um den iranischen Präsidenten Massud Peseschkian die Führung im Iran übernehmen. Neben Peseschkian seien Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei und ein Jurist des Wächterrats mit der Aufgabe betraut worden, berichtete das iranische Staatsfernsehen. Es berief sich dabei auf einen Berater Chameneis, Mohammed Mochber. Auch die iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete darüber.
Das Trio solle die Aufgaben Chameneis übernehmen, bis der sogenannte Expertenrat, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen, einen Nachfolger benennt. Laut der Verfassung muss der Expertenrat umgehend einen neuen Führer bestimmen und vorstellen, sagte Mochber. Wer Chamenei nachfolgen könnte, ist unklar.
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