Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Italien verweigert US-Militär Landung auf Stützpunkt
US-Angriff auf Munitionsdepot in Isfahan
Rubio: Nato darf "keine Einbahnstraße sein" – Kritik an Spanien
Rubio: Straße von Hormus wird "so oder anders" offen sein
Golfstaaten und Ukraine wollen im Militär- und Energiebereich zusammenarbeiten
Trump: Holt euch das Öl in der Straße von Hormus
US-Präsident Donald Trump fordert Länder auf, Öl aus den USA zu kaufen oder es sich in der Straße von Hormus zu „holen“. Er schreibt auf Truth Social: „Ich habe einen Vorschlag für euch: Erstens, kauft bei den USA, wir haben reichlich, und zweitens, fasst endlich Mut, fahrt zur Straße und holt es euch einfach.“ Der Vorschlag gehe an alle Länder, die wegen der Blockade der Straße von Hormus kein Kerosin bekommen könnten. Dazu gehöre etwa Großbritannien, das sich geweigert habe, sich an der Entmachtung in Iran zu beteiligen. „Ihr müsst anfangen zu lernen, wie man für sich selbst kämpft. Die USA werden nicht mehr da sein, um euch zu helfen, genauso wie ihr nicht für uns da wart (...) Holt euch euer eigenes Öl!“, schreibt Trump.
Auch kritisiert er, Frankreich habe Flugzeuge mit Militärgütern für Israel nicht über französisches Hoheitsgebiet fliegen lassen. Trump erwähnt nicht, dass er Hilfe abgelehnt hat. So hatte er kurz nach Kriegsbeginn erklärt, Großbritannien erwäge zwar, zwei Flugzeugträger in den Nahen Osten zu schicken. Aber man brauche die Hilfe nicht mehr. „Wir brauchen keine Leute, die sich erst dann an Kriegen beteiligen, wenn wir sie bereits gewonnen haben!“, hatte Trump am 7. März erklärt. Andere Länder hatten angeforderte Hilfen abgelehnt und dies damit begründet, dass sie nicht von Trump vor Beginn des Krieges eingebunden gewesen worden seien und auch dessen Kriegsziele unklar seien.
Pakistan und China stellen Forderungen für Frieden im Nahen Osten vor
Nach einem Treffen der Außenminister Chinas und Pakistans in Peking stellen die Länder gemeinsame Forderungen in Bezug auf den Krieg im Nahen Osten vor. „China und Pakistan fordern eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen und größtmögliche Anstrengungen, um eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern“, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Humanitäre Hilfe solle in die vom Krieg betroffenen Gebiete vorgelassen werden und Friedensverhandlungen sollten so schnell wie möglich beginnen, hieß es weiter. Zudem forderten die Länder den „Verzicht auf die Anwendung oder Androhung von Gewalt während Friedensgesprächen“.
Das Passieren der Straße von Hormus solle so schnell wie möglich wieder normal ermöglicht werden. Weiter hieß es, ein gemeinsamer Frieden solle auf Grundlage der UN-Charta und internationalen Rechts verhandelt werden.
Pakistan hatte sich zuletzt um Vermittlung zwischen den USA und Iran bemüht. Am Wochenende hatte Islamabad die Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei zu Gesprächen über den Iran-Krieg empfangen. Pakistans Außenminister Ishaq Dar war danach zu Gesprächen nach China aufgebrochen. China und Pakistan gelten als strategische Partner.
Revolutionsgarde droht mit Angriffen auf Vertretungen von US-Konzernen
Die iranische Revolutionsgarde droht mit Attacken auf US-Unternehmen in der Region. Das melden staatliche iranische Medien. Auf der Liste der 18 anvisierten Konzerne stehen unter anderem Microsoft, Google, Apple, Intel, IBM, Tesla und Boeing.
„Diese Unternehmen müssen vom 1. April um 20 Uhr Teheraner Zeit an als Vergeltung für jeden Terrorakt in Iran mit der Zerstörung ihrer jeweiligen Zweigstellen rechnen“, heißt es in einer Erklärung der Garde.
Unicef: Seit Kriegsbeginn im Nahen Osten Hunderte Kinder getötet
Kinder leiden laut Unicef besonders unter dem Krieg im Nahen Osten. Nach Informationen des UN-Hilfswerks wurden seit Kriegsbeginn vor gut einem Monat bereits mehr als 340 Kinder getötet und Tausende verletzt – und zwar überwiegend in Iran. Dort starben demnach 216 Mädchen und Jungen. 1767 wurden verletzt.
In Libanon wurden 124 Kinder getötet und 413 verletzt. In Israel waren es vier getötete und 862 verletzte Mädchen und Jungen. Knapp die Hälfte kam den Angaben zufolge bereits am ersten Tag des Krieges ums Leben, als in Iran die Schajareh-Tayebeh-Grundschule angegriffen wurde.
„Kinder in der Region sind schrecklicher Gewalt ausgesetzt, während ausgerechnet die Systeme und Dienste, die sie schützen sollen, unter Beschuss geraten“, sagte Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell. „Alle Konfliktparteien müssen dringend handeln, um das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen und die Rechte von Kindern zu wahren.“
Das Kinderhilfswerk verwies auch auf die mehr als 1,2 Millionen Kinder, die innerhalb der Region bisher vertrieben wurden. Durch Bombardierungen und Evakuierungsanordnungen seien ganze Gemeinden zur Flucht gezwungen worden. Viele Kinder erlebten traumatische Ereignisse und hätten alles verloren, was ihnen bisher Halt und Sicherheit gegeben hat. Das habe langfristige Folgen für die psychische Gesundheit.
Italien verweigert US-Militär Landung auf Stützpunkt
Italien hat mehreren US-Flugzeugen die Landung auf einem Stützpunkt auf der Mittelmeerinsel Sizilien für den Krieg gegen Iran verweigert. Nach Informationen der Tageszeitung Corriere della Sera gab Verteidigungsminister Guido Crosetto dem US-Militär vor einigen Tagen keine Erlaubnis, den Militärflughafen Sigonella zu nutzen, um dann in den Nahen Osten weiterzufliegen. Aus dem Umfeld des Ministeriums in Rom wurde die Darstellung bestätigt.
Demnach wurde Italien von dem Vorhaben des US-Militärs erst informiert, als die Flugzeuge längst in der Luft waren. Zuvor habe niemand eine Genehmigung beantragt oder den Nato-Partner auch nur informiert, hieß es. Zudem sei unklar geblieben, um welche Art von Flügen es sich handle.
Die italienische Regierung ließ später verlauten, dass es „weder kritische Punkte noch Reibereien mit den internationalen Partnern“ gebe. „Insbesondere die Beziehungen zu den USA sind solide sowie von uneingeschränkter und loyaler Zusammenarbeit geprägt.“ Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zählt in Europa zu den Regierungschefs, die einen guten Draht zu US-Präsident Donald Trump haben. Nach Beginn des Kriegs hatte Meloni versprochen, dass die USA ihre Stützpunkte in Italien im Rahmen der bestehenden Vereinbarungen nutzen können. Eine darüber hinaus gehende Beteiligung lehnte sie ab.
Der Flugplatz Sigonella liegt in der Nähe von Catania im Osten von Sizilien. Dort befindet sich sowohl ein Stützpunkt der italienischen Luftwaffe als auch der US Navy. Das Gelände wird auch von der Nato genutzt, dem westlichen Verteidigungsbündnis.
31 Tage ohne Internet - Online-Handel bricht zusammen
Mit Beginn des Krieges verhängte das iranische Regime eine Internetsperre. Seit mehr als vier Wochen haben Iranerinnen und Iraner damit keinen Online-Zugang mehr. Das schade insbesondere Unternehmen, die ihre Produkte sonst über Social-Media-Apps wie Instagram verkaufen. Hunderttausende Unternehmen, die ihre Produkte sonst über internationale Social-Media-Apps wie Instagram verkaufen, mussten ihre Geschäfte einstellen.
Es ist nicht das erste Mal, dass das Regime in Teheran die Kommunikation zur Außenwelt unterbricht. Bereits bei den Protesten im Januar, bei denen mehrere Zehntausend Menschen durch die Revolutionsgarden getötet wurden, setzte das Regime Internetsperren ein. So lange wie dieses Mal dauerte der Shutdown jedoch noch nie, es ist die bislang längste Internetsperre in der Geschichte des Landes.
Weltweit steigt die Zahl der Internetsperren. Für das Jahr 2025 meldete die Organisation Access Now 313 staatliche Internetblockaden. Dazu zählen auch Sperren einzelner Apps. So blockierten die USA und Albanien im vergangenen Jahr TikTok. Die meisten Internetsperren wurden im Kontext von politischen Konflikten, Protesten und Wahlen verhängt. In 70 Fällen gingen laut Access Now damit Menschenrechtsverletzungen wie Mord, Folter oder Kriegsverbrechen einher.
US-Angriff auf Munitionsdepot in Isfahan
Die USA haben einem Medienbericht zufolge einen massiven Angriff auf ein großes Munitionsdepot in der iranischen Stadt Isfahan durchgeführt. Dafür hätten sie in der Nacht eine große Menge bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) eingesetzt, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf einen US-Beamten.
Iran hat die nächtlichen Bombardierungen auf die Militäreinrichtungen in der Provinz Isfahan bestätigt. „Derzeit liegen noch keine Informationen über das Ausmaß der Schäden oder die Zahl der Toten und Verletzten dieser Angriffe vor“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Isna den Vizegouverneur der Provinz, Akbar Salehi.
Rubio: Nato darf "keine Einbahnstraße sein" – Kritik an Spanien
US-Außenminister Marco Rubio hat Spanien und andere Nato-Partner für mangelnde Unterstützung im Iran-Krieg kritisiert - und eine spätere Neubewertung der Allianz durch die USA nahegelegt. Die USA müssten in einer Zeit, in der man die Verbündeten brauche, feststellen, dass Nato-Mitglied Spanien, zu dessen Verteidigung man sich verpflichtet habe, den Vereinigten Staaten die Nutzung seines Luftraums verweigere und damit prahle, sagte Rubio dem Sender Al Jazeera laut einer Mitschrift seines Ministeriums. Er bemängelte zudem, dass die USA in Spanien und andernorts auf Widerstand bei der Nutzung von Stützpunkten gestoßen seien.
Die Nato sei nützlich für die USA, weil sie dem Land ermögliche, Soldaten und militärische Ausrüstung an anderen Orten zu stationieren. Wenn es bei der Allianz aber nur darum gehe, dass die USA Europa im Falle eines Angriffs verteidigten, den Vereinigten Staaten aber die Nutzung von Stützpunkten verweigert werde, wenn sie es bräuchten, sei das keine gute Vereinbarung. Da falle es schwer, dabei zu bleiben und zu sagen, dass das gut für die USA sei, meinte Rubio weiter.
Nach dem Krieg müssten die USA all das neu bewerten, betonte er. Die Nato sei ein Bündnis und dürfe als solches "keine Einbahnstraße sein". Rubio fügte hinzu: "Hoffen wir, dass wir das in Ordnung bringen können."
Lesen Sie hier mehr zu US-Präsident Donald Trumps widersprüchlichem Vorgehen im Iran-Krieg:
Drei chinesische Schiffe fahren durch die Straße von Hormus
China teilt mit, drei seiner Schiffe hätten kürzlich die Straße von Hormus passiert. China wisse die Unterstützung der beteiligten Parteien zu schätzen, erklärt ein Sprecher des Außenministeriums in Peking weiter, ohne Details zu nennen.
Eigentlich blockiert Iran die Straße von Hormus derzeit für Handelsschiffe oder Tanker. Zuletzt hatte es aber Berichte gegeben, dass diese vereinzelt gegen Geldzahlungen durchgelassen wurden. China zählt zudem zu den Ländern, mit denen Iran in guter Beziehung bleiben will. Der Sprecher des Außenministeriums sagt, China sei bereit, konstruktiv daran mitzuarbeiten, Frieden im Nahen Osten wiederherzustellen. Die Regierung in Peking setzt damit ihre Bemühungen fort, sich als Stabilitätsanker zu präsentieren und damit von den USA unter Präsident Donald Trump abzugrenzen.
Obwohl China der weltweit größte Importeur von Rohöl ist und einen großen Teil davon aus dem Nahen Osten bezieht, zeigt sich die Volksrepublik von der Blockade der Straße von Hormus verhältnismäßig gelassen. Denn das Land hat sich mit einem System aus gewaltigen Reserven, direkten Eingriffsmöglichkeiten in Produktion und Handel sowie alternative Energiequellen, seit Jahren auf einen solchen Fall vorbereitet.
Warum China langfristig sogar von der Blockade profitieren könnte, lesen Sie in diesem Artikel der China-Korrespondentin der SZ, Lea Sahay.
Iran: Tote nach Angriff auf religiöse Anlage
Iranischen Staatsmedien zufolge sind bei einem Luftangriff auf eine religiöse Anlage im Nordwesten des Landes drei Menschen ums Leben gekommen. Infolge der Attacke in der Stadt Sandschan seien zwölf weitere Menschen verletzt und in Kliniken gebracht worden, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna.
Bei der Bombardierung des Komplexes sollen dem Irna-Bericht zufolge ein Verwaltungsgebäude, ein Gästehaus, die Bibliothek sowie umliegende Gebäude beschädigt worden sein. Ein Video der Nachrichtenagentur zeigte ein völlig zerstörtes Gebäude, Trümmer und Rauch. Die Moschee selbst wurde den Aufnahmen zufolge nicht beschädigt.
Israels Armee: „Dutzende Terroristen“ in Südlibanon getötet
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei ihrem Einsatz im Süden Libanons binnen 24 Stunden „Dutzende Terroristen“ getötet. Diese seien bei Versuchen identifiziert worden, Soldaten von Verstecken aus anzugreifen. Einer sei etwa dabei gewesen, einen Angriff von Truppen mit einer Panzerabwehrrakete vorzubereiten. Es sei auch ein Kämpfer der libanesischen Hisbollah-Miliz festgenommen worden, der die israelischen Truppen beobachtet habe, hieß es weiter in der Mitteilung. Die Soldaten hätten in Südlibanon unter anderem Waffenlager, Kommandoposten und unterirdische Schächte zerstört.
Darüber hinaus teilte Israel die Namen drei weiterer israelischer Soldaten mit, die bei Kämpfen in Libanon getötet worden sind. Demnach handelt es sich um einen 22-jährigen Hauptmann und zwei 21-jährige Hauptfeldwebel. Zwei weitere Soldaten seien bei einem Vorfall im Süden Libanons verletzt worden, einer davon schwer. Bereits am Montag hatte es eine Mitteilung der Armee über einen getöteten Soldaten gegeben.
Nach Angriff: Feuer auf kuwaitischem Öltanker im Hafen von Dubai gelöscht
Das nach einem mutmaßlich iranischen Drohnenangriff ausgebrochene Feuer auf einem kuwaitischen Öltanker ist nach Angaben Dubais gelöscht worden. Die 24 Besatzungsmitglieder der Al Salmi seien in Sicherheit und es gebe keine Verletzten, teilten die Behörden des Golfemirats mit. Die Kuwait Petrol Corporation (KPC) erklärte unterdessen, dass der vollbeladene Supertanker bei einem iranischen Angriff getroffen und am Rumpf beschädigt worden sei.
KPC warnte laut der kuwaitischen Nachrichtenagentur Kuna vor einer drohenden Ölpest. Den Schiffsinformationsdiensten Lloyd's List Intelligence und TankerTrackers zufolge hat der Tanker zwei Millionen Barrel Öl aus Kuwait und Saudi-Arabien geladen. Laut Lloyd's sollte das Schiff den chinesischen Hafen Qingdao ansteuern.
Unilever verhängt globalen Einstellungsstopp wegen Iran-Krieg
Der Konsumgüterkonzern Unilever hat mit sofortiger Wirkung einen weltweiten Einstellungsstopp auf allen Ebenen verhängt. Der Hersteller von Marken wie Dove und Knorr reagiert damit auf die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs, wie aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden internen Schreiben hervorgeht. Der Stopp soll mindestens drei Monate dauern.
"Die makroökonomischen und geopolitischen Realitäten, besonders der Nahost-Konflikt, bringen erhebliche Herausforderungen für die kommenden Monate mit sich", schrieb Fabian Garcia, Chef der Körperpflegesparte, vergangene Woche an die Mitarbeiter. Der seit einem Monat andauernde Krieg hat den Welthandel gestört und die schwerste Unterbrechung der Öl- und Gasversorgung in der Geschichte verursacht.
Der Einstellungsstopp kommt zu einem bereits laufenden Sparprogramm hinzu. Unilever will seit 2024 innerhalb von drei Jahren rund 800 Millionen Euro einsparen und dabei etwa 7500 Stellen streichen.
Menschenrechtsorganisation verurteilt Rekrutierung von Kindern in Iran
Die Menschenrechtsorganisation HRW hat die Anwerbung von Kindern für militärische Zwecke durch die iranischen Revolutionsgarden scharf verurteilt. "Die Rekrutierung und der Einsatz von Kindern im Militär stellen eine schwerwiegende Verletzung der Kinderrechte dar und gelten als Kriegsverbrechen, wenn die Kinder jünger als 15 Jahre sind", hieß es in einer Erklärung der Organisation.
"Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass die iranischen Behörden offenbar bereit sind, das Leben von Kindern für etwas zusätzliche Arbeitskraft zu riskieren", sagte Bill Van Esveld, Vizedirektor in der HRW-Abteilung für Kinderrechte, laut der Mitteilung.
Hintergrund sind Aufrufe einer den mächtigen Revolutionsgarden unterstellten Organisation, die in der Hauptstadt Teheran Freiwillige mobilisieren will. Interessierte könnten sich in Moscheen und an Stützpunkten registrieren, sagte Rahim Nadali, stellvertretender Leiter der Kulturabteilung der Revolutionswächter in der Millionenmetropole. Die Kampagne mit dem Titel "Kämpfer zur Verteidigung der Heimat Iran" sei offen für alle ab 12 Jahren.
Zu den Aufgaben der Freiwilligen gehören einem Bericht der Nachrichtenagentur Mehr zufolge die Teilnahme an Aufklärungspatrouillen sowie "operativen Einsätzen". Teilnehmer der Kampagne unterstützen im Krieg gegen die USA und Israel demnach auch im Bereich Logistik sowie bei der Versorgung, etwa in der Küche und der Verteilung von Gütern. In welchem Bereich Kinder tätig sein sollen, blieb unklar.












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