Koreakonflikt: Nordkorea feuert über zehn Kurzstreckenraketen ab
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Trotz jüngster Annäherungen aus den USA und Südkorea hat Kim Jong-uns Militär zahlreiche Raketentests durchgeführt. Trump lobte zuvor die »sehr gute Beziehung« zu Kim.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
liw
20. August 2026, 12:30 Uhr
Artikelzusammenfassung
Nordkorea hat mit mindestens zehn Kurzstreckenraketen ein ziemlich lautes Signal ins Japanische Meer geschickt. Das südkoreanische Militär meldete die ungewöhnlich hohe Zahl an Starts, und genau darin liegt der Twist: Ausgerechnet nach diplomatischen Soft-Signalen aus Washington und Seoul dreht Kim Jong-uns Regime den Eskalationspegel hoch, als wolle es im geopolitischen Soundcheck noch schnell den Bass aufdrehen. Zuvor hatten die USA und Südkorea dem Norden eher entgegengearbeitet, indem ein laufendes gemeinsames Militärmanöver kleiner ausfallen soll – ein klassischer Deeskalationsmove, der in der Sicherheitsarchitektur der Region trotzdem nie ohne Misstrauen über die Bühne geht. Parallel schwärmte Donald Trump von einer »sehr guten Beziehung« zu Kim und stellte sogar ein persönliches Treffen noch in diesem Jahr in Aussicht, während Südkoreas Präsident Lee Jae Myung bereits Mitte August direkte Talks befürwortete. Der Raketenstart wirkt damit wie ein trotziges Push-Notification-Update aus Pjöngjang: Gesprächsbereitschaft ja, aber bitte zu den eigenen Bedingungen – und mit maximaler Reichweite für die Schlagzeilen.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Nach diplomatischen Zugeständnissen aus den USA hat Nordkorea mindestens zehn Kurzstreckenraketen abgefeuert. Wie das südkoreanische Militär mitteilte, flogen die Geschosse in Japanische Meer östlich der asiatischen Halbinsel. Die hohe Zahl der Raketenstarts ist ungewöhnlich für das Regime von Machthaber Kim Jong-un.
Wenige Tage zuvor hatte sich eine Annäherung zum südkoreanischen Nachbar und dessen US-amerikanischer Schutzmacht angedeutet. Dabei kamen diese Kims Regime entgegen. So soll ein gemeinsames Militärmanöver, das die beiden Länder derzeit durchführen, deutlich kleiner ausfallen.
US-Präsident Donald Trump sprach am Wochenende sogar von einer »sehr guten Beziehung« zu Kim. Außerdem gab er an, dass er Kim noch in diesem Jahr persönlich treffen wolle. Für direkte Gespräche mit dem nordkoreanischen Diktator sprach sich Südkoreas Präsident Lee Jae Myung bereits Mitte August aus.