In der achten Nacht in Folge greifen die USA den Iran an, der Iran hat das erste Mal seit Monaten wieder US-Soldaten getötet. Die Gefahr einer weiteren Eskalation wächst.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, bam 19. Juli 2026, 19:26 Uhr
Nach tagelangen US-Angriffen im Iran und Vergeltungsschlägen in der Region droht der Konflikt sich erneut weiter zu verschärfen. Erstmals seit Monaten wurden auf einem Luftwaffenstützpunkt in Jordanien wieder US-Soldaten infolge von iranischem Beschuss getötet. Beide Seiten verstärkten daraufhin ihre Drohungen. Diplomatische Bemühungen sind unterdessen nicht erkennbar. Die Gefahr einer weiteren Eskalation wächst.
Während das US-Militär in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran bombardierte, konzentrierten sich Irans Streitkräfte auf US-Stützpunkte in den Golfstaaten Kuwait und Bahrain sowie im gut 1.000 Kilometer entfernten Jordanien. Am Wochenende hörte man in den mit den USA verbündeten Ländern erneut Warnsirenen. Nach Informationen der israelischen Armee griff der Iran auch Jordaniens Küstenstadt Akaba am Roten Meer an, die nur wenige Kilometer von der Grenze zu Israel entfernt liegt.
Die jüngste Eskalation des Iran-Kriegs hatte Anfang des Monats im Streit um die für den weltweiten Energiehandel wichtige Straße von Hormus begonnen.
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