Der Palast hat Vorkehrungen getroffen: Wenn der König von England mit Donald Trump allein ist, dürfen weder Kameras laufen noch Mikrofone dabei sein. Damage control als protokollarische Vorsichtsmaßnahme – dieses Manöver erzählt viel über die heikle Mission, zu der sich das Königspaar Charles und Camilla seit Montag anlässlich des amerikanischen Unabhängigkeitsjubiläums in der früheren britischen Kolonie aufhält.
Ein echter König trifft auf den Mann, den Medien bereits öfter als Mad King bezeichnet haben, als den verrückten Herrscher. Und ausgerechnet Charles, der englische Pflanzenfreund, Feingeist und Freund des interreligiösen Dialogs, soll nun also die Formel finden, an der schon versierte Regierungschefs gescheitert sind: Donald Trump einzuhegen, diesen King Kong des Aufmerksamkeitskampfes, ohne ihn gegen sich aufzubringen. Wie kann das gehen – und wie kann es gut gehen?

vor 2 Stunden
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