Top 10: Die besten Poolroboter mit Akku im Test – Aiper vor Wybot und Mammotion

vor 2 Tage 4

Poolroboter halten Wasser sowie Becken sauber und sparen Zeit. Wir zeigen die besten Modelle aus unseren Tests von Aiper, Wybot, Mammotion & Co.

Ein Poolroboter übernimmt die Routinearbeit im Becken: Er sammelt Blätter, Sand und Pollen vom Boden, viele Modelle erklimmen zusätzlich Wände und fahren die Wasserlinie ab. Das entlastet die Filteranlage, reduziert Nacharbeit mit Kescher und Bürsten und hilft, die Wasserqualität konstant zu halten. Für unsere Bestenliste haben wir insgesamt acht Poolroboter getestet. Wir zeigen, wie stark sich Navigation, Saugleistung, App-Komfort und Wartung im Alltag unterscheiden – vom High-End-Gerät mit Skimmer- und Multizonen-Modus bis zum preisbewussten Kameranavigator.

Testsieger ist der Aiper Scuba V3 für 899 Euro. Er reinigt Boden, Wände und Wasserlinie zuverlässig und kommt mit KI-Navigation, einer Ladestation und unkompliziertem Handling.

Technologiesieger ist der Wybot S3 ab 2372 Euro. Die mitgelieferte Dockingstation dient zum einen als Ladestation, zum anderen als Ablagestelle des aufgesammelten Schmutzes. Die Kombination erlaubt es dem Poolroboter zum Großteil eigenständig zu agieren.

Preis-Leistungs-Sieger ist der Mammotion Spino E1 für 499 Euro. Mit starker Saugleistung und einer kräftigen Reinigung von Wänden, Treppen und der Wasserlinie bietet er eine gute Option für Sparfüchse.

Die Gesamtnote (0–5 Sterne, in halben Schritten) setzt sich aus folgenden Kriterien zusammen:

Getestet haben wir die Reinigung von Boden, Ecken/Kanten und Wasserlinie, die Navigation (z. B. S-/N-Muster, Randfahrten, Kartierung), den Filterzugang und die Filterfeinheit. Außerdem flossen Komfortfunktionen wie Rückkehr- oder Parkposition, Skimmer- und Multizonen-Modus sowie – falls vorhanden – die Qualität der App mit Zeitplänen und Protokollen in die Bewertung ein.

Ein guter Akku-Poolroboter muss zum Becken passen. Entscheidend sind die Abdeckung, die Navigation und die Wartungsfreundlichkeit. Nicht jeder Poolroboter ist unbedingt für jede Poolgröße geeignet.

Wer nur den Boden eines kleinen, runden Schwimmbeckens reinigen möchte, kommt meist mit einem einfachen Modell ohne App aus.

In großen, rechteckigen oder komplex geformten Pools punkten Geräte mit systematischer Navigation – zum Beispiel mit Gyroskop- oder Kameraführung, klaren S- oder N-Bahnen und Randfahrt, um den Reinigungsbereich ideal abzudecken und abzuarbeiten. Sie erreichen Ecken zuverlässiger, steigen sicher Wände hoch für eine gründliche Wandreinigung und reinigen auch die Wasserlinie, an der sich oft Ablagerungen aus Kalk bilden.

Praxistaugliche Details erhöhen den Komfort: Eine Bodenklappe am Filterkorb zum schnellen Ausspülen, eine zuverlässige Rückkehr- und Parkfunktion an der Wasserlinie, verschiedene Reinigungsprogramme wie einen Skimmer- oder Oberflächenmodus bei viel Pollen oder Laub sowie eine robuste App mit Zeitplänen und Protokollen.

Wer besonderen Wert auf Komfort legt, achtet zudem auf kabelloses Laden (weniger Fummelei) und eine lange Ersatzteilversorgung.

Ja – das zahlt direkt auf Leistung und Lebensdauer ein. Nach jedem Lauf gehört der Filter in die Hand: Korb entleeren, gründlich mit dem Schlauch ausspülen, Feinsiebe von innen nach außen durchspülen, damit sich Partikel nicht festsetzen. Ein sauberer Filter senkt den Strömungswiderstand, erhöht die Sogkraft und verbessert die Haftung an Wänden. Danach kurz das Gehäuse abbrausen, Haare oder Fasern aus der Ansaugöffnung und den Rollen entfernen und die Dichtungen sichten.

Wer einen Mikroeinsatz nutzt, reinigt öfter: Feinsiebe setzen sich schneller zu – im Zweifel lohnt ein zweiter, trockener Filterkorb als Wechsel-Set, damit der Roboter sofort wieder einsatzbereit ist und die Reinigung nicht am nassen Sieb scheitert. Trocknen im Schatten schont Kunststoffe und Dichtungen; direktes Sonnenlicht lässt Materialien altern.

Beim Laden gilt: Kontakte sauber halten, Station spritzwassergeschützt stellen und die Lüftungsschlitze frei halten. Diese fünf Minuten Pflege nach jedem Einsatz verhindern Geruch, sichern die Saugleistung und schonen den Akku, weil der Roboter nicht gegen einen zugesetzten Filter ankämpfen muss.

Die Einsatzfrequenz der selbstständigen Poolreiniger hängt von Eintrag und Nutzung ab. In der Poolsaison reicht in vielen Gärten ein Rhythmus von täglich bis alle zwei bis drei Tage. Bei starkem Pollenflug, viel Laub, nach Gewittern oder Poolpartys lohnt sich ein zusätzlicher Durchgang – am besten als Vollzyklus inklusive Wände und Wasserlinie, damit sich Schmutz nicht festsetzt. Zwischen den Vollzyklen halten Eco- oder Erhaltungsmodi den Boden sauber und sparen zugleich Zeit und Akku.

Zum Saisonstart empfiehlt sich ein „Clean Slate“: Groben Schmutz manuell entfernen, Wasserwerte stabilisieren und mit sauberem Filter beginnen – dann arbeiten die Programme deutlich effektiver. Wer Zeitpläne nutzt, sollte Reinigungen direkt nach Phasen mit hohem Eintrag einplanen, etwa morgens nach einer windigen Nacht.

In Ferienphasen oder bei Dauerbetrieb bleiben viele Geräte mehrere Tage im Becken. Trotzdem gilt: Filter regelmäßig leeren, Akku laden und Dichtungen kurz prüfen. Bei Schockchlorung, sehr hoher Wassertemperatur oder stark abweichenden pH-Werten besser eine Pause einlegen, bis die Wasserwerte wieder stabil sind – das schont Lager, Elektronik und Gummiteile. Der ideale Rhythmus: Regelmäßige leichte Läufe zur Pflege kombiniert mit strategischen Vollzyklen für die Grundhygiene – so reduziert sich die Handarbeit mit Kescher und Bürsten deutlich.

Bei viel Oberflächeneintrag: Pollenflüge, Laubfall, Insekten, Sonnenöl nach Badetagen – all das sammelt sich zunächst oben. Ein Oberflächen- bzw. Skimmer-Modus fängt diese Partikel ab, bevor sie absinken und den Hauptfilter belasten. Das senkt die Nacharbeit am Skimmerkorb, hält die Wasserlinie sauberer und reduziert den Gesamtschmutz im Poolwasser.

Besonders sinnvoll ist der Modus in windigen Lagen und bei Pools in der Nähe von Bäumen. Ideal: Oberflächenreinigung kurz nach starkem Eintrag (morgens nach einer windigen Nacht oder direkt nach dem Badebetrieb) einplanen und mit regulären Boden-/Wandläufen kombinieren.

Viele Poolroboter unterstützen Zeitpläne über mehrere Tage und können in dieser Zeit im Becken bleiben. Eine Routine mit regelmäßiger Pflege ist dennoch sinnvoll, um die Langlebigkeit des Roboters zu gewährleisten. Dazu gehören diese Schritte:

Bei Gewitter, Starkregen, Frost oder Schockchlorung den Roboter besser herausnehmen, abspülen, im Schatten trocknen und frostfrei lagern. Für die Winterpause empfehlen sich 40–60 Prozent Akkuladung, ein sauberer, trockener Filter und trockene Lagerung – so bleiben Akku, Dichtungen und Elektronik lange funktionsfähig.

Die Akkulaufzeit hängt vom Modell, der Reinigungsleistung und den gewählten Programmen ab. Die meisten kabellosen Poolroboter arbeiten zwischen 60 und 180 Minuten pro Ladung. Für kleine bis mittelgroße Becken reicht oft schon eine Stunde, leistungsstarke Modelle schaffen auch komplexe Becken in einem Durchgang.

Wird zusätzlich die Wasserlinie oder der Skimmermodus genutzt, verkürzt sich die Laufzeit etwas. Nach dem Zyklus muss der Akku geladen werden – je nach Gerät dauert das 2 bis 5 Stunden. Hochwertige Modelle mit größerem Akku oder Energiesparmodus können auch längere Einsätze abdecken.

Das hängt vom Becken und vom Anspruch ab. App-Modelle punkten mit Zeitplänen, Protokollen, Firmware-Updates und oft smarterer Navigation (S-/N-Bahnen, Randfahrt, teils Kartierung). Sie automatisieren die Pflege und sparen über die Saison spürbar Zeit. In kleinen, runden Becken reicht ein einfacher Bodenreiniger ohne App häufig aus – Start per Knopf, Korb leeren, fertig.

Wer jedoch ein großes, rechteckiges oder komplexes Becken betreibt, profitiert klar von einer App mit planbaren Läufen, angepassten Modi (Multizonen- oder Skimmer-Modus) und sauberer Dokumentation. Kurz: „Ohne alles“ für einfache Pools, App-Komfort für anspruchsvollere Szenarien.

Wer die Poolpflege entspannt halten will, kommt an einem guten Poolroboter kaum vorbei. Handarbeit mit Kescher und Bürsten ist zwar billig, kostet aber Zeit – besonders bei viel Laub, Pollen oder häufiger Nutzung. Roboter übernehmen die Grundreinigung zuverlässig und halten die Wasserqualität und Optik stabil. Einfache Bodenreiniger sind der unkomplizierte Einstieg; Modelle mit Wand- und Wasserlinienreinigung, Skimmer- oder Multizonen-Modus reduzieren die Nacharbeit deutlich.

Entscheidend ist die Passform zum Becken: Kleine, runde Pools kommen mit einfachen Bodenreinigern aus, große oder komplexe Becken profitieren von planvoller Navigation, Wasserlinienfahrt, Multizonen-Programmen und abgestuften Filtern. Komfortfunktionen wie Rückkehrposition, kabelloses Laden, App-Steuerung, Wartungsfreundlichkeit und eine gesicherte Ersatzteilversorgung sorgen für langfristige Zufriedenheit – und mehr Zeit im Wasser als mit dem Kescher.

Testsieger ist der Aiper Scuba V3, der dank zuverlässiger Reinigung, KI-Navigation und einfacher Handhabung das rundeste Gesamtpaket bietet. Technologiesieger ist der Wybot S3. Seine Dockingstation macht ihn beinahe autonom und verringert den Wartungsaufwand. Preis-Leistungs-Sieger ist der Mammotion Spino E1: Er wartet mit einer guten Saugleistung sowie starker Reinigung von Wänden, Treppen und Wasserlinie zum fairen Preis auf.

BESTENLISTE

 Kompakter Poolroboter für Boden, Wand und Wasserlinie

Der Aiper Scuba V3 überzeugt im Test als kompakter Poolroboter mit KI-Kamera, starker Reinigung und praktischer Ladestation – ein Alleskönner für viele Pools.

VORTEILE

  • hervorragende Reinigungsleistung
  • reinigt Boden, Wände und Wasserlinie
  • KI-gestützte Schmutzerkennung mit geordneter Routenführung
  • klappbare Ladestation, einfache Bedienung am Gerät

NACHTEILE

  • keine echte Oberflächenreinigung
  • App-Steuerung nur außerhalb des Wassers
  • Feinfilter etwas fummelig zu reinigen
  • Laufzeit gut, aber nicht überragend

Aiper Scuba V3 im Test: Kompakter Poolroboter für Boden, Wand und Wasserlinie

Der Aiper Scuba V3 überzeugt im Test als kompakter Poolroboter mit KI-Kamera, starker Reinigung und praktischer Ladestation – ein Alleskönner für viele Pools.

Der Aiper Scuba V3 ist ein moderner Poolroboter für alle, die möglichst wenig falsch machen wollen. Er ist nicht der günstigste – aber auch nicht so teuer und sperrig wie mancher Premiumroboter mit Oberflächenreinigung oder riesiger Dockingstation. Aiper setzt stattdessen auf einen ausgewogenen Mix: starke Grundreinigung, KI-Navigation, einfache Bedienung und eine praktische Ladestation.

Und das macht ihn im Test so interessant: Der Scuba V3 reinigt Boden, Wände und Wasserlinie, erkennt Verschmutzungen per Kamera und Sensorik, fährt ordentliche Bahnen – und lässt sich danach komfortabel auf die mitgelieferte Ladestation setzen. Die klappt sich mit wenigen Handgriffen auf, benötigt kaum Platz und erspart den Kampf mit einem nassen Ladeanschluss. Für viele Pools ist der Scuba V3 damit eines der ausgewogensten Modelle im Testfeld.

Design und Komfort

Der Scuba V3 ist vergleichsweise flach, funktional und trotz der kantigen Form sauber verarbeitet. Mit rund 8,2 kg bleibt er gut zu handhaben – leichter in den Pool zu setzen oder herauszuheben als die großen Oberklassemodelle. Billig wirkt er dabei nicht: Die Kunststoffe sind robust, die Laufbänder sitzen ordentlich, und die Bürsten vorn und hinten bearbeiten Boden, Wand und Wasserlinie sinnvoll.

Ein echter Pluspunkt ist die klappbare Ladestation. Statt einer sperrigen Basis oder eines fummligen Ladeports am nassen Gerät wird der Scuba V3 einfach aufgesetzt – bequemer und im Poolumfeld deutlich angenehmer. Für die Lagerung klappt die Station platzsparend zusammen.

Praktisch ist auch die Wasserlinien-Parkfunktion. Nach der Reinigung fährt der Roboter an die Wasserlinie und meldet sich per App – von dort lässt er sich deutlich leichter greifen als vom Beckenboden. Das Zeitfenster zum Parken ist auf 10 min begrenzt. Das ist zwar kein vollständiges Auftauchen wie bei manchen Oberflächenrobotern, in der Praxis aber trotzdem sehr hilfreich. Wer den Poolroboter nicht rechtzeitig entnimmt, muss ihn mit dem beiliegenden Haken holen.

Insgesamt passt die Verarbeitung zum Anspruch: kompakt genug für den Alltag, kräftig genug für ernsthafte Poolpflege – und nicht überdimensioniert, aber auch kein simpler Bodenreiniger mit Zusatzfunktionen.

Aiper Scuba V3: Bilder aus dem Test

Aiper Scuba V3

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Aiper Scuba V3

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Aiper Scuba V3

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Aiper Scuba V3

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Aiper Scuba V3

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Aiper Scuba V3

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Aiper Scuba V3

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Aiper Scuba V3

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Aiper Scuba V3

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Bedienung und App

Die Grundbedienung ist unkompliziert. Am Gerät lassen sich die wichtigsten Modi direkt auswählen: Bodenreinigung, Wandreinigung, Wasserlinienreinigung und Automatik. Für viele Nutzer reicht das völlig – wer den Roboter einfach in den Pool setzen und reinigen lassen will, muss sich nicht durch Menüs kämpfen.

Die App erweitert den Funktionsumfang, hat aber eine klare Einschränkung: Sie funktioniert nur, solange der Scuba V3 außerhalb des Wassers verbunden ist. Aktive Steuerung unter Wasser gibt es nicht. Bei kabellosen Poolrobotern ist das nicht ungewöhnlich, sollte aber klar sein. Zeitpläne und Einstellungen werden vor dem Einsatz festgelegt – danach arbeitet der Roboter eigenständig.

Besonders bewirbt Aiper die KI-Funktionen. Der Scuba V3 nutzt eine Kamera und Direct-ToF-Sensorik, um Schmutz und Hindernisse zu erkennen und seine Route anzupassen. In der Praxis wirkt das sinnvoll – aber nicht wie Magie. Der Roboter fährt geordneter und zielgerichteter als einfache Modelle, die stur ein Muster abarbeiten oder ständig gegen Wände krachen. Gleichzeitig ersetzt die KI keine echte Oberflächenreinigung und macht aus dem Scuba V3 keinen vollautonomen Poolbutler, den man wochenlang vergessen kann.

Aiper Scuba V3: App-Screenshots

Aiper Scuba V3: App-Screenshots

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Aiper Scuba V3: App-Screenshots

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Aiper Scuba V3: App-Screenshots

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Aiper Scuba V3: App-Screenshots

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Aiper Scuba V3: App-Screenshots

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Aiper Scuba V3: App-Screenshots

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Reinigung und Navigation

Die Reinigungsleistung ist die große Stärke des Scuba V3. Auf dem Boden arbeitet er zuverlässig: Sand, Blätter, Insekten und feiner Bodensatz werden gut aufgenommen, die Routenführung wirkt geordnet, und große Flächen arbeitet er zügig und sauber ab.

An den Wänden macht er ebenfalls eine gute Figur. Er klettert stabil hoch und bearbeitet die Flächen mit seinen Bürsten. An der Wasserlinie hilft Aipers Jetassist-System, das den Roboter horizontal entlang der Kante arbeiten lässt – praktisch, weil sich dort Fett, Sonnencreme, Pollen und Schmutzränder besonders hartnäckig festsetzen. Bei normaler Verschmutzung reinigt der Scuba V3 die Wasserlinie gut. Sehr hartnäckige Ablagerungen oder alte Ränder bleiben aber auch für ihn eine Herausforderung.

Ecken und schwierige Übergänge gelingen ordentlich, aber nicht perfekt. Der Roboter fährt die meisten Bereiche gut an und lässt insgesamt wenig liegen. In sehr engen Ecken oder bei komplexen Poolformen kann trotzdem Nacharbeit nötig sein – das ist aber kein Aiper-spezifisches Problem, sondern typisch für diese Geräteklasse.

Eine echte Oberflächenreinigung bietet der Scuba V3 nicht. Blätter oder Insekten, die oben schwimmen, werden nicht wie bei einem Skimmer eingesammelt. Wer regelmäßig Schmutz auf der Oberfläche hat, sollte das einkalkulieren – oder zu einem Modell mit Skimming-Funktion greifen.

Filter und Wartung

Der Filterkorb fasst 3,5 l – nicht riesig, für die regelmäßige Reinigung normaler Pools aber gut ausreichend. Er wird von oben entnommen und lässt sich ordentlich ausspülen. Für groben und mittleren Schmutz setzt Aiper auf einen 180-µm-Filter, der Blätter, Insekten, Sand und die meisten üblichen Rückstände zuverlässig zurückhält.

Optional gibt es einen 3-µm-Micromesh-Feinfilter – interessant, wenn feiner Staub, Pollen oder winzige Partikel im Wasser ein Thema sind. Die Filterleistung fällt damit spürbar feiner aus, der Reinigungsaufwand steigt aber auch. Das Material hält feinen Schmutz gut zurück, muss dafür aber gründlicher ausgespült werden. Wer den Feinfilter regelmäßig nutzt, sollte etwas mehr Pflegezeit einplanen.

Insgesamt ist die Wartung gut gelöst – aber nicht perfekt. Der Korb ist leicht erreichbar, die Reinigung geht schnell von der Hand, und die Ladestation vereinfacht den Einsatz spürbar. Nur beim Filter wünscht man sich etwas mehr Komfort: Eine Klappe an der Unterseite zum einfachen Durchspülen fehlt – und das merkt man in der Praxis.

Akku und Alltag

Aiper gibt bis zu 180 min Laufzeit an, im Eco-Modus bis zu 210 min. Für viele private Pools reicht das problemlos aus. Die Laufzeit liegt nicht an der Spitze des Testfelds, wird aber durch die effiziente Routenführung gut genutzt – der Roboter wirkt nicht so, als würde er planlos herumfahren.

Die Ladezeit liegt bei rund 5 h. In Ordnung, aber nicht besonders schnell. Dafür ist der Ladevorgang angenehm unkompliziert: Der Scuba V3 wird einfach auf die klappbare Station gestellt – kein Ladeport öffnen, trocknen oder wieder sicher verschließen. Im täglichen Einsatz ist das ein deutlicher Vorteil gegenüber vielen Konkurrenten.

Sehr praktisch ist auch die Kombination aus Wasserlinien-Parken und App-Hinweis. Nach der Reinigung macht sich der Roboter bemerkbar und lässt sich an der Wasserlinie deutlich leichter entnehmen als vom Beckenboden. Damit wirkt der Scuba V3 insgesamt praktischer bei der Nutzung als viele andere Poolroboter.

Preis

Mit rund 899 Euro liegt der Aiper Scuba V3 in der gehobenen Mittelklasse. Er ist deutlich teurer als einfache Bodenreiniger, aber günstiger als viele Premiumroboter mit Oberflächenreinigung oder großer Dockinglösung. Dafür bekommt man eine starke Mischung aus Reinigungsleistung, KI-Navigation, Wasserlinienreinigung, guter Handhabung und praktischer Ladestation – das ist ein fairer Deal.

Fazit

Der Aiper Scuba V3 ist eines der ausgewogensten Modelle im Testfeld. Er reinigt Boden, Wände und Wasserlinie zuverlässig, fährt geordnet, nutzt seine KI-Funktionen sinnvoll und bleibt dabei kompakt genug für den Alltag. Die klappbare Ladestation ist mehr als nettes Zubehör: Sie macht den Aufbau einfach, spart Kabel- und Ladeport-Gefummel und sorgt dafür, dass der Roboter nach dem Einsatz schnell wieder einsatzbereit ist.

Ganz ohne Schwächen ist der Scuba V3 nicht. Eine echte Oberflächenreinigung fehlt, die App funktioniert nur außerhalb des Wassers, und der Feinfilter ist etwas fummelig zu reinigen. Trotzdem überwiegen die Stärken klar.

Wer nur gelegentlich den Poolboden reinigen will, braucht den Scuba V3 nicht unbedingt. Wer aber einen unkomplizierten Poolroboter für Boden, Wände und Wasserlinie sucht, bekommt hier ein sehr rundes Paket – und mit der klappbaren Ladestation einen echten Alltagsvorteil bei Aufbau, Laden und Lagerung.

 Poolroboter entleert Schmutz eigenständig an Dockingstation

Der Wybot S3 will Poolpflege fast vollständig automatisieren: Er dockt im Wasser an, lädt per Solarstation und entleert sich selbst.

VORTEILE

  • innovative Dockingstation im Wasser
  • automatische Ladung und Selbstentleerung
  • Solarladung spart Kabelverlegung bei ausreichend Sonne
  • externer Schmutzbehälter reduziert Wartungsaufwand
  • Unterwassersteuerung per App, 3D-Kartierung & smarte Navigation

NACHTEILE

  • Dockingstation sehr groß & liegt nicht immer flach an der Wand an
  • problematisch bei manchen Poolabdeckungen
  • keine Reinigung der Wasseroberfläche
  • Verbindung zur Station nicht immer stabil
  • Andocken klappt nicht immer zuverlässig

Wybot S3 im Test: Poolroboter entleert Schmutz eigenständig an Dockingstation

Der Wybot S3 will Poolpflege fast vollständig automatisieren: Er dockt im Wasser an, lädt per Solarstation und entleert sich selbst.

Der Wybot S3 ist kein gewöhnlicher Poolroboter. Während viele Modelle nach der Reinigung aus dem Wasser geholt, gereinigt und geladen werden müssen, zielt Wybot darauf ab, möglichst viele dieser Schritte zu automatisieren. Der Roboter fährt nach getaner Arbeit zur Dockingstation zurück, lädt dort und entleert seinen Schmutzbehälter in einen externen Auffangbehälter. Die Station bleibt teilweise im Wasser und kann bei ausreichend Sonne per integriertem Solarpanel betrieben werden. Damit entfällt im besten Fall das ständige Kabelverlegen rund um den Pool.

Das klingt nach dem nächsten großen Schritt bei Poolrobotern – und in bestimmten Situationen ist es das auch. Wenn der S3 zuverlässig andockt, die Station gut sitzt und genug Sonne vorhanden ist, reduziert sich der Wartungsaufwand deutlich. Dann muss man im Idealfall nur noch alle paar Wochen den externen Filter beziehungsweise Schmutzbehälter reinigen. Ganz so sorglos funktioniert das System im Test aber nicht immer und lässt Luft für kommende Generationen.

Design und Verarbeitung

Der eigentliche Roboter fällt überraschend kompakt aus und ist mit dem C2 Vision aus dem Vorjahr vergleichbar. Neben großen Premiumgeräten wirkt der Wybot S3 fast handlich. Das ist ein Vorteil, denn auch bei einem automatisierten System muss der Roboter gelegentlich aus dem Wasser genommen oder kontrolliert werden. Das geringe Gewicht erleichtert die Handhabung spürbar. Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck: Das Gehäuse wirkt sauber gefertigt, die Laufbänder sitzen ordentlich und die Bauform ist funktional auf Boden-, Wand- und Wasserlinienreinigung ausgelegt.

Der spannendere Teil des Systems ist jedoch die Dockingstation. Sie bleibt im Pool und dient gleichzeitig als Ladebasis und Entleerungsstation. Nach der Reinigung fährt der Roboter zur Station, dockt an und gibt den eingesammelten Schmutz an einen externen Behälter weiter. Genau hier liegt der große Unterschied zu klassischen Poolrobotern: Man muss den S3 nicht nach jedem Einsatz aus dem Wasser holen, öffnen, ausspülen und wieder laden.

Wybot S3 - Bilder

Wybot S3 - Bilder

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Allerdings ist die Station kein kleines Zubehörteil, das man irgendwo unauffällig platziert. Sie benötigt sichtbar Platz am und im Pool und muss so positioniert werden, dass der Roboter sie zuverlässig erreichen kann. Je nach Poolform, Einstieg, Wandbeschaffenheit oder Abdeckung kann das problematisch werden. Bei runden Pools oder Becken mit weit überstehenden Randsteinen ist die Verwendung eventuell nicht möglich. Aber auch die Poolabdeckung sollte man vorher genau prüfen, ob genug Platz bleibt und ob die Station dauerhaft im Wasser bleiben kann, ohne im Weg zu sein.

Im Test lag die Station nicht immer perfekt flach an der Wand an. Dadurch kann es beim Andocken zu Problemen kommen. Eine feste Fixierung an der Wand wäre wünschenswert, ist aber in der Praxis nicht ohne Weiteres möglich. Genau deshalb eignet sich das System vor allem für Einbaupools mit ausreichend Platz und passender Wand. Für Aufstellpools oder sehr kleine Becken ist der S3 dagegen kaum die richtige Wahl.

Bedienung und App

Die App spielt beim Wybot S3 eine größere Rolle als bei einfachen Poolrobotern. Der Roboter kartiert den Pool, kann seine Position anzeigen und lässt sich unter Wasser steuern. Das ist ungewöhnlich und grundsätzlich nützlich. Wer während der Reinigung merkt, dass ein bestimmter Bereich mehr Aufmerksamkeit braucht, kann den S3 gezielt dorthin schicken.

In der Praxis zeigt sich aber auch hier eine Schwäche: Die Verbindung vom Unterwasser-Teil der Station geht gelegentlich verloren und damit auch die zum Roboter. Das irritiert, weil beide eigentlich per Kabel miteinander verbunden sind und gerade diese Kommunikation die Grundlage für Kartierung, Steuerung und automatisches Andocken bildet. Wenn die Verbindung abbricht, wirkt der S3 weniger souverän, als es das Konzept verspricht.

Wybot S3 - Bilder App

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Die Unterwassersteuerung ist dennoch ein spannendes Feature. Sie macht den Roboter flexibler als Modelle, die nach dem Start nur noch ihr festgelegtes Programm abarbeiten und nach getaner Arbeit auftauchen. Gleichzeitig ist sie eher eine Ergänzung als ein Ersatz für zuverlässige Automatik. Bei einem Gerät dieser Preisklasse sollte das System möglichst ohne Eingriffe funktionieren. Genau daran muss Wybot noch etwas arbeiten.

Reinigung und Navigation

Der Wybot S3 reinigt Boden, Wände und Wasserlinie. Eine Reinigung der Wasseroberfläche bietet er allerdings nicht. Das ist bei einem so teuren und technisch aufwendigen Gerät ein wichtiger Punkt, denn schwimmender Schmutz bleibt damit alleinig Aufgabe des Skimmers, eines separaten Oberflächenroboters oder des Keschers. Gerade weil der S3 sonst so stark auf Automatisierung ausgelegt ist, fällt diese Lücke auf.

Bei der eigentlichen Reinigung macht der Roboter einen guten Eindruck. Er fährt den Pool geordnet ab und arbeitet Boden sowie Wandbereiche zuverlässig ab. Auch die Wasserlinie wird ordentlich bearbeitet. Die Reinigungsleistung hängt aber stark davon ab, dass Roboter, Dockingstation und Kartierung sauber zusammenspielen. Wenn die Station ungünstig steht oder die Verbindung wackelt, leidet der Gesamteindruck.

Positiv ist, dass der Roboter kompakt und leicht bleibt. Dadurch kommt er besser mit engen Bereichen zurecht als viele große Premiumgeräte. Gleichzeitig fehlt ihm die Oberflächenreinigung, die bei anderen teuren Modellen inzwischen ein wichtiges Komfortmerkmal ist. Der S3 punktet also weniger durch maximale Reinigungsvielfalt, sondern durch sein automatisiertes Wartungskonzept.

Filter und Wartung

Das Filtersystem ist einer der spannendsten Punkte des Wybot S3. Der Roboter bringt den aufgenommenen Schmutz nach der Reinigung zur Station, die ihn in einen externen Behälter weiterleitet. Wenn das zuverlässig funktioniert, ist der Komfortgewinn erheblich. Statt nach jedem Reinigungslauf den Roboter zu öffnen und den Filterkorb auszuspülen, reicht es im Idealfall, den externen Filter alle paar Wochen zu prüfen und zu reinigen.

Genau das ist der Moment, in dem der S3 sein Versprechen einlöst. Man kann den Poolroboter fast vergessen. Er fährt, reinigt, dockt an, lädt und entleert sich. Für Besitzer größerer Einbaupools, die ihren Pool sauber halten wollen, ist das eine sehr angenehme Vorstellung.

Trotzdem bleibt etwas Skepsis. Die Selbstentleerung funktioniert nur dann wirklich überzeugend, wenn das Andocken zuverlässig klappt und die Station korrekt sitzt. Zudem ersetzt das System nicht jede Wartung. Filter, Bürsten, Ansaugwege und Station müssen weiterhin kontrolliert werden. Der Aufwand sinkt deutlich, verschwindet aber nicht vollständig.

Akku, Laden und Solarbetrieb

Das Laden ist einer der größten Vorteile des Systems. Der Wybot S3 muss nicht wie klassische Poolroboter per Kabel geladen werden. Stattdessen fährt er zur Station zurück. Diese wird per Netzteil oder über Solarenergie versorgt. Bei ausreichend Sonne macht das die Nutzung besonders elegant, weil kein dauerhaftes Stromkabel quer zum Pool gelegt werden muss. Ladezeiten und Laufzeiten spielen dadurch eine sehr untergeordnete Rolle.

In der Praxis hängt der Komfort aber stark von der Umgebung ab. Ein sonniger Standort ist wichtig. Liegt der Pool teilweise im Schatten oder die Station ungünstig ausgerichtet, reicht Solarenergie nicht immer aus. Dann bleibt die Netzladung als Alternative. Das ist gut, relativiert aber den komplett kabellosen Traum.

Auch die Platzfrage bleibt. Die Dockingstation ist nützlich, aber nicht unsichtbar. Sie muss dauerhaft dort bleiben, wo der Roboter sie erreicht, und sie darf weder den Badebetrieb noch die Abdeckung stören. Wer seinen Pool regelmäßig abdeckt, sollte vorher genau prüfen, ob die Station zum eigenen Setup passt.

Preis

Der Wybot S3 ist teuer. Mit einem Preis von etwa 2372 Euro spielt er klar in der Premiumklasse.

Fazit

Der Wybot S3 ist einer der innovativsten Poolroboter im Testfeld. Die Idee ist stark: Der Roboter bleibt im Wasser, fährt automatisch zur Dockingstation, lädt dort, entleert sich selbst und kann bei ausreichend Sonne ohne zusätzliches Kabel betrieben werden. Wenn alles passt, reduziert das den Wartungsaufwand enorm. Dann muss man im Alltag fast nur noch den externen Filter kontrollieren und reinigen.

Genau dieses „wenn alles passt“ ist aber entscheidend. Die Station braucht Platz, funktioniert nicht mit jeder Poolabdeckung problemlos, liegt nicht immer perfekt an der Wand und kann beim Andocken Schwierigkeiten machen. Zudem war die Verbindung zwischen Roboter und Station im Test nicht immer stabil. Eine Oberflächenreinigung fehlt ebenfalls. Damit ist der Wybot S3 kein universeller Testsieger, sondern ein faszinierendes Spezialgerät für passende Einbaupools.

Wer einen geeigneten Pool hat und möglichst viel Automatisierung möchte, findet hier ein technisch spannendes System mit echtem Komfortgewinn. Wer dagegen einen einfachen, flexiblen und verlässlichen Poolroboter sucht, fährt mit günstigeren Modellen oft entspannter.

 kompakter Poolroboter mit viel Kraft für 500 Euro

Der Mammotion Spino E1 ist günstig, kompakt und erstaunlich kräftig. Er reinigt Boden, Wände und Wasserlinie sehr ordentlich, spart aber bei smarten Funktionen und beim Ladekomfort.

VORTEILE

  • sehr günstiger Preis
  • starke Saugleistung
  • sehr kräftige Wand-, Wasserlinien- & Treppenreinigung
  • fährt deutlich über die Wasserlinie hinaus
  • Modi direkt am Gerät wählbar, App nicht zwingend notwendig

NACHTEILE

  • Laden nur per Kabel
  • wenige smarte Funktionen
  • Aufgabenprotokoll wenig aussagekräftig
  • keine besonders detaillierte Sensorik
  • App eher Ergänzung als echtes Steuerzentrum

Mammotion Spino E1 im Test: kompakter Poolroboter mit viel Kraft für 500 Euro

Der Mammotion Spino E1 ist günstig, kompakt und erstaunlich kräftig. Er reinigt Boden, Wände und Wasserlinie sehr ordentlich, spart aber bei smarten Funktionen und beim Ladekomfort.

Der Mammotion Spino E1 ist einer der günstigsten Poolroboter im Testfeld, gehört aber gleichzeitig zu den positiven Überraschungen. Er ist kompakt, vergleichsweise leicht zu handhaben und arbeitet deutlich kräftiger, als es der Preis vermuten lässt. Besonders bei der Wand- und Wasserlinienreinigung zeigt der Spino E1, dass günstige Poolroboter nicht automatisch schwach sein müssen.

Mammotion verzichtet allerdings auf viele Komfort- und Smart-Funktionen, die teurere Modelle bieten. Der Spino E1 ist daher kein Poolroboter für Nutzer, die eine besonders umfangreiche App, detaillierte Karten oder smarte Analysefunktionen erwarten. Stattdessen konzentriert er sich auf das Wesentliche: Modus wählen, hineinsetzen, reinigen lassen. Das macht er überraschend gut.

Design und Verarbeitung

Der Spino E1 ist angenehm kompakt. Im Vergleich zu großen Premiumrobotern wirkt er fast handlich, ohne billig zu erscheinen. Das spürt man im Alltag schnell. Poolroboter müssen regelmäßig aus dem Wasser gehoben, gereinigt und geladen werden. Je kleiner und leichter ein Gerät ist, desto eher nutzt man es auch wirklich regelmäßig. Genau hier punktet der Mammotion.

Mammotion Spino E1 - Bilder

Mammotion Spino E1 - Bilder

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Mammotion Spino E1 - Bilder

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Mammotion Spino E1 - Bilder

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Mammotion Spino E1 - Bilder

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Mammotion Spino E1 - Bilder

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Mammotion Spino E1 - Bilder

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Mammotion Spino E1 - Bilder

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Die Bauform hilft zudem bei schwierigeren Bereichen. Während große Poolroboter auf Treppen oder in engeren Übergängen oft Probleme bekommen, kommt der Spino E1 dort besser zurecht. Er ist wendig genug, um auch kleinere Strukturen im Pool anzufahren, und versucht nicht nur den Boden, sondern auch Wandbereiche und Stufen aktiv zu bearbeiten.

Ungewöhnlich für diese Preisklasse ist die automatische Parkfunktion an der Wasserlinie. Der Roboter kann an der Wand hochfahren und dort in einer besser erreichbaren Position stehen bleiben. Das erleichtert das Herausnehmen deutlich. Bei günstigen Poolrobotern ist das keineswegs selbstverständlich. Viele Geräte bleiben nach der Reinigung einfach auf dem Grund stehen und müssen mühsam herausgefischt werden.

Bedienung und App

Bei der Bedienung bleibt Mammotion erfreulich pragmatisch. Die wichtigsten Modi können direkt am Gerät per Knopfdruck ausgewählt werden. Eine Modi-Anzeige am Roboter zeigt, welcher Reinigungsmodus aktiv ist. Dadurch ist die App nicht zwingend notwendig. Wer den Spino E1 einfach starten möchte, kann das direkt am Becken tun.

Zur Auswahl stehen eine vollständige Reinigung von Boden und Wänden, eine reine Bodenreinigung, eine reine Wandreinigung sowie ein Eco-Bodenmodus. Zusätzlich gibt es eine Turboreinigung und eine Plattformreinigung. Die Geschwindigkeit kann man ebenfalls einstellen. Dadurch lässt sich der Roboter besser an unterschiedliche Verschmutzungen und Poolbereiche anpassen.

Mammotion Spino E1 - Bilder App

Mammotion Spino E1 - Bilder App

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Mammotion Spino E1 - Bilder App

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In der App kann man außerdem Einstellungen zum Poolmaterial vornehmen. Mammotion unterscheidet unter anderem zwischen Fliesen, Glas und weiteren Oberflächen. Das soll helfen, die Reinigung und das Kletterverhalten besser auf den Pool abzustimmen. In der Praxis passt das gut zum Charakter des Geräts: Der Spino E1 ist nicht übermäßig smart, nutzt die vorhandenen Einstellmöglichkeiten aber sinnvoll.

Nicht sonderlich überzeugend ist das Aufgabenprotokoll. Es liefert nur wenige, wirklich aussagekräftige Informationen. Das liegt auch daran, dass der Roboter nicht mit einer besonders umfangreichen Sensorik arbeitet. Wer detaillierte Karten, exakte Reinigungsflächen oder smarte Auswertungen erwartet, wird hier nicht glücklich. Für die einfache Kontrolle reicht es, mehr aber nicht.

Reinigung und Navigation

Die Reinigungsleistung ist die große Stärke des Mammotion Spino E1. Der Roboter arbeitet sehr kräftig und saugstark. Im Test konnte er sogar einen größeren Stein (<50 Gramm) vom Poolgrund aufnehmen. Das zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft in dem kompakten Gerät steckt. Auch feinerer Schmutz, Sand und übliche Ablagerungen sammelt er zuverlässig ein.

Besonders auffällig ist die Wand- und Wasserlinienreinigung. Der Spino E1 fährt wirklich weit über die Wasserlinie hinaus – mehr als fünf Zentimeter – und bringt dabei spürbar Druck auf die Fläche, der allerdings auch gut hörbar ist. Jedoch ist die Leistung in dieser Preisklasse eher ungewöhnlich. Viele günstige Poolroboter reinigen zwar formal die Wasserlinie, fahren dort aber nur kurz entlang oder verlieren schnell den Kontakt. Der Mammotion wirkt hier deutlich entschlossener.

Auch bei Treppen schlägt er sich besser als größere Modelle. Das liegt vor allem an der kompakten Bauform. Er kommt besser an Stufen heran und kann kleinere Absätze eher bearbeiten. Perfekt ist das nicht, aber für ein günstiges Gerät ist die Leistung stark. In offenen Bereichen reinigt der Spino E1 ohnehin sehr ordentlich. Die Navigation wirkt nicht so ausgefeilt wie bei teureren Robotern mit besserer Kartierung, aber der praktische Reinigungseffekt überzeugt.

Filter und Wartung

Der Spino E1 setzt auf einen von oben entnehmbaren, transparenten Filterkorb. Nach dem Einsatz lässt sich der Korb einfach herausnehmen und ausspülen. Für den Alltag reicht das völlig aus.

Das Filtersystem ist nicht so aufwendig wie bei teureren Modellen mit besonders feinen Zusatzfiltern, erfüllt seinen Zweck aber gut. Der Roboter sammelt groben Schmutz zuverlässig ein und kommt auch mit typischem Bodensatz zurecht. Wer sehr feine Partikel aus dem Wasser holen möchte, findet bei teureren Poolrobotern stärkere Lösungen. Beim Spino E1 steht eher die kräftige mechanische Reinigung im Vordergrund.

Positiv ist, dass Bürsten und Laufbänder vergleichsweise gut zugänglich sind. Gerade bei Poolrobotern können sich Haare, Blätterreste oder andere Fremdkörper verfangen. Eine einfache Wartung ist deshalb wichtiger, als es auf dem Datenblatt wirkt.

Akku und Laden

Mammotion gibt für den Spino E1 bis zu 210 Minuten Laufzeit an. Dieser Wert ist realistisch. Im Test erreichte der Roboter 185 Minuten. Damit liegt er zwar unter der Herstellerangabe, bleibt aber in einem sehr guten Bereich. Für die meisten privaten Pools reicht die Laufzeit problemlos aus.

Der größte Komfortnachteil ist das Laden. Der Spino E1 lädt ausschließlich per Kabel, eine Ladestation gibt es nicht. Dadurch muss man nach dem Einsatz darauf achten, dass der Roboter trocken genug ist – vor allem der Ladeanschluss. Bei einem Poolroboter ist das immer etwas umständlicher als eine Dockinglösung. Gerade weil der Spino E1 sonst so einfach und unkompliziert wirkt, fällt dieser Punkt im Alltag auf.

Preis

Der Preis von 499 Euro macht den Mammotion Spino E1 besonders interessant. Er tritt klar im unteren Segment an, reinigt aber stärker, als man es dort erwarten würde.

Fazit

Der Mammotion Spino E1 ist einer der besten günstigen Poolroboter im Testfeld. Er ist kompakt, kräftig und erstaunlich gründlich. Besonders die Wand- und Wasserlinienreinigung überzeugt, weil der Roboter weit über die Wasserlinie hinausfährt und dort ordentlich Druck aufbaut. Auch Treppen meistert er aufgrund seiner Größe besser als viele große Konkurrenten.

Die Schwächen liegen weniger bei der Reinigung als beim Komfort. Es fehlen umfangreiche smarte Funktionen, das Aufgabenprotokoll ist wenig aussagekräftig und das Laden per Kabel wirkt altmodisch. Trotzdem bleibt der Gesamteindruck stark. Wer einen günstigen Poolroboter mit sehr guter Grundreinigung sucht und auf High-End-App-Funktionen verzichten kann, bekommt mit dem Mammotion Spino E1 eine überraschend gute Lösung.

 reinigt auch die Wasseroberfläche gut

Der Beatbot Sora 70 reinigt Boden, Wände, Wasserlinie und Wasseroberfläche. Damit ist er deutlich vielseitiger als der Sora 30. Ganz perfekt ist er aber nicht.

VORTEILE

  • sehr gute Reinigungsleistung & reinigt zusätzlich die Wasseroberfläche
  • Flachwasserreinigung ab etwa 20 cm Tiefe
  • fährt Ecken sehr ordentlich an
  • großer 6-Liter-Filterkorb
  • Filter gut ausspülbar & optionaler 3-µm-Feinfilter

NACHTEILE

  • Saugkraft nur ordentlich, nicht überragend
  • manche günstigeren Modelle wirken kräftiger
  • Wasserlinienreinigung gut, aber nicht die beste im Test
  • Filter hat keine durchgehende Klappe

Poolroboter Beatbot Sora 70 im Test: reinigt auch die Wasseroberfläche gut

Der Beatbot Sora 70 reinigt Boden, Wände, Wasserlinie und Wasseroberfläche. Damit ist er deutlich vielseitiger als der Sora 30. Ganz perfekt ist er aber nicht.

Der Beatbot Sora 70 ist das umfassendere Schwestermodell des Sora 30 (Testbericht). Während der günstigere Sora 30 Boden, Wände und Wasserlinie reinigt, kümmert sich der Sora 70 zusätzlich um die Wasseroberfläche. Das macht im Alltag einen größeren Unterschied, als es zunächst klingt. Blätter, Pollen, Insekten und leichter Schmutz schwimmen häufig erst auf dem Wasser, bevor sie später absinken. Der Sora 70 kann diesen Schmutz direkt aufnehmen und entlastet damit Skimmer, Kescher und die spätere Bodenreinigung.

Mit einem Preis von 1049 Euro gehört der Sora 70 nicht mehr zu den günstigen Poolrobotern. Er liegt klar oberhalb einfacher Bodenreiniger und auch deutlich über dem Sora 30. Dafür bietet er eine spürbar vollständigere Reinigung, einen großen Filterkorb, mehrere Modi, App-Steuerung und eine komfortable Entnahme an der Wasseroberfläche. Im Test zeigt sich: Der Sora 70 ist nicht der kräftigste Poolroboter, aber einer der ausgewogensten Allrounder.

Design und Verarbeitung

Der Beatbot Sora 70 wirkt mehr wie ein modernes Technikgerät und weniger wie ein klassischer Poolsauger. Das Gehäuse ist groß und breit gebaut. Mit rund 10 kg Gewicht ist der Roboter nicht leicht, bleibt aber noch handhabbar. Er ist etwas größer als der Sora 30, aber nicht so unhandlich wie manche Premiumgeräte mit noch aufwendigerer Sensorik.

Die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck. Kunststoffteile sitzen sauber, das Gehäuse wirkt robust, und die Laufbänder sorgen für guten Kontakt am Boden und an den Wänden. Die Bauform ist nicht optisch auffällig und funktional: Der Roboter liegt stabil im Wasser, kann sich an Wänden hochziehen und bleibt an der Wasserlinie kontrolliert in Position. Mit der breiten Ansaugöffnung soll er Schmutz effizient aufnehmen.

Beatbot Sora 70 - Bilder

Beatbot Sora 70 - Bilder

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Beatbot Sora 70 - Bilder

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Beatbot Sora 70 - Bilder

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Beatbot Sora 70 - Bilder

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Beim Design zeigt sich auch der größte Unterschied zum Sora 30. Der Sora 70 ist nicht nur ein Boden- und Wandreiniger, sondern zusätzlich ein Oberflächenreiniger. Dafür nutzt er Wasserstrahlen, die schwimmenden Schmutz zur Ansaugöffnung lenken. Blätter, Insekten und Pollen werden so direkt von der Oberfläche gesammelt, bevor sie auf den Boden sinken. Gerade bei offenen Pools in der Nähe von Bäumen oder Hecken ist das echt praktisch.

Ebenfalls praktisch ist das Parken an der Wasseroberfläche. Nach dem Reinigungsvorgang kommt der Sora 70 nach oben und bleibt dort erreichbar. Beim Auftauchen läuft bereits Wasser aus dem Gehäuse, wodurch der Roboter etwas leichter zu handhaben ist. Das ist deutlich angenehmer als bei Geräten, die nach der Reinigung am Beckenboden stehen bleiben und erst mit Haken oder Stange geholt werden müssen.

Bedienung und Funktionen

Die Bedienung des Sora 70 ist angenehm unkompliziert. Der Roboter lässt sich direkt starten, bietet aber auch eine App-Anbindung. Über die App können Reinigungsmodi ausgewählt, Durchgänge überwacht und Funktionen angepasst werden. Besonders sinnvoll ist die App bei einem Modell wie dem Sora 70, weil er mehrere Bereiche abdeckt und nicht nur einen einfachen Bodenmodus bietet.

Neben Boden, Wänden und Wasserlinie reinigt der Sora 70 auch die Wasseroberfläche. Zusätzlich beherrscht er die Reinigung von Flachwasserbereichen ab etwa 20 cm Tiefe. Damit erreicht er beispielsweise größere Einstiegsstufen, Sonnenplateaus oder flache Plattformen, sofern diese für den Roboter ausreichend zugänglich sind. Das macht ihn vielseitiger als viele klassische Poolroboter.

Im Vergleich zum Sora 30 wirkt der Sora 70 in fast allen Punkten kompletter. Der wichtigste Unterschied bleibt aber die Oberflächenreinigung.

Reinigung und Navigation

Die Reinigungsleistung des Beatbot Sora 70 ist sehr gut. Der Roboter fährt den Pool zuverlässig ab und arbeitet auch Ecken ordentlich aus. Während viele Poolroboter an Randbereichen sichtbar Schmutz zurücklassen, kommt der Sora 70 gut an die Kanten heran. Perfekt wird es in Ecken zwar selten, im Vergleich zu vielen anderen Modellen bleibt aber nur wenig liegen.

Auf dem Boden arbeitet der Sora 70 gleichmäßig und nachvollziehbar. Die Routenführung wirkt geordnet, ohne dass der Roboter hektisch oder planlos unterwegs ist. Auch an den Wänden macht er eine gute Figur. Er klettert zuverlässig hoch und bearbeitet die Wasserlinie sauber. Trotzdem gibt es Modelle, die dort mehr Druck aufbauen und hartnäckige Ablagerungen energischer lösen. Für die regelmäßige Pflege reicht die Leistung gut aus, für stark verschmutzte Ränder bleibt gelegentlich Handarbeit nötig.

Beatbot Sora 70 - Bilder App

Beatbot Sora 70 - Bilder App

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Beatbot Sora 70 - Bilder App

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Beatbot Sora 70 - Bilder App

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Die Saugkraft geht insgesamt in Ordnung. Auf dem Papier ist der Wert hoch, in der Praxis wirken einige günstigere Modelle aber kräftiger, wenn es um groben oder schwereren Schmutz geht. Der Sora 70 gewinnt seinen Testeindruck daher weniger über rohe Kraft, sondern über die Kombination aus guter Flächenabdeckung, Oberflächenreinigung, großem Filter und komfortabler Bedienung.

Die Wasseroberflächenreinigung ist im Alltag der größte Pluspunkt. Der Roboter sammelt schwimmenden Schmutz ein, bevor er absinkt. Wer seinen Pool häufig offen stehen lässt, profitiert deutlich stärker vom Sora 70 als vom Sora 30.

Filter und Wartung

Der Filterkorb fasst sechs Liter und ist damit sehr großzügig dimensioniert. Das Volumen passt gut zum Funktionsumfang, denn ein Roboter mit Oberflächenreinigung sammelt häufig mehr Laub und schwimmenden Schmutz ein als ein reiner Bodenreiniger. Im Alltag muss der Korb dadurch nicht konstant geleert werden.

Der Standardfilter arbeitet mit 150 µm und ist für die tägliche Reinigung sinnvoll abgestimmt. Er hält Blätter, Insekten, Haare, Sand und viele typische Schmutzpartikel zurück, ohne zu schnell zuzusetzen. Für feinere Partikel lässt sich optional ein 3-µm-Filter einsetzen. Das ist vor allem dann interessant, wenn sehr feiner Schmutz, Pollen oder leicht trübes Wasser ein Thema sind.

Die Reinigung des Filters gelingt insgesamt gut. Der Korb lässt sich leicht entnehmen und ordentlich ausspülen. Eine durchgehende Klappe gibt es allerdings nicht. Dadurch ist die Reinigung nicht ganz so komfortabel, wie sie bei einem Gerät dieser Preisklasse sein könnte. Mit einem Gartenschlauch und Nachspülen bekommt man den Filter sauber, ein noch offeneres beziehungsweise durchgehendes Design wäre aber praktischer.

Akku

Die Akkulaufzeit ist für die meisten Pools mehr als ausreichend. Beatbot gibt bis zu fünf Stunden Bodenreinigung und bis zu sieben Stunden Oberflächenreinigung an. In der Praxis hängt die Laufzeit wie üblich vom Modus, der Poolgröße und der Verschmutzung ab. Für normale Reinigungsdurchgänge reicht der Akku problemlos aus. Bei intensiver Reinigung verbrachte er auch mal mehr als vier Stunden im Becken.

Geladen wird nicht über eine große Dockingstation, sondern klassisch über einen Ladeanschluss. Die Ladezeit liegt bei rund viereinhalb Stunden. Das ist in Ordnung, wirkt aber weniger elegant als induktive Ladesysteme oder komfortable Stationen mancher Premiumgeräte. Immerhin ist die Entnahme aus dem Pool durch das Oberflächenparken sehr angenehm gelöst. Grob kann man sagen: Die Ladezeit entspricht der Laufzeit.

Preis

Mit rund 1049 Euro ist der Beatbot Sora 70 teurer als der Sora 30. Der Aufpreis lohnt sich vor allem dann, wenn die Oberflächenreinigung regelmäßig gebraucht wird. Wer häufig Blätter, Pollen oder Insekten auf dem Wasser hat, bekommt mit dem Sora 70 einen spürbaren Komfortgewinn. Wer dagegen fast nur den Boden reinigen möchte oder bereits eine sehr gute Skimmerlösung nutzt, kann zum Sora 30 greifen und Geld sparen.

Fazit

Der Beatbot Sora 70 ist ein sehr guter und vielseitiger Poolroboter. Er ist dem Sora 30 in nahezu allen Belangen überlegen und erweitert dessen Funktionsumfang um die wichtige Oberflächenreinigung. Dazu kommen die Reinigung von Boden, Wänden, Wasserlinie und Flachwasserbereichen, ein großer Filterkorb und eine komfortable Entnahme an der Wasseroberfläche.

Ganz perfekt ist er nicht. Die Saugkraft ist ordentlich, aber nicht überragend, und an der Wasserlinie gibt es kräftigere Modelle. Auch der Filter könnte mit einer durchgehenden Klappe noch komfortabler zu reinigen sein. Trotzdem überzeugt der Sora 70 als sehr kompletter Poolroboter für Nutzer, die möglichst wenig manuell nacharbeiten möchten. Wer die Oberflächenreinigung nutzt, bekommt gegenüber dem Sora 30 den klar besseren Allrounder.

 reinigt top, per Boje immer erreichbar

Der Mova Rover X10 reinigt Boden, Wände, Wasserlinie und Oberfläche – mit cleverer Navigation und komfortablem Dock. Der Poolroboter ist aber groß und schwer.

VORTEILE

  • hervorragende Reinigungsleistung
  • reinigt auch die Wasseroberfläche
  • Boje für Steuerung unter Wasser
  • induktive Ladestation im Lieferumfang
  • automatische Rückkehr zur Oberfläche

NACHTEILE

  • groß und schwer
  • Entnahme trotz Oberflächenparken etwas mühsam
  • Treppen bleiben schwierig
  • Filterreinigung nicht ganz einfach
  • hoher Preis

Poolroboter Mova Rover X10 im Test: reinigt top, per Boje immer erreichbar

Der Mova Rover X10 reinigt Boden, Wände, Wasserlinie und Oberfläche – mit cleverer Navigation und komfortablem Dock. Der Poolroboter ist aber groß und schwer.

Der Mova Rover X10 ist das große Gegenstück zum deutlich günstigeren Diver A10. Wo der A10 als kompakter Preis-Leistungs-Tipp punktet, zielt der Rover X10 klar auf die Oberklasse – und das merkt man sofort: Der Poolroboter ist groß, schwer und aufwendig konstruiert. Dafür reinigt er Boden, Wände, Wasserlinie und Wasseroberfläche. Praktisch: Die mitgelieferte Aquasonar-Boje ermöglicht Steuerung und Umleitung auch unter Wasser.

Im Test überzeugt der Rover X10 als technisch ausgereifter Poolroboter. Er kartiert seine Umgebung, arbeitet systematisch, fährt Kanten ab und weicht Hindernissen dynamisch aus. Die induktive Ladestation erleichtert den Alltag spürbar. Abzüge gibt es für das hohe Gewicht, die umständliche Filterreinigung und Schwächen auf Treppen.

Design und Verarbeitung

Der Rover X10 erinnert weniger an einen klassischen Poolroboter als an ein kompaktes Unterwasserfahrzeug. Das Gehäuse ist groß, massiv und entsprechend schwer – was einerseits hochwertig wirkt, andererseits die Handhabung erschwert. Wer das Gerät aus dem Becken holen möchte, spürt sofort: Hier ist deutlich mehr Gewicht im Spiel als bei kompakteren Modellen.

Immerhin parkt der X10 nach der Reinigung an der Wasseroberfläche – ein klarer Vorteil, denn den Roboter regelmäßig vom Beckenboden zu heben wäre mühsam. Beim Auftauchen lässt er bereits Wasser ab und wird dadurch etwas leichter. Vollkommen mühelos ist die Entnahme trotzdem nicht. Der Vorteil gegenüber einfacheren Geräten bleibt aber deutlich: An der Oberfläche ist der Rover gut erreichbar und lässt sich wesentlich leichter greifen.

Die Verarbeitung entspricht dem Premiumanspruch. Mova setzt auf ein komplexes Antriebssystem, mehrere Reinigungselemente und zusätzliche Seitenbürsten, die in der Praxis besonders nützlich sind: Sie verbessern die Navigation an der Oberfläche und sammeln Schmutz effizienter ein. Das steigert die Reinigungsleistung – erhöht aber auch Größe und Komplexität des Geräts.

Mova Rover X10: Bilder

Mova Rover X10

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Mova Rover X10

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Mova Rover X10

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Mova Rover X10

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Mova Rover X10

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Mova Rover X10

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Mova Rover X10 mit Station und Boje

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Mova Rover X10: Filter

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Mova Rover X10: Boje

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Mova Rover X10: Boje

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Modi, App und Aquasonar

Bei den Reinigungsmodi geht der Rover X10 über den Diver A10 hinaus: Er reinigt Boden, Wände, Wasserlinie, Kanten, Flachwasserbereiche und die Wasseroberfläche. Eco- und Turbo-Modus sind keine separaten Hauptmodi, sondern lassen sich bei den meisten Programmen direkt zuschalten. Auch mehrfache Reinigungsdurchläufe lassen sich vorab festlegen – das macht die Bedienung flexibler und erlaubt eine gezieltere Anpassung an den jeweiligen Poolzustand.

Das größte Highlight ist Aquasonar. Die mitgelieferte Boje schwimmt auf der Wasseroberfläche, misst die Wassertemperatur und fungiert als Kommunikationsbrücke zum Roboter. Da Funksignale unter Wasser stark gedämpft werden, setzt Mova auf Ultraschall zur Signalübertragung – und ermöglicht so Steuerbefehle während der laufenden Reinigung. Wer merkt, dass ein Bereich bereits sauber ist oder mehr Aufmerksamkeit benötigt, kann also jederzeit eingreifen.

Besonders praktisch: der Rückruf zur Oberfläche. Statt den Reinigungszyklus abzuwarten, lässt sich der X10 gezielt zurückholen. Das hebt ihn deutlich von einfacheren Poolrobotern ab, die nach dem Start autonom und ohne Eingriffsmöglichkeit arbeiten.

Mova Rover X10: App

Mova Rover X10: App

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Mova Rover X10: App

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Mova Rover X10: App

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Mova Rover X10: App

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Navigation und Reinigung

Nach dem Start benötigt der Rover X10 einen kurzen Moment zum Abtauchen, arbeitet danach aber überzeugend. Er kartiert seine Umgebung in 360 Grad, fährt Kanten ab und passt seine Route dynamisch an – ähnlich einem Saug- oder Mähroboter reagiert die Navigation nachvollziehbar auf Hindernisse und schwierige Bereiche.

Die Reinigungsleistung ist insgesamt hervorragend. Der X10 deckt mehr Bereiche ab als klassische Poolroboter – auch die Wasseroberfläche gehört dazu. Das ist besonders nützlich, um Blätter, Insekten und leichten Schmutz abzuschöpfen, bevor er absinkt. Auf dem Boden und an der Wasserlinie arbeitet der Roboter gründlich.

Ecken und Kanten bewältigt der X10 besser als viele einfachere Modelle – die Baugröße ist dabei aber nicht immer ein Vorteil. Bei Treppen zeigt sich die Kehrseite des großen Gehäuses: Der Roboter versucht zwar, solche Bereiche zu bewältigen, kommt dort aber nicht so souverän zurecht wie auf offenen Flächen. Wer einen Pool mit vielen Stufen, engen Zwischenräumen oder stark verwinkelten Bereichen hat, sollte das einkalkulieren.

Filter und Wartung

Beim Filtersystem setzt Mova auf einen Grobfilter mit 180 µm und einen optional einsetzbaren Feinfilter mit 3 µm. Damit erfasst der Rover X10 sowohl grobe Verschmutzungen wie Blätter und Insekten als auch sehr feine Partikel. Im Test passt das zur insgesamt starken Reinigungsleistung – gerade nach der Oberflächenreinigung und in Randbereichen sammelt der Roboter sichtbar viel Schmutz ein.

Die Filterreinigung ist weniger komfortabel gelöst. Eine zweite Klappe zum einfachen Ausspülen fehlt – wie schon beim Diver A10. Immerhin lassen sich einzelne Filterelemente abnehmen, was eine gründlichere Reinigung ermöglicht, aber Zeit kostet. Wer den X10 regelmäßig nutzt, sollte das einplanen. Für ein Premiumgerät hätte die Filterentnahme komfortabler ausfallen dürfen.

Akku und Laden

Bei der Laufzeit gehört der Rover X10 zur Spitzengruppe im Test. Mova gibt bis zu sechs Stunden an. Realistisch sind im normalen Betrieb vier bis viereinhalb Stunden. Das reicht problemlos für große Privatpools und längere Reinigungsprogramme.

Einwandfrei gelöst ist die Ladestation. Der X10 lädt nicht per Kabel, sondern induktiv über ein mitgeliefertes Dock – das ist komfortabler und sicherer als ein offener Ladeport am nassen Gerät. Roboter abstellen, fertig. Gerade bei einem Poolroboter ist das ein spürbarer Alltagsvorteil.

Preis

Mit einem Listenpreis von 2499 ist der Mova Rover X10 kein Gerät für Gelegenheitsnutzer. Im Angebot ist er teilweise auch schon ab 1299 Euro zu haben – auch das ist noch ein stolzer Preis, der aber durch die Ausstattung gerechtfertigt wird: Oberflächenreinigung, Aquasonar-Boje, 360-Grad-Kartierung, dynamische Routenführung, induktives Laden und starke Filterung heben den X10 deutlich von günstigeren Modellen ab.

Fazit

Der Mova Rover X10 ist ein beeindruckender, aber nicht perfekter Poolroboter. Die Reinigungsleistung überzeugt, weil das Gerät nicht nur Boden, Wände und Wasserlinie, sondern auch die Wasseroberfläche bearbeitet. Aquasonar ist mehr als ein Gimmick: Die Boje macht den Roboter unter Wasser erreichbar, erlaubt nachträgliche Steuerbefehle und ermöglicht den Rückruf zur Oberfläche. Zusammen mit 360-Grad-Kartierung, dynamischer Routenführung und induktiver Ladestation wirkt der X10 technisch deutlich moderner als viele Konkurrenten.

Gleichzeitig ist er groß, schwer und nicht in jeder Situation handlich. Treppen bleiben trotz Premiumanspruch eine Schwäche, die Filterreinigung könnte komfortabler sein. Der hohe Preis setzt voraus, dass man die vielen Funktionen wirklich ausreizt. Für große Pools und Nutzer, die eine möglichst vollständige Reinigung inklusive Oberfläche wollen, ist der Rover X10 dennoch eine klare Empfehlung.

Wer nur gelegentlich den Poolboden reinigen möchte, fährt mit einem einfacheren Gerät besser. Wer dagegen maximale Automatisierung, flexible Steuerung und eine umfassende Reinigung sucht, bekommt mit dem Rover X10 ein starkes Gesamtpaket.

 Günstiger Allrounder reinigt gut

Der Beatbot Sora 30 reinigt als Poolroboter Boden, Wände und Wasserlinie zuverlässig, parkt an der Oberfläche und bietet einen großen Filterkorb.

VORTEILE

  • gute Reinigungsleistung mit solider Laufzeit
  • reinigt Boden, Wände und Wasserlinie
  • auch für flache Bereiche geeignet
  • großer, gut erreichbarer 5-Liter-Filterkorb
  • automatisches Parken an der Wasseroberfläche

NACHTEILE

  • keine Reinigung der Wasseroberfläche
  • Ecken bleiben eine typische Schwachstelle
  • Filter nicht ganz so komfortabel wie bei den besten Modellen

Poolroboter Beatbot Sora 30 im Test: Günstiger Allrounder reinigt gut

Der Beatbot Sora 30 reinigt als Poolroboter Boden, Wände und Wasserlinie zuverlässig, parkt an der Oberfläche und bietet einen großen Filterkorb.

Der Beatbot Sora 30 positioniert sich als vernünftiger Einstieg in die Mittelklasse kabelloser Poolroboter. Er verzichtet zwar auf die Oberflächenreinigung des größeren Sora 70, deckt aber die wichtigsten Reinigungsbereiche ab: Boden, Wände und Wasserlinie. Dazu kommen ein großer Filterkorb, App-Anbindung, mehrere Reinigungsmodi und das automatische Parken an der Wasseroberfläche. Preislich bleibt der Sora 30 dennoch attraktiv, da er bereits für unter 600 Euro erhältlich ist.

Im Test zeigt sich der Beatbot Sora 30 als angenehm unaufgeregter Allrounder. Er ist nicht das technisch spektakulärste Modell im Vergleich, erledigt seine Kernaufgaben aber zuverlässig und mit spürbar mehr Komfort als einfache Bodenreiniger. Wer keine automatische Reinigung der Wasseroberfläche benötigt, bekommt hier einen soliden Poolroboter für viele private Becken.

Design und Komfort

Beim Design orientiert sich der Sora 30 sichtbar an den größeren Beatbot-Modellen, fällt aber kompakter und alltagstauglicher aus. Das Gehäuse wirkt modern, sauber verarbeitet und deutlich hochwertiger als bei vielen günstigen Poolrobotern. Die Form ist funktional: Der Roboter liegt breit und stabil im Wasser, besitzt griffige Laufbänder beziehungsweise Ketten und ist so gebaut, dass er sowohl am Boden als auch an der Wand zuverlässig Kontakt hält.

Trotz seiner Ausstattung bleibt der Sora 30 noch gut handhabbar. Er ist nicht so leicht wie einfache Bodenroboter, aber deutlich angenehmer zu bewegen als große Premiumgeräte mit zusätzlicher Oberflächenreinigung. Das macht sich spätestens nach der Reinigung bemerkbar, wenn der Roboter aus dem Pool genommen und der Filter geleert werden muss.

Beatbot Sora 30 - Bilder

Beatbot Sora 30 - Bilder

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Beatbot Sora 30 - Bilder

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Beatbot Sora 30 - Bilder

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Die Laufbänder sorgen für guten Vortrieb auf Boden und Wand. Der Sora 30 klettert zuverlässig an geeigneten Poolwänden hoch und hält auch an der Wasserlinie stabil genug, um dort zu reinigen. Die Bürsten sind sinnvoll platziert und nehmen Schmutz am Boden sowie an Übergängen gut auf. Die Unterseite wirkt robust, ohne unnötig kompliziert aufgebaut zu sein.

Ein großer Vorteil im Alltag ist das Parken an der Wasseroberfläche. Nach dem Reinigungsdurchgang bleibt der Sora 30 nicht irgendwo auf dem Grund stehen, sondern kommt nach oben und lässt sich dort deutlich leichter greifen. Gerade bei tieferen Becken spart das Kraft und Nerven. Bei einfacheren Modellen muss man den Roboter häufig mit Haken oder Stange vom Boden holen. Beatbot löst das deutlich komfortabler.

Bedienung und App

Die Bedienung des Beatbot Sora 30 ist unkompliziert. Der Roboter lässt sich klassisch starten, bietet aber zusätzlich eine App-Anbindung. Dort kann man Reinigungsmodi auswählen und Durchgänge kontrollieren. Beatbot überfrachtet die App nicht mit unnötigen Zusatzfunktionen, sondern konzentriert sich auf die wichtigsten Einstellungen.

Im Mittelpunkt steht die Reinigung von Boden, Wänden und Wasserlinie. Für viele private Pools reicht das völlig aus. Besonders praktisch ist, dass der Sora 30 auch flache Bereiche wie Plattformen oder größere Stufen bearbeiten kann, sofern sie für den Roboter erreichbar sind. Damit ist er vielseitiger als einfache Bodenreiniger, aber nicht ganz so flexibel wie Modelle mit zusätzlicher Oberflächenreinigung.

Beatbot Sora 30 - Bilder App

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Die App macht die Nutzung komfortabler, ist aber kein zwingender Bestandteil der Bedienung. Das passt gut zum Charakter des Geräts. Der Sora 30 soll keine technische Spielerei sein, sondern ein zuverlässiger Helfer für die regelmäßige Poolpflege. Wer den Roboter einfach starten und reinigen lassen möchte, kommt schnell zurecht.

Reinigung und Navigation

Bei der Reinigung liefert der Beatbot Sora 30 eine sehr solide Leistung. Der Roboter fährt den Boden systematisch ab, arbeitet sich an Wänden hoch und bearbeitet auch die Wasserlinie. Gerade bei normaler Alltagsverschmutzung mit Sand, Insekten, Blättern und leichtem Schmutz kommt er gut zurecht.

Die Wasserlinienreinigung fällt ordentlich aus. Hartnäckige Ablagerungen oder stark verschmutzte Ränder bleiben aber auch hier eine Herausforderung. Das gilt besonders dann, wenn sich Schmutz über längere Zeit festgesetzt hat. Für die laufende Pflege reicht die Leistung gut aus, für die Grundreinigung eines lange vernachlässigten Pools ist der Sora 30 weniger gedacht.

Typisch für diese Klasse sind leichte Schwächen in Ecken. Der Roboter kommt zwar an viele Randbereiche gut heran, erwischt aber nicht immer jeden Schmutzrest vollständig. Das ist kein gravierender Mangel, sollte aber eingeplant werden. Wer perfekte Rand- und Eckreinigung erwartet, muss zu teureren Geräten mit aufwendigerer Navigation greifen.

Die Navigation wirkt insgesamt ordentlich, aber nicht übertrieben smart. Der Sora 30 arbeitet nachvollziehbar und effizient, besitzt aber keine Kamera- oder KI-Navigation wie manche Premiumkonkurrenten. Im Alltag stört das wenig, solange der Pool nicht zu verwinkelt ist.

Der wichtigste funktionale Unterschied zum Sora 70 bleibt die fehlende Oberflächenreinigung. Blätter, Insekten und anderer schwimmender Schmutz werden also nicht wie bei einem Skimmer oder dem größeren Modell eingesammelt. Wer häufig Schmutz auf der Wasseroberfläche hat, sollte diesen Punkt beim Kauf berücksichtigen.

Filter und Wartung

Ein klarer Pluspunkt ist der große Filterkorb. Mit rund fünf Litern Volumen muss er nicht ständig geleert werden und bietet genug Platz für typische Verschmutzungen im Alltag. Das ist gerade bei Pools mit Bäumen, Sträuchern oder vielen Insekten in der Umgebung nicht zu vernachlässigen.

Der Filter ist gut erreichbar und lässt sich ordentlich reinigen. Beatbot setzt serienmäßig auf einen 150-µm-Filter, der Blätter, Insekten, Sand und viele übliche Schmutzpartikel zuverlässig zurückhält. Für sehr feine Partikel gibt es optional einen 3-µm-Feinfilter. Damit lässt sich der Sora 30 stärker auf feine Teile wie Algen oder leicht trübes Wasser ausrichten.

Die Reinigung des Filterkorbs ist insgesamt gut gelöst. Ganz perfekt ist sie aber nicht. Wie bei vielen Poolrobotern bleiben in Ecken und Vertiefungen des Korbs gelegentlich Rückstände hängen, die man mit dem Wasserstrahl nicht sofort herausbekommt. Trotzdem gehört die Wartung zu den angenehmeren Lösungen in dieser Preisklasse.

Akku und Alltag

Die Laufzeit ist stark. Beatbot gibt bis zu fünf Stunden an, was für die Bodenreinigung und viele Pools mehr als ausreichend ist. Je nach Modus, Wandanteil und Verschmutzung fällt die tatsächliche Laufzeit meist etwas kürzer aus, bleibt aber praxistauglich. Für normale Reinigungsgänge eines 4-x-8-Meter-Pools reicht der Akku problemlos.

Preis

Aktuell kostet der Beatbot Sora 30 578 Euro. Für unter 600 Euro bietet er deutlich mehr Komfort als viele einfache Bodenreiniger. Gleichzeitig bleibt er spürbar günstiger als Premiumgeräte mit Oberflächenreinigung, Dockinglösungen oder besonders aufwendiger Navigation.

Fazit

Der Beatbot Sora 30 ist ein sehr solider Poolroboter mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Er reinigt Boden, Wände und Wasserlinie zuverlässig, bietet einen großen Filterkorb und parkt nach der Reinigung praktisch an der Wasseroberfläche. Damit ist er im Alltag deutlich komfortabler als viele günstigere Modelle.

Die größte Einschränkung ist die fehlende Oberflächenreinigung. Außerdem ist die Navigation solide, aber nicht auf Premium-Niveau, und in Ecken bleibt gelegentlich Nacharbeit nötig. Trotzdem überzeugt der Sora 30 als ausgewogener Allrounder für alle, die keine High-End-Spielereien brauchen, sondern einen zuverlässigen Poolroboter für die regelmäßige Pflege suchen.

Der wichtigste Unterschied zum größeren Sora 70 ist die fehlende Oberflächenreinigung. Wer diese Funktion nicht braucht, spart mit dem Sora 30 Geld und bekommt trotzdem einen starken Poolroboter für Boden, Wände und Wasserlinie. Wer dagegen regelmäßig Blätter und Insekten von der Wasseroberfläche entfernen möchte, sollte eher zum Sora 70 oder einem zusätzlichen Skimmer greifen.

 günstig und mit langer Akkulaufzeit

Mit bis zu vier Stunden Akkulaufzeit und einem Funktionsumfang, der in der Preisklasse nicht die Norm ist, reinigt der Mova Diver A10 mittelgroße Pools.

VORTEILE

  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • systematische Bodenreinigung & ordentliche Reinigung der Wasserlinie
  • viele Reinigungsmodi mit Zeitplänen
  • gute Akkulaufzeit
  • automatisches Parken am Rand
  • einfache Filterreinigung & zusätzlicher Feinfilter einsetzbar

NACHTEILE

  • Ecken brauchen teils Nacharbeit
  • Treppen schafft er nur bedingt
  • Filterkorb nur mit einer Klappe
  • 3,5-Liter-Filterkorb nicht riesig
  • Wasserlinienreinigung mit weniger Druck als bei stärkeren Modellen

Poolroboter Mova Diver A10 im Test: günstig und mit langer Akkulaufzeit

Mit bis zu vier Stunden Akkulaufzeit und einem Funktionsumfang, der in der Preisklasse nicht die Norm ist, reinigt der Mova Diver A10 mittelgroße Pools.

Der Mova Diver A10 zählt zu den günstigeren Poolrobotern im Testfeld, wirkt aber nicht wie ein einfaches Sparmodell. Das beginnt bereits beim Gehäuse: Der Roboter ist vergleichsweise kompakt, sieht modern aus und lässt sich dank großen Griffs gut handhaben. Gleichzeitig verspricht Mova eine Ausstattung, die in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Der Diver A10 reinigt Boden, Wände und Wasserlinie, bietet mehrere Reinigungsprogramme, lässt sich per App steuern und fährt nach der Reinigung automatisch an den Rand.

Im Alltag zeigt sich der Mova Diver A10 als erfreulich runder Poolroboter für kleinere bis mittelgroße Pools. Er fährt den Boden systematisch ab, reinigt die Wasserlinie ordentlich und bietet genügend Modusauswahl, um ihn an unterschiedliche Verschmutzungen anzupassen. High-End-Modelle arbeiten in schwierigen Bereichen zwar druckvoller und souveräner, doch gemessen am Preis liefert der Diver A10 eine starke Vorstellung.

Design und Verarbeitung

Der Mova Diver A10 gehört zu den unauffälligeren Geräten im Test – im positiven Sinn. Er ist kompakt, wirkt nicht überladen und macht optisch einen modernen Eindruck. Das Gehäuse ist handlich genug, um den Roboter bequem in den Pool zu setzen oder nach der Reinigung wieder herauszunehmen. Dabei hilft der großzügige Griff. Sollte der Roboter doch einmal am Beckenboden stehen, lässt er sich mit dem mitgelieferten Haken gut greifen und herausziehen.

Poolroboter Mova Diver A10 - Bilder

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Die Verarbeitung passt zur Preisklasse, fällt aber nicht billig aus. Der Diver A10 wirkt robust genug für den regelmäßigen Einsatz und lässt sich im Alltag unkompliziert bedienen. Besonders praktisch ist das automatische Parken am Beckenrand. Nach dem Reinigungszyklus oder bei weniger als zehn Prozent Akkuladung fährt der Roboter an eine besser erreichbare Position. Das ist deutlich angenehmer als bei einfachen Modellen, die nach der Arbeit irgendwo auf dem Grund stehen bleiben.

Einrichtung, App und Bedienung

Die App gehört zu den Stärken des Mova Diver A10. Sie wirkt übersichtlich und bietet mehr Einstellmöglichkeiten, als man bei einem Gerät im unteren Preissegment erwarten würde. Besonders gut gefällt die Auswahl der Reinigungsmodi. Zur Verfügung stehen Eco für die Bodenreinigung, „Erst Wand, dann Boden“, „Nur Boden“, „Nur Wand mit Wasserlinie“, „Turbo Boden“, „Sonnendeck“ für Flachwasserbereiche, „Bodenkante“ und eine vollständige Reinigung.

Poolroboter Mova Diver A10 - Bilder App

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Damit lässt sich der Roboter gut auf den jeweiligen Pool und den aktuellen Verschmutzungsgrad abstimmen. Wer nur etwas Sand vom Boden entfernen möchte, wählt einen anderen Modus als nach einem windigen Tag mit Schmutz an der Wasserlinie. Auch Zeitpläne lassen sich anpassen. Dabei kann man Startzeit, Wochentag und Reinigungsmodus festlegen. Das ist praktisch, wenn der Poolroboter regelmäßig arbeiten soll, ohne jedes Mal manuell gestartet zu werden.

Das Reinigungsprotokoll zeigt anschließend die Reinigungsdauer und das gefilterte Wasservolumen in Litern an. Die Funktion ist nicht zwingend notwendig, vermittelt aber einen guten Eindruck davon, wie viel der Roboter gearbeitet hat. Insgesamt wirkt die App nicht überfrachtet, sondern sinnvoll auf die Praxis abgestimmt.

Reinigung und Navigation

Bei der Bodenreinigung macht der Mova Diver A10 eine gute Figur. Er fährt den Boden systematisch ab und arbeitet deutlich geordneter als einfache Poolroboter, die eher zufällig durch das Becken fahren. Dadurch wirkt die Reinigung nachvollziehbar und effizient.

Leichte Schwächen zeigt er in Ecken. Er fährt zwar ordentlich an sie heran, nimmt dort aber nicht immer alles vollständig mit. Der Rest fällt nicht dramatisch aus, dennoch ist gelegentlich Nacharbeit nötig. Auch bei Treppen ist der Diver A10 nur bedingt überzeugend. Er probiert sich an Stufen und Hindernissen, kommt dort aber nicht mit der gleichen Sicherheit weiter als teurere Modelle mit stärkerer Sensorik oder kräftigerem Antrieb.

Die Wasserlinienreinigung gelingt grundsätzlich ordentlich. Andere Poolroboter bringen hier allerdings mehr Druck auf die Oberfläche und lösen hartnäckige Ablagerungen besser. Mova versucht, das mit einem Doppelreinigungsmodus auszugleichen. Das funktioniert im Alltag besser als erwartet, ersetzt aber keine kräftige mechanische Reinigung. Für normale Verschmutzungen reicht die Leistung aus, bei stärker anhaftenden Rändern muss man gelegentlich manuell nachhelfen.

Filter und Wartung

Der Filter gehört zu den positiven Überraschungen des Diver A10. Der Filterkorb fasst 3,5 Liter und ist damit nicht riesig, im Alltag aber ausreichend groß. Für typische Verschmutzungen wie Blätter, Sand, Insekten und feineren Bodensatz reicht das Volumen problemlos aus. Bei sehr stark verschmutzten Pools oder nach längerer Standzeit muss man den Korb entsprechend häufiger leeren. Ohnehin sollte man den Filterkorb nach jedem Reinigungszyklus säubern.

Die Reinigung gelingt einfach. Der Filter lässt sich über eine Klappe auf der Oberseite öffnen und gut ausspülen. Noch komfortabler wäre eine Konstruktion mit zwei Klappen, weil sich der Schmutz dann leichter vollständig herausspülen ließe. In der Praxis stört das aber nur wenig. Positiv ist der zusätzliche Feinfilter, der separat eingesetzt werden kann. Damit holt der Roboter auch feineren Schmutz aus dem Wasser und wirkt nicht nur wie ein grober Laubsammler.

Akku und Alltag

Bei der Laufzeit überzeugt der Mova Diver A10. Mova gibt im Eco-Modus bei reiner Bodenreinigung bis zu vier Stunden an. Das ist realistisch. Im Test hielt der Roboter bei normaler Leistung mit Boden- und Wandreinigung 182 Minuten durch. Das ist ein starker Wert und reicht für die meisten privaten Pools mehr als aus.

Weniger komfortabel ist das Laden. Der Diver A10 wird per Kabel geladen und besitzt dafür einen Ladeport am Gehäuse. Nach dem Einsatz sollte man unbedingt darauf achten, dass der Anschluss trocken ist und die Abdeckung sauber verschlossen wird. Gerade bei einem Poolroboter ist dieser Punkt wichtig, weil Feuchtigkeit und ein nicht korrekt geschlossener Ladeport langfristig problematisch werden können. Eine Ladestation oder eine kontaktlose Lösung wären im Alltag bequemer.

Positiv bleibt das automatische Parken. Nach erledigter Arbeit oder bei niedrigem Akkustand fährt der Roboter an den Rand. Zusammen mit dem großen Griff und dem Haken ist die Handhabung dadurch angenehmer als bei einfacheren Poolrobotern. Man muss zwar weiterhin zum Becken gehen und das Gerät herausnehmen, muss ihn aber nicht umständlich vom Grund fischen.

Preis

Die UVP des Mova Diver A10 liegt bei 699 Euro. Aktuell gibt es den Poolroboter für 379 Euro.

Fazit

Der Mova Diver A10 ist ein spannender, günstiger Poolroboter. Er sieht gut aus, ist kompakt, lässt sich einfach bedienen und bietet eine überraschend vollständige Ausstattung. Besonders die systematische Bodenreinigung, die lange Laufzeit, die vielen Modi und das automatische Parken am Rand machen ihn im Alltag angenehm.

Schwächen gibt es vor allem bei Ecken, Treppen und hartnäckiger Wasserlinienverschmutzung. Zudem ist das kabelgebundene Laden nicht ideal: Der Ladeport muss nach dem Einsatz trocken sein und sorgfältig verschlossen werden. Das kostet Komfort und verlangt etwas Aufmerksamkeit. Trotzdem bleibt der Gesamteindruck ordentlich. Für Nutzer, die einen bezahlbaren Poolroboter suchen und keine perfekte High-End-Reinigung erwarten, ist der Mova Diver A10 eine gute Wahl.

 Premium-Poolroboter mit 9 Motoren & 40 Sensoren

Der Poolroboter Aiper Scuba X1 Pro Max hat einen stärkeren Motor und eine verbesserte Navigation als das Basismodell. Ob sich das Upgrade lohnt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • hervorragende Reinigungsleistung
  • Filter leicht zu reinigen
  • Rückkehr-Funktion

NACHTEILE

  • Unterwassersteuerung nur gegen Aufpreis
  • teuer
  • Filterwechsel etwas schwierig

Aiper Scuba X1 Pro Max im Test: Premium-Poolroboter mit 9 Motoren & 40 Sensoren

Der Poolroboter Aiper Scuba X1 Pro Max hat einen stärkeren Motor und eine verbesserte Navigation als das Basismodell. Ob sich das Upgrade lohnt, zeigt der Test.

Der Aiper Scuba X1 Pro Max stellt ein Upgrade des Basismodells dar und bietet eine stärkere Motorleistung und eine verbesserte Navigation. Das Modell richtet sich daher primär an Poolbesitzer mit größeren oder komplexeren Becken. Dank erweiterter Sensorik orientiert sich der Scuba X1 Pro Max präzise im Wasser und reinigt sowohl Boden als auch Wände systematisch. Er ist zwar nicht günstig, allerdings preiswerter als andere Premium-Modelle. Wir fühlen dem Scuba X1 Pro Max im Test auf den Zahn und prüfen, ob sich das Upgrade lohnt. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design & Verarbeitung

Auf den schnellen ersten Blick ist der Aiper Scuba X1 Pro Max kaum vom kleineren X1 zu unterscheiden. Stellt man beide Modelle nebeneinander, fällt hauptsächlich der Größenunterschied auf. Der X1 Pro Max nutzt einen ähnlichen Kettenantrieb, ist aber deutlich höher. Das ist notwendig, denn im Gehäuse sind neun statt vier Motoren und 40 statt 16 Sensoren verbaut. Die gesteigerte Motorisierung und Sensorik bringen Vorteile, auf die wir weiter unten noch eingehen. Mit 15,1 Kilogramm zählt der X1 Pro Max zu den schwersten Poolrobotern am Markt.

Aiper Scuba X1 Pro Max - Bilder

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Aiper hält den X1 Pro Max in klassisch dunklen Farben wie Anthrazit mit schwarzer Oberseite. Der hintere Griff ist in Carbon-Optik gehalten und trägt den Schriftzug Scuba X1 Pro Max. Oberhalb davon befindet sich ein kleines Bedienfeld.

Lieferumfang & Installation

Die Inbetriebnahme des Aiper Scuba X1 Pro Max erfolgt mit wenig Aufwand, wie man es bei modernen Poolrobotern erwartet. Nach dem Auspacken lädt man den Akku des Roboters und aktualisiert die Firmware per App. Danach wählt man den passenden Reinigungsmodus aus und die Reinigung kann starten.

Zur Steuerung und Konfiguration steht die Aiper-App zur Verfügung, die eine einfache Verbindung mit dem heimischen WLAN herstellt. Zwar kappt die Verbindung unter Wasser, doch an Land ermöglicht die App umfassende Einstellungen, Firmware-Updates und das Einsehen von Reinigungsprotokollen.

Bedienung & Steuerung

Im Gegensatz zum ähnlich positionierten Dreame Z1 Pro wird der Aiper X1 Pro Max ohne Fernbedienung geliefert. Eine Steuerung unter Wasser ist daher nicht möglich. Für etwa 300 Euro bietet Aiper das Hydrocomm Pure an, mit dem sich Modiwechsel vornehmen und der Akkustand ablesen lassen. Zukünftig sollen teurere Varianten auch die Wassertemperatur und pH-Wert erfassen. Über die Hydrocomm-Boje kann man den Poolroboter außerdem zur Wasseroberfläche zurückrufen, was die Entnahme erleichtert. Ohne dieses Zubehör ist eine manuelle Bergung per Haken erforderlich.

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über Tasten auf der Geräteoberseite: Ein- und Ausschalter, Moduswahltaste sowie eine Taste zur Leistungsstufen-Auswahl (Automatisch, Eco, Max). Alternativ steht die Steuerung über die App zur Verfügung.

Aiper Scuba X1 Pro Max - Bilder App

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Wie der kleine Bruder verfügt auch der X1 Pro Max über die vier grundlegenden Reinigungsmodi: Boden, Wand, Wasserlinie und Smart (Komplettreinigung). Zeitpläne erlauben, dass der Roboter mehrere Tage im Wasser bleibt und automatisch reinigt, bis der Akku leer ist. Die Intervalle sind einstellbar auf täglich, alle zwei oder alle drei Tage.

Zudem bietet der X1 Pro Max zwei zusätzliche Modi: einen Skimmer-Modus zum Absaugen der Wasseroberfläche und einen Multizonen-Modus, der bei unterschiedlich tiefen Pools sinnvoll ist. Bei Bedarf konfiguriert man auch die Häufigkeit der Reinigungsvorgänge und wählt zwischen einer einmaligen oder einer doppelten Reinigung.

Besonders praktisch ist die Rückruf-Funktion, mit der der Roboter selbstständig zur Stelle zurückkehrt, an der er zu Wasser gelassen wurde. Die Reinigungsroute kann man in der App individuell festlegen; eine zufällige Route ist ebenfalls möglich, wird aber nicht empfohlen – der Roboter übersieht so eventuell Bereiche im Pool.

Navigation & Reinigung

Der Aiper Scuba X1 Pro Max verfügt über neun Motoren und 40 Sensoren. Laut Aiper ermöglicht dies eine 360-Grad-Kartierung. In der App erscheint zunächst keine Karte angezeigt, wie man das von Staubsaugerrobotern kennt. Allerdings kann man sowohl die Karte als auch den Reinigungsvorgang später im Protokoll einsehen. Die Scan-Technologie hilft zudem, Schmutz zu erkennen und gezielt zu beseitigen. Damit arbeitet der X1 Pro Max im Vergleich zum kleineren Bruder deutlich intelligenter bei der Reinigung.

Hierfür fährt der Roboter zunächst die Bodenränder ab und arbeitet dann in einem s-förmigen Pfad. Die Kanten reinigt er sehr gründlich, da er sie mehrfach abfährt. Ein adaptiver oder zufälliger Pfad ist in der App wählbar, aber wenig sinnvoll. Danach folgen die Wände bis über die Wasserlinie. Während der Auf- und Abfahrt reinigt er die Kanten erneut.

Auch mit größerem Schmutz wie Blättern oder Pflanzenteilen hat der Aiper Scuba X1 Pro Max keinerlei Probleme. Mit einer maximalen Saugleistung von bis zu 32.000 Litern Wasser pro Stunde zählt er zu den stärksten Modellen am Markt und schafft rund 7000 Liter mehr als der kleinere Scuba X1.

Der Filterkorb bietet austauschbare Außenwände mit 3 und 180 Mikrometer Feinheit, die man einfach einklickt. Der Wechsel ist jedoch etwas schwergängig und könnte zur Materialermüdung führen. Die Reinigung des Filters wird durch eine Bodenklappe erleichtert, die sich einfach öffnen lässt.

Akku: Wie lange hält der Aiper Scuba X1 Pro Max durch?

Die Akkulaufzeit hängt vom gewählten Reinigungsmodus ab. Im Eco-Modus kann der Roboter bis zu einer Woche im Wasser bleiben, wenn er nach Zeitplan arbeitet. Eine Komplettreinigung mit Wänden, Wasserlinie und Wasseroberfläche beansprucht etwa fünf Stunden Akku. Im Test reinigt der X1 Pro Max ein Becken mit 48 Kubikmetern Wasser in 119 Minuten und verbraucht dabei 45 Prozent Akku. Der Akku lädt drahtlos in der mitgelieferten Ladestation.

Praxiserfahrung & Alltagstauglichkeit

Im Vergleich zum deutlich teureren Beatbot Aquasense 2 Ultra zeigt der Aiper Scuba X1 Pro Max nur wenige Unterschiede. Besonders bei der Reinigungsleistung steht er dem Beatbot kaum nach, obwohl er keine Seitenbürsten besitzt. Die gründliche Reinigung von Kanten und Ecken überrascht uns positiv.

Das Gewicht von 15 Kilogramm sollte man beim Hantieren nicht unterschätzen, vor allem beim Herausnehmen aus dem Wasser.

Preis: Was kostet der Aiper Scuba X1 Pro?

Aiper bepreist den Scuba X1 Pro Max mit 2499 Euro. Aktuell gibt es ihn für 1449 Euro.

Fazit

Der Aiper Scuba X1 Pro Max beeindruckt mit seiner starken Reinigungsleistung und einer intelligenten Navigation, die selbst komplexe Poolbereiche zuverlässig säubert. Besonders die erweiterte Sensorik, der leistungsstarke Motor und die Rückkehr-Funktion zum Entnahmepunkt erleichtern den Alltag. Der Filterwechsel ist etwas fummelig und die Unterwassersteuerung nur gegen Aufpreis verfügbar, was bei dem hohen Preis zu beachten ist. Insgesamt bietet der X1 Pro Max ein rundes, durchdachtes Paket, das im Premiumsegment eine klare Empfehlung darstellt – vorwiegend für Besitzer großer oder komplizierter Pools, die auf Qualität und Komfort setzen.

 Poolreinigung mit KI-Kamera & App

Der Poolroboter Beatbot Aquasense 2 Ultra verfügt über eine ausgeklügelte Sensorik und intelligente Navigation. Ob er damit präzise reinigt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • hervorragende Reinigungsleistung
  • im Skimmer-Modus per App steuerbar
  • setzt Klärungsmittel frei

NACHTEILE

  • sehr hoher Preis
  • Filterreinigung unnötig schwierig

Poolroboter Beatbot Aquasense 2 Ultra im Test: Poolreinigung mit KI-Kamera & App

Der Poolroboter Beatbot Aquasense 2 Ultra verfügt über eine ausgeklügelte Sensorik und intelligente Navigation. Ob er damit präzise reinigt, zeigt der Test.

Der Beatbot Aquasense 2 Ultra soll vorwiegend diejenigen ansprechen, die Wert auf smarte Technik und eine umfassende Reinigung von Böden, Wänden und Wasserlinien legen. Er passt sich flexibel an unterschiedliche Poolformen und -größen an und bietet mit seiner effektiven Schmutzerkennung eine Reinigung, die augenscheinlich deutlich über das Niveau vieler Konkurrenten hinausgeht. Unser Test zeigt, wie sich der Aquasense 2 Ultra im Alltag tatsächlich schlägt und ob er die hohen Erwartungen, die mit dem hohen Preis einhergehen, erfüllt. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design & Verarbeitung

Bereits der Vorgänger Beatbot Aquasense Pro ist ein hervorragend verarbeiteter Poolroboter. Mit dem Aquasense 2 Ultra legt Beatbot jetzt noch einmal eine Schippe darauf. Schon beim Auspacken fällt auf, dass er wie ein futuristischer Roboter aussieht. Im eleganten, dunkelblauen Gehäuse arbeiten 27 Sensoren und 11 Motoren. KI-Systeme unterstützen die Reinigung – unabhängig von der Größe oder Form des Beckens.

Zur Fortbewegung kommen die typischen Raupenketten zum Einsatz, die den Helfer sehr wendig machen und ihn davor schützen, sich festzufahren. Auffällig sind jedoch die beiden Seitenbürsten, die nicht für Ecken und Kanten gedacht sind, sondern das Wasser in den Filter fördern.

Beatbot Aquasense 2 Ultra - Bilder

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Auf der Oberseite befinden sich ein praktischer Tragegriff sowie Klappen für den Zugang zum Filter und zum zusätzlichen Reinigerfach. Das kleine Kontrollpanel mit fünf Tasten erlaubt die Modi-Auswahl und das Einschalten des Beatbot Aquasense 2 Ultra. Eine LED-Leiste informiert über den Ladestand und eventuelle Probleme.

Der Lieferumfang ist großzügig: Neben dem üblichen Rückholhaken liegen ein Ersatzpaar Seitenbürsten, passende Schrauben, ein Schraubenzieher, ein wasserfestes und staubgeschütztes Cover für den Einsatz auf der Terrasse sowie eine praktische Transporttasche bei. Ein drahtloses Ladedock ist ebenfalls inkludiert und nach IPX4 wasserfest.

Installation: Wie leicht ist der Beatbot Aquasense 2 Ultra einzurichten?

Grundsätzlich lässt sich der Beatbot auch ohne App nutzen, aber mit App-Anbindung ist das Nutzungserlebnis deutlich besser. Die Einrichtung erfordert nur wenige Schritte: App aus dem Store laden, für Konto registrieren, Beatbot einschalten und in der App per Plus-Symbol hinzufügen. Anschließend richtet man das WLAN ein und installiert ein erstes Update – danach steht der Reinigung nichts mehr im Weg.

Bedienung & Steuerung

In der App und am Gerät stehen verschiedene Modi zur Auswahl. Für Einsteiger gibt es „Boden“, „Standard“ und „Pro“, die sich in der Intensität und Umfang der Reinigung unterscheiden. Der Bodenmodus reinigt nur den Poolboden, Standard umfasst auch Wände und Wasserlinie, im Pro-Modus reinigt der Bot zusätzlich die Wasseroberfläche.

Der benutzerdefinierte Modus erlaubt weitere Optionen wie Bereichsreinigung, Multizone, Eco- und KI-Schnellmodus. Die Auswahl für den benutzerdefinierten Modus liegt auf der fünften Taste am Roboter, so ist der Beatbot auch ohne App steuerbar.

Beatbot Aquasense 2 Ultra - Bilder App

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Der Aquasense 2 Ultra kann wie der Aiper X1 Pro Max die Wasseroberfläche absaugen – ähnlich einem Skimmer. Über die App ist es möglich, den Roboter manuell zu steuern, sobald er aufgetaucht ist und sich in Reichweite von WLAN oder Bluetooth befindet. Aus der Parkposition lässt sich der Beatbot zurück zur Wasseroberfläche rufen, um ihn einfach aus dem Pool zu heben.

Sonderfunktionen fehlen, etwa eine vollautomatische Reinigungsplanung, wie sie Dreame-Modelle bieten. Die App zeigt kleinere Übersetzungsfehler, erlaubt aber den Zugriff auf Wetterdaten inklusive der Wassertemperatur

Navigation & Reinigung

Der Beatbot Aquasense 2 Ultra verfügt über 27 Sensoren und nutzt KI, Radar-, Infrarot- und Ultraschallsensoren, um sich im Pool zu orientieren und ihn zu kartieren. Beatbot bewirbt das Gerät als weltweit ersten 5-in-1-Poolroboter mit KI-Unterstützung.

Die Schmutzerkennung befindet sich noch im Laborstadium, der KI-Schnellmodus entfernt groben Schmutz wie Blätter, arbeitet dabei aber eher ruhig und benötigt für einen s-förmigen Reinigungsweg 344 Minuten – deutlich länger als der Aiper Scuba X1 Pro Max, der beispielsweise nur 119 Minuten braucht. Das Reinigungsergebnis ist tadellos: Boden, Ecken und Kanten säubert er gründlich, Treppenstufen erkennt er und umfährt sie sicher.

Ein Highlight ist die mitgelieferte Klärmittel-Kartusche, die der Roboter während der Reinigung automatisch freisetzt. Das auf Krabbenschalen basierende Mittel bindet Schmutz, Öle und Rückstände und unterstützt die Filterfunktion.

Der Filter besteht aus zwei ineinander gesteckten Einheiten: Ein grober Filter hält Partikel bis 250 Mikrometer zurück, der äußere filtert bis 150 Mikrometer. Feinere Partikel, wie beim Aiper X1 Pro Max, werden nicht erfasst. Das Filterkonstrukt lässt sich zudem nicht besonders komfortabel öffnen und reinigen, was ein klarer Nachteil ist.

Akku: Wie lange kann der Beatbot Aquasense 2 Ultra reinigen?

Die Betriebszeit liegt bei etwa fünf Stunden und entspricht dem Niveau anderer Modelle. Im Eco-Modus kann der Roboter auch über mehrere Tage im Pool verbleiben, reinigt dann aber nur den Boden. Es empfiehlt sich, den Beatbot nach jeder Reinigung ins Ladedock zu stellen, um stets einsatzbereit zu sein.

Preis

Der Beatbot Aquasense 2 Ultra hat eine UVP von 3850 Euro – ein sehr hoher Preis, der deutlich über dem der Modelle von Aiper und Dreame liegt. Derzeit gibt es den Poolroboter für 2699 Euro.

Fazit

Der Beatbot Aquasense 2 Ultra bietet eine exzellente Reinigungsqualität und überzeugende smarte Funktionen. Die intelligente Navigation, die umfassende Sensorik und die Schmutzerkennung mit Klärmittelfreisetzung machen ihn zu einem der fortschrittlichsten Poolroboter auf dem Markt. Trotz der längeren Reinigungsdauer erreicht er ein gründliches Ergebnis, das selbst komplexe Poolstrukturen zuverlässig säubert.

Der hohe Preis und die umständliche Filterreinigung trüben den Gesamteindruck. Auch fehlen experimentelle Zusatzfunktionen, wie sie bei anderen Geräten häufiger vorkommen. Für Poolbesitzer mit höchsten Ansprüchen an Technik und Sauberkeit ist der Beatbot Aquasense 2 Ultra dennoch eine interessante Option – vorausgesetzt, man ist bereit, tief in die Tasche zu greifen. In der Praxis greifen die meisten jedoch besser zum günstigeren Aquasense 2 Pro oder zu einem vergleichbaren Konkurrenzmodell. Die KI-Funktionen sind zwar nett, rechtfertigen den Aufpreis bislang aber nicht.

Wer maximale Reinigungsleistung sucht und den Preis nicht scheut, trifft mit dem Aquasense 2 Ultra eine exzellente Wahl – alle anderen sind mit dem Pro-Modell besser beraten.

 Poolroboter mit guter Reinigung unter 500 Euro

Der Ecovacs Ultramarine P1 ist ein günstiger Poolroboter mit guter App, feinen Filtern und solider Reinigung. Beim Komfort spart Ecovacs aber sichtbar.

VORTEILE

  • günstiger Preis
  • einfache Einrichtung per App
  • überraschend gute Filterleistung und -reinigung
  • gute Reinigung an Boden und Wänden
  • kabelloser Betrieb

NACHTEILE

  • keine Ladestation
  • Anschluss muss beim Laden unbedingt trocken bleiben
  • fährt nach der Reinigung nicht automatisch an den Rand
  • reduzierte Sensorik im Vergleich zu teureren Modellen

Ecovacs Ultramarine P1 im Test: Poolroboter mit guter Reinigung unter 500 Euro

Der Ecovacs Ultramarine P1 ist ein günstiger Poolroboter mit guter App, feinen Filtern und solider Reinigung. Beim Komfort spart Ecovacs aber sichtbar.

Mit dem Ultramarine P1 steigt Ecovacs in eine Geräteklasse ein, die zuletzt deutlich spannender geworden ist. Poolroboter sollen nicht mehr nur den Boden absaugen, sondern möglichst eigenständig navigieren, Wände reinigen, feinen Schmutz filtern und sich komfortabel per App bedienen lassen.

Viele aktuelle Modelle kosten allerdings schnell mehr als 800 oder sogar 1000 Euro. Der Ecovacs Ultramarine P1 setzt darunter an: Mit einem Preis von 549 Euro gehört er zu den günstigeren kabellosen Poolrobotern. Ausgestattet ist er mit einer Saugleistung von 18.200 Litern pro Stunde, einem zweistufigen Filter mit 180-Mikron-Außennetz und 3-Mikron-Innenfilter sowie einem 5200-mAh-Akku mit bis zu drei Stunden Laufzeit im Eco-Modus.

Im Test zeigt sich schnell: Der Ultramarine P1 ist kein Luxusmodell mit maximaler Sensorik, Dockingstation oder besonders ausgefeilter Rückholfunktion. Dafür macht er vieles richtig, was im Alltag wichtiger ist. Die Einrichtung gelingt einfach, die App führt gut durch den ersten Start, die Filter sind besser als in dieser Preisklasse erwartet und die Reinigungsleistung fällt solide aus. Gerade für kleinere bis mittlere Pools ist der Ecovacs damit ein spannender Einstieg. Auf die Details seiner Performance gehen wir im Test ein.

Design & Verarbeitung

Optisch bleibt der Ultramarine P1 klassisch. Das Gehäuse wirkt funktional, robust und zweckmäßig. Ecovacs setzt auf ein geschlossenes, pooltaugliches Design mit Raupenantrieb und vier Bürstenrollen.

Im Alltag zählt vor allem die Handhabung. Der Roboter lässt sich gut greifen und in den Pool setzen. Nach der Reinigung muss man ihn allerdings wieder vom Grund holen. Genau hier zeigt sich einer der größten Unterschiede zu teureren Modellen: Der P1 fährt nicht automatisch an den Rand und bleibt dort wartend stehen. Wer das von höherpreisigen Geräten wie dem Dreame Z1 Pro kennt, vermisst diesen Komfort sofort. Beim Ecovacs muss man den Poolroboter klassisch herausfischen. Dazu liegt ein Haken bei, der sich an typischen Poolstangen anbringen lässt. Wer seinen Poolroboter möglichst bequem und ohne nasse Arme nutzen möchte, sollte diesen Punkt ernst nehmen.

Ecovacs Ultramarine P1: Bilder aus dem Test

Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1 - Bilder

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Ecovacs Ultramarine P1

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Dafür ist der Aufbau angenehm unkompliziert. Die Filtereinheit lässt sich leicht per Knopfdruck entnehmen, öffnen und ausspülen. Das ist wichtiger, als es zunächst klingt. Poolroboter sammeln nicht nur Blätter, sondern auch Sand, Pollen, Insektenreste und feinen Bodensatz ein. Wenn die Reinigung des Filters umständlich ist, nervt das nach wenigen Einsätzen. Beim Ultramarine P1 bleibt dieser Wartungsschritt für den Innenfilter einfach, während der grobe Filter das typische Problem anderer Modelle übernimmt: Der Boden ist geschlossen und nicht abnehmbar. Dadurch ist das Ausspülen etwas umständlich.

Einrichtung & App

Positiv überrascht die App-Einrichtung. Beim ersten Start führt Ecovacs sehr verständlich durch die Konfiguration. Dabei fragt die App nicht nur grundlegende Angaben ab, sondern will auch wissen, welche Form das Becken hat, wie groß und tief es ist und ob es sich um einen Aufstell- oder Einbaupool handelt. Zusätzlich lassen sich Besonderheiten zum Boden hinterlegen: eben, schräg oder stufig.

Das ist sinnvoll, weil der Ultramarine P1 nicht mit der aufwendigsten Sensorik arbeitet. Ecovacs setzt auf das hauseigene Smartnavi-System mit einem IMU-Sensor (Inertial Measurement Unit), wie er in ähnlicher Form auch in Smartphones zum Einsatz kommt. Dieser misst Beschleunigung und Drehbewegungen, sodass der Roboter seine Position einschätzen und daraus effizientere Bahnen ableiten kann. Die App-Angaben helfen dem Gerät, den Pool besser einzuschätzen.

Im Vergleich zu teureren Poolrobotern von Aiper, Dreame oder anderen Herstellern wirkt die Navigation zwar weniger souverän, aber nicht völlig planlos, wie wir es schon bei anderen Geräten in dieser Preisklasse gesehen haben. Der P1 arbeitet den Pool nachvollziehbar ab und vermeidet im Test grobe Aussetzer.

Ecovacs Ultramarine P1: App

Ecovacs Ultramarine P1 - Bilder App

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Ecovacs Ultramarine P1 - Bilder App

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Ecovacs Ultramarine P1 - Bilder App

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Auch die Bedienung bleibt angenehm simpel. Nutzer können laut Hersteller zwischen verschiedenen Reinigungsmodi und Effizienzstufen wählen, etwa für Boden, Wände oder den gesamten Pool. Außerdem unterstützt der Roboter Zeitpläne. Für die meisten Nutzer reicht das völlig aus. Wer hingegen möglichst detaillierte Karten, besonders präzise Live-Darstellung oder erweiterte Automationen erwartet, muss eine Klasse höher schauen.

Wer manuell starten möchte, kann das auch tun. Der Einschalter ist gleichzeitig der Wahlknopf für die Modi. Welcher Modus ausgewählt ist, sieht man auf der Vorderseite an einer LED-Leiste.

Reinigung & Filter

Bei der Reinigung liefert der Ultramarine P1 eine für den Preis überraschend gute Leistung. Er entfernt losen Schmutz zuverlässig vom Boden und kommt auch mit feinerem Material ordentlich zurecht. Besonders positiv fallen die Filter auf: Ecovacs kombiniert ein gröberes Außennetz mit einem feineren Innenfilter. Gröbere Rückstände bleiben gut hängen, feinerer Schmutz wird ebenfalls besser zurückgehalten, als man es bei einem einfachen Einstiegsgerät erwarten würde. Allerdings könnte der feine Innenfilter dichter sitzen, da vor allem im unteren Bereich noch eine größere Lücke ist, die feine Partikel durchlässt.

Wichtig ist daher die richtige Erwartung. Der P1 ist kein High-End-Roboter, der jeden Winkel perfekt erkennt und jeden Bereich mit maximaler Präzision abarbeitet. In einfachen Becken mit ebenem Boden überzeugt er am meisten – nur bei den Ecken schwächelt er. Bei komplexeren Formen, Stufen oder stark strukturierten Bereichen merkt man eher, dass die Sensorik reduziert ist. Die App-Abfrage zur Poolform und Bodenbeschaffenheit hilft, ersetzt aber keine hochauflösende Navigation.

Die Wandreinigung funktioniert grundsätzlich, hängt aber wie bei allen Poolrobotern stark von Oberfläche, Verschmutzung und Poolform ab. Leichte Ablagerungen bekommt der Ecovacs gut in den Griff. Für hartnäckige Ränder, stark haftenden Schmutz oder problematische Ecken bleibt gelegentlich Handarbeit nötig. Das ist aber nichts Ungewöhnliches, sondern kommt selbst bei hochpreisigen Modellen vor.

Akku

Der größte Komfortnachteil ist die fehlende Ladestation. Der Ultramarine P1 arbeitet kabellos im Pool, wird aber nicht über ein Dock geladen. Stattdessen muss man ihn per Kabel aufladen. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Anschluss trocken ist. Das wirkt weniger elegant als bei Modellen mit Station und passt nicht ganz zu dem ansonsten einfachen Bedienkonzept.

Andere Modelle haben übrigens auch keine Station, lösen das Lade-Dilemma jedoch eleganter mit magnetischen Ladeanschlüssen, die offen zugänglich bleiben dürfen. Beim Ecovacs muss man hingegen penibel darauf achten, dass man den Ladeanschluss wieder gut verschraubt hat.

Die Laufzeit ist dagegen unkritisch. Ecovacs gibt bis zu drei Stunden im Eco-Modus und eine mögliche Bodenabdeckung von bis zu 180 Quadratmetern an. In typischen privaten Pools reicht das problemlos. Entscheidend ist eher, dass man den Roboter nach dem Einsatz herausnimmt, reinigt und trocknet, statt ihn dauerhaft im Wasser zu lassen, was wir je nach Modus ohnehin anraten.

Preis

Mit einer UVP von 549 Euro ist der Ecovacs Ultramarine P1 vergleichsweise günstig positioniert. Genau darüber definiert sich auch seine Stärke. Er bietet nicht den Komfort teurer Modelle, reinigt aber besser, als es der Einstiegspreis vermuten lässt. Besonders die Filter, die App-Einrichtung und die solide Grundreinigung machen ihn interessant. Aktuell gibt es ihn sogar schon für 472 Euro.

Fazit

Der Ecovacs Ultramarine P1 ist ein angenehm ehrlicher Poolroboter. Er will kein High-End-Modell sein, sondern eine günstige und einfache Lösung für die regelmäßige Poolpflege. Das gelingt überraschend gut. Die App führt hervorragend durch die Einrichtung, die Angaben zur Poolform, Größe, Tiefe und Bodenbeschaffenheit helfen bei der Reinigung, und die Filter sind für diese Preisklasse erstaunlich stark.

Die Reinigungsleistung ist solide und für ein Gerät der Preisklasse überzeugend. Gleichzeitig spart Ecovacs an Komfortfunktionen. Eine Ladestation fehlt, geladen wird per Kabel, und nach der Reinigung muss man den Roboter selbst aus dem Pool holen. Wer damit leben kann, bekommt einen günstigen Poolroboter mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Wybot C2 Vision

 Poolroboter mit Kamera-Navigation & KI für unter 700 Euro

Der Poolroboter Wybot C2 Vision wartet mit einer innovativen Kameratechnik auf. Im Test zeigen wir, wie gut er sich in der Praxis schlägt.

VORTEILE

  • günstiger Preis
  • KI-Schmutzerkennung
  • viele Reinigungsmodi

NACHTEILE

  • Probleme mit der App
  • Stufenreinigung könnte besser sein
  • kein drahtloses Laden

Wybot C2 Vision Test: Poolroboter mit Kamera-Navigation & KI für unter 700 Euro

Der Poolroboter Wybot C2 Vision wartet mit einer innovativen Kameratechnik auf. Im Test zeigen wir, wie gut er sich in der Praxis schlägt.

Mit dem Wybot C2 Vision bringt Wybotics einen Poolroboter auf den Markt, der durch seine kamerabasierte Navigation auffällt. Ausgestattet mit einem Kamerasystem erkennt der C2 Vision den Pool präzise und passt so seine Reinigungsstrategie intelligent an die Poolform und den erkannten Schmutz an. Wir haben getestet, ob seine Reinigung überzeugt und wie sich der Roboter im Hinblick auf Bedienung und Ausstattung schlägt. Das Testgerät hat uns Geekmaxi zur Verfügung gestellt.

Design & Verarbeitung

Der Wybot C2 Vision kommt im modernen, kompakten Design mit klaren Linien und typischen Materialien. Das Gehäuse wirkt robust und gut verarbeitet, sodass der Roboter auch in anspruchsvollen Poolumgebungen zuverlässig arbeitet. Die Farbgebung in dezentem Anthrazit mit türkisfarbenen Highlights gefällt.

Der Wybot ist mit dem für Poolroboter typischen Kettenantriebssystem ausgestattet, das für gute Traktion auf glatten Oberflächen sorgt. Auffällig ist die Kamera, die auf der Vorderseite relativ zentral platziert ist. Über diese Kamera erkennt der Roboter nicht nur seine Umgebung, sondern auch Verschmutzungen, um sie gezielt anzugehen.

Wybot C2 Vision - Bilder

Wybot C2 Vision - Bilder

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Wybot C2 Vision - Bilder

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Im Lieferumfang sind neben dem Roboter und einem Ladekabel ein Rückholhaken sowie ein ultrafeiner Filter enthalten. Letzteren setzt man wahlweise zusätzlich ein, um besonders kleine Partikel aus dem Wasser zu filtern.

Installation: Was richtet man am Wybot C2 Vision ein?

Die Einrichtung des Wybot C2 Vision gestaltet sich einfach. Nach dem Auspacken schließt man den Poolroboter zunächst an die Steckdose an, um ihn vollständig zu laden; kabelloses Laden per Station ist nicht möglich. Während des Ladevorgangs richtet man problemlos die Verbindung zur App ein. Dabei erfolgt die Erkennung in der Wybot-App automatisch und geht schnell von der Hand. Nach dem Laden kann der Wybot auch schon direkt ins Wasser.

Bedienung & Steuerung

Der Wybot C2 Vision lässt sich über die App komfortabel steuern – solange er sich bisher nicht im Wasser befindet. Das ist nicht ungewöhnlich, da Wasser die meisten Verbindungen – etwa via Bluetooth oder WLAN – unterbricht. Andere Hersteller haben dafür schon smarte Lösungen gefunden, die sich jedoch im Preis widerspiegeln.

Neben den Standardmodi für Boden, Wände und Wasserlinie steht ein Komplettmodus zur Verfügung, der alle Bereiche abdeckt. Zudem gibt es für den Boden zwei zusätzliche Modi: Turbo und Eco. Der Turbo-Modus ist sinnvoll, wenn sich im Becken nur wenig Schmutz befindet und man diesen vor dem Badegang noch schnell entfernen möchte.

Besonders spannend ist jedoch der Schmutzerkennungsmodus. Mittels der Kamera kann der Wybot C2 Vision nämlich Schmutz am Boden erkennen und diesen gezielt reinigen. Dabei fährt er den Schmutz so lange an, bis dieser vollständig entfernt ist. In diesem Modus konzentriert sich der Roboter ausschließlich auf erkannte Schmutzstellen, eine vollständige Poolreinigung erfolgt dabei nicht. Für eine Komplettreinigung gibt es andere Modi.

Übrigens kann man auch Zeitpläne in der App erstellen sowie Reinigungsmuster festlegen. Der C2 Vision fährt dann etwa in einer S-Linie oder Kreuzmuster den Pool ab. Auch ein Sternmuster zur Mitte des Pools ist dabei möglich – je nach Vorliebe.

Navigation & Reinigung: Wie smart ist der Wybot C2 Vision?

Die kamerabasierte Navigation macht den Wybot C2 Vision besonders effektiv. Er erkennt die Poolform genau, plant die Reinigungsroute optimal und passt sie dynamisch an Hindernisse und Besonderheiten an. Dabei umfährt er etwa den Bodenablauf oder andere größere Objekte im Becken.

Im Test entfernt der Roboter zuverlässig Algen, Schmutz und Blätter vom Poolboden. Die Bürsten und die Saugleistung überzeugen sowohl auf glatten Flächen als auch an den Wänden. Die Wasserlinie fährt er gründlich ab. Nur in den Ecken und bei den Stufen hat er ein paar Schwierigkeiten bei der Reinigung.

Die Filtereinheit fängt ausreichend Schmutz, bedarf aber einer manuellen Entleerung, was etwas umständlich ist, da sich der Boden nicht öffnen lässt. Immerhin kann der Deckel vollständig abgenommen werden. Positiv ist hingegen, dass der ultrafeine Filter (10 Mikrometer) in Form einer Platte daherkommt, die hinter der Filtereinheit sitzt. Dadurch ist dieser sehr einfach abzuspülen und auszutauschen.

Akku: Wie lange hält der Wybot C2 Vision durch?

Der Wybot C2 Vision verfügt laut Hersteller über einen Akku, der Laufzeiten von bis zu drei Stunden ermöglicht. Das schafft er in unserem Test tatsächlich, und es reicht aus, um auch größere Pools gründlich zu säubern. Sollte der Akku vor Abschluss der Reinigung leer sein, bleibt der Wybot C2 Vision am Boden, wo man ihn mittels des Rückholhakens birgt. Allerdings muss man das ebenso, wenn er den Reinigungsprozess regulär beendet hat. Die Ladezeit beträgt etwa 3 Stunden, was für ein Gerät dieser Klasse üblich ist.

Preis: Wie viel kostet der Wybot C2 Vision?

Aktuell kostet der Wybot C2 Vision 554 Euro. Die UVP liegt bei 950 Euro.

Fazit

Der Wybot C2 Vision beeindruckt nicht nur mit seinem vergleichsweise niedrigen Preis. Auch die intelligente, Kamera-gestützte Navigation und die gründliche Reinigungsleistung können sich sehen lassen. Damit besteht er problemlos auch gegen deutlich teurere Modelle. Die Steuerung per App ist umfangreich, wenn auch anfangs etwas komplex, bietet jedoch viele Anpassungsmöglichkeiten. Die solide Verarbeitung und der faire Preis runden das positive Bild ab.

Aiper Scuba X1

 Poolroboter mit Ladestation und Steuerung per App

Der kompakte Poolroboter Aiper Scuba X1 reinigt mittelgroße Pools mit kraftvoller Bürstentechnik und zuverlässiger Navigation. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • günstiger Preis
  • gute Reinigungsleistung
  • drahtloses Laden

NACHTEILE

  • Filterreinigung umständlich
  • keine Kartierung
  • keine Schmutzerkennung

Aiper Scuba X1 im Test: Poolroboter mit Ladestation und Steuerung per App

Der kompakte Poolroboter Aiper Scuba X1 reinigt mittelgroße Pools mit kraftvoller Bürstentechnik und zuverlässiger Navigation. Wir haben ihn getestet.

Saubere Pools sind das A und O für Badespaß und Hygiene, doch das manuelle Reinigen kostet Zeit und Mühe. Poolroboter wie der Aiper Scuba X1 versprechen hier Abhilfe: Sie sollen selbstständig den Poolboden, die Wände und die Wasserlinie säubern – zuverlässig und gründlich.

Der kompakte Aiper Scuba X1 zielt vorwiegend auf private Poolbesitzer ab, die hier eine unkomplizierte und effiziente Lösung suchen. Mit moderner Navigation und leistungsstarken Bürsten soll er primär in mittelgroßen Pools überzeugen. Wir haben getestet, ob der Aiper Scuba X1 den Anforderungen gerecht wird – und wie einfach er im Alltag wirklich zu handhaben ist. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design & Verarbeitung: Wie sieht der Aiper Scuba X1 aus?

Poolroboter ähneln sich oft stark in ihrem Erscheinungsbild – ähnlich ist es auch bei einem Saugroboter (Bestenliste). Viele Modelle lassen sich auf den ersten Blick kaum voneinander unterscheiden. Das liegt nicht nur an der oft dunklen Farbgebung, sondern auch an ihrer Form. Anders als bei den Haushaltshilfen setzen die Hersteller nicht auf Antriebsräder, sondern auf praktische Kettenantriebe, wie man sie etwa von Baufahrzeugen kennt. Auch der Aiper Scuba X1 macht da keine Ausnahme und nutzt dieses Fortbewegungsprinzip, das ihn sehr wendig macht und besseren Halt verleiht.

Der in Anthrazit und Schwarz gehaltene Scuba X1 setzt auf Elemente in Carbon-Optik, durch die er weniger wuchtig wirkt. Mit elf Kilogramm gehört er zwar noch zu den leichteren Poolrobotern, ein wirkliches Leichtgewicht ist er trotzdem nicht. Das liegt an den vier bürstenlosen Motoren, den 16 Sensoren sowie dem großzügigen Filterkorb, auf den wir später noch genauer eingehen.

Poolroboter Aiper Scuba X1 - Bilder

Aiper Scuba X1 - Bilder

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Aiper Scuba X1 - Bilder

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Die Verarbeitung ist rundum gelungen und steht auch deutlich teureren Modellen in nichts nach. Im Nassbereich ist das auch entscheidend, denn die IPX8-Zertifizierung garantiert dauerhafte Wasserdichtigkeit – nur mit optimaler Verarbeitung ist das möglich.

Wie schon beim Vorgänger, dem Scuba S1, liegt dem Scuba X1 ein praktischer Haken bei, um den Roboter nach getaner Arbeit aus dem Wasser zu holen. Dafür benötigt man allerdings eine passende Stange.

Neu ist die Ladestation, die der Scuba S1 Pro im Vorjahr nicht hatte. Dadurch entfällt der bisherige Ladeanschluss, der gerne mal Probleme bereitet hat. In der Station lädt der Scuba X1 nun drahtlos, wodurch Wasser gut ablaufen kann, während alle Bedienelemente sowie der Filter hinter einer Klappe gut erreichbar bleiben.

Installation: Was richtet man am Aiper Scuba X1 ein?

Die Einrichtung des Aiper Scuba X1 geht denkbar einfach von der Hand – deutlich unkomplizierter als bei Saugrobotern. Grundsätzlich packt man das Gerät aus, schaltet es ein, wählt den Modus und legt los.

Aiper Scuba X1 - Bilder App

Aiper Scuba X1 - Bilder App

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Aiper Scuba X1 - Bilder App

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Aiper Scuba X1 - Bilder App

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Besser funktioniert es natürlich mit der Aiper-App. Sie findet den mechanischen Poolhelfer in wenigen Schritten und verbindet ihn mit dem heimischen WLAN. Die Verbindung funktioniert zwar nicht unter Wasser, aber an Land hilft die App, den Roboter einzustellen, Updates aufzuspielen oder Reinigungsprotokolle einzusehen. Es empfiehlt sich, den X1 vor dem ersten Einsatz komplett zu laden und per App auf den neuesten Stand zu bringen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Bedienung & Steuerung

Im Gegensatz zum ähnlich bepreisten Dreame Z1 Pro liefert Aiper keine Fernbedienung mit. Die Steuerung unter Wasser ist somit nicht möglich – oder doch? Für rund 290 Euro bietet Aiper die Hydrocomm Pure Kommunikationsboje an. Damit wechselt man während des Betriebs den Modus oder sieht den Akkustand ein. Teurere Varianten sollen künftig auch Wassertemperatur und pH-Wert messen können. Hydrocomm ist zudem die einzige Möglichkeit, den X1 an die Wasseroberfläche zum einfacheren Herausnehmen zu rufen. Ansonsten muss der Haken zum Einsatz kommen.

In der Praxis steuert man den Roboter meist über den Taster auf der Geräteoberseite, der Ein- und Ausschalter ist und mit einfachem Druck den Modus wechselt. Alternativ geht das über die App.

Der Aiper X1 verfügt über vier Reinigungsmodi: Boden, Wand, Wasserlinie und Smart. Letzterer ist eine Komplettreinigung. Zudem gibt es einen Zeitplan für regelmäßige Beckenreinigung. Der Roboter kann so mehrere Tage im Wasser bleiben und reinigt automatisch, bis der Akku leer ist.

Navigation & Reinigung: Wie smart ist der Aiper Scuba X1?

Vier bürstenlose Motoren und 16 Sensoren sorgen für eine ordentliche Reinigung. Vor allem Ultraschallsensoren helfen dabei, Wände und größere Hindernisse zu erkennen. Eine Kamera oder andere visuelle Komponenten fehlen jedoch, weshalb der X1 weder Karten erstellt noch Schmutz erkennt. Er fährt ein festes Programm ab, bei dem man grob zwischen adaptiven Routen und S-Mustern wählen kann.

Trotz der dadurch fehlenden „Intelligenz“ reinigt der Scuba X1 besser als viele smarte Haushaltsroboter. Das liegt auch daran, dass der Pool weniger komplex ist. Im Smart-Modus reinigt er sowohl Boden als auch Wände, wobei er die Kanten mehrfach abfährt.

Die Reinigungsleistung verdankt er nicht nur den Bürstenwalzen, sondern auch der Saugleistung und dem Filtersystem. Der X1 saugt und filtert pro Stunde bis zu 25.200 Liter Wasser, was beachtlich ist (Vorgänger: 15.900 Liter).

Das Filtersystem besteht nun aus nur noch einem Filterkorb, der leicht herausnehmbar ist. Er verwendet Mikro-Mesh-Filter mit 3 Mikrometer Feinheit, die man je nach Bedarf überziehen kann.

Der Filterkorb fasst fünf Liter, was die Gerätegröße beeinflusst. Allerdings gestaltet sich das Entleeren des Filters etwas umständlich, da sich der Boden nicht öffnen lässt und sich kleine Reste schwer entfernen lassen. Andere Hersteller, etwa Dreame mit dem Z1 Pro, lösen das über eine Bodenklappe deutlich praktikabler.

Wie lange hält der Akku des Aiper Scuba X1?

Die Herstellerangabe von rund drei Stunden Akkulaufzeit bestätigt sich im Test. Unterschiedliche Modi erlauben es, den Roboter auch mehrere Tage im Wasser zu lassen, wenn man nur den Boden reinigt. Für die Komplettreinigung sollte man aber mit einer Aufladung nach jedem Durchgang rechnen.

Praxiserfahrung & Alltagstauglichkeit: Was ist uns aufgefallen?

Positiv fällt auf, dass der Aiper Scuba X1 schnell einsatzbereit ist und mit der drahtlosen Ladung über die Station eine praktische Neuerung gegenüber der früheren Kabelladung bietet.

Schade ist jedoch, dass die Rückruf-Funktion zum Rand nur mit dem Hydrocomm-Zubehör möglich ist. Grundsätzlich sollte es kein Problem sein, den Roboter nach der Reinigung einfach an den Rand zu holen. Andere Hersteller lösen das bereits besser.

Preis

Die UVP des Aiper Scuba X1 beträgt 1299 Euro, aktuell gibt es den Poolroboter aber für 999 Euro bei Aiper im Shop.

Fazit

Der Aiper Scuba X1 bietet für seinen Preis eine ordentliche Reinigungsleistung und punktet mit einer einfachen Bedienung sowie der praktischen drahtlosen Ladestation. Navigation und Programmierung sind solide, auch wenn der Poolroboter keine Karte erstellt oder Schmutz gezielt erkennt. Besonders die Filterreinigung gestaltet sich umständlich, was den alltäglichen Einsatz etwas erschwert. Für alle, die einen bezahlbaren Poolroboter für mittelgroße Pools suchen und auf smarte Extras verzichten können, ist der X1 eine klare Empfehlung.

AGT PRR-120 Poolroboter

 Günstiger Poolroboter – einfach zu bedienen

Einfach statt smart: Der AGT PRR-120 reinigt Pools ohne App und Schnickschnack – und überzeugt im Test bei Bodenflächen und einfachen Becken.

VORTEILE

  • solide Reinigungsleistung am Boden
  • reduziertes Bedienkonzept direkt am Gerät (Schieberegler)
  • schnell einsatzbereit

NACHTEILE

  • keine App, keine Zeitpläne, keine Protokolle
  • fährt ohne Plan
  • kein Feinfilter

AGT PRR-120 im Test: Günstiger Poolroboter – einfach zu bedienen

Einfach statt smart: Der AGT PRR-120 reinigt Pools ohne App und Schnickschnack – und überzeugt im Test bei Bodenflächen und einfachen Becken.

Der AGT PRR-120 orientiert sich optisch an den großen Vorbildern: großer, abgerundeter Korpus, markante Front, weißes Gehäuse. Anders als viele Premium-Modelle verzichtet er jedoch auf App-Anbindung und digitale Extras. Die Reinigungsmodi werden per Schieberegler direkt am Gerät gewählt – so reduziert der PRR-120 die Poolpflege aufs Wesentliche, bleibt aber praxistauglich. Im Test haben wir geprüft, wie gut dieses Konzept in unterschiedlichen Beckentypen funktioniert.

Das Testgerät wurde uns vom Online-Shop Pearl zur Verfügung gestellt.

Design & Verarbeitung

Die weiße Außenschale wirkt robust und hochwertig verarbeitet. Der PRR‑120 rollt auf Rädern, die im Alltag ausreichende Traktion und Wendigkeit bieten. An der Front sitzen zwei aktive Walzen, die Schmutz vom Boden lösen und den Wasserstrom in die Ansaugöffnung leiten. Hochpreisige Modelle setzen hier oft auf weitere Walzenpaare, stärkere Anpresskraft und größere Ansaugkanäle – was in Fugen und an Kanten mehr mechanischen „Biss“ erzeugt. Der PRR‑120 bleibt bewusst schlicht: schnell zerlegbar, Filterkorb leicht zugänglich, einfache Wartung statt maximaler Angriffslust.

Installation

Die Inbetriebnahme gelingt in wenigen Minuten: Netzteil anschließen, Akku laden, gewünschten Modus per Schieberegler wählen, ins Becken setzen – fertig. Eine App- oder WLAN-Einrichtung entfällt, was den PRR‑120 auch für technisch weniger versierte Nutzer attraktiv macht.

Bedienung & Steuerung

Der Schieberegler am Gerät schaltet zwischen den verfügbaren Reinigungsprogrammen. Je nach Ausführung stehen Boden, ggf. Boden + Wand sowie ein kompletter Standardlauf zur Auswahl. Auf Zusatzfunktionen wie Zeitpläne, Reinigungsprotokolle oder Spot­modi verzichtet der PRR‑120. Das passt zum Minimalansatz, kostet aber Komfort, wenn man regelmäßige Abläufe automatisieren möchte.

Navigation & Reinigung

Mit ordentlicher Saug- und Strömungsleistung bearbeitet der PRR‑120 den Poolboden zuverlässig. Anders als smarte Premium-Modelle fährt er jedoch keine geplanten S-/N-Bahnen und erstellt keine Beckenkarten. Stattdessen bewegt er sich „zufällig“ durchs Becken, korrigiert an Kanten und deckt mit der Zeit große Teile der Fläche ab.

In einfachen, mittelgroßen Pools reicht das oft aus. In komplexeren Grundrissen bleiben aber eher Flächen aus, als dies bei Aiper, Dreame & Co. der Fall ist. Die Wasserlinie reinigt er ebenso unregelmäßig, einen Oberflächen‑/Skimmer-Modus gibt es nicht. Pluspunkt: Der Filter ist leicht erreichbar und schnell ausgespült. Komfortdetails wie eine Bodenklappe fehlen, ebenso ein ultrafeiner Filtereinsatz – für groben Schmutz genügt der vorhandene jedoch.

Akku & Laufzeit

Die Laufzeit liegt im Klassenmittelfeld und reicht für typische Reinigungsgänge in mittelgroßen Becken. Bei größeren Flächen empfiehlt sich ein zweiter Durchlauf. Da der PRR‑120 keine App-Statistiken liefert, behält man die Betriebsdauer klassisch im Blick.

Preis

Mit einem Preis von knapp 381 Euro positioniert sich der AGT PRR‑120 unterhalb smarter Premium-Konkurrenz, aber oberhalb einfacher Boden­läufer. Er bietet spürbar mehr Substanz und ansprechendere Optik als Minimalmodelle, ohne ins High-End-Segment vorzustoßen.

Fazit

Der AGT PRR-120 reduziert die Poolreinigung aufs Wesentliche: Modus am Schieberegler wählen, starten – fertig. Auf Bodenflächen und in einfach geformten Becken liefert er überzeugende Ergebnisse. Der Verzicht auf App-Anbindung, Kartierung und programmierbare Fahrwege schränkt jedoch die Abdeckung in komplexeren Pools ein.

Wer auf Zeitpläne, Mapping oder Skimmer-Modus verzichten kann und ein unkompliziertes Gerät sucht, erhält mit dem PRR-120 einen pragmatischen Alltagshelfer. Für maximale Flächenabdeckung und Komfortfunktionen sind smarte Modelle jedoch die bessere Wahl.

Dreame Z1 Pro

 Poolreinigung mit Kartierung & Objekterkennung

Der Poolroboter Dreame Z1 Pro legt den Fokus auf Geschwindigkeit und Effizienz bei der Poolreinigung. Wir zeigen, ob sein Gesamtpaket im Test überzeugt.

VORTEILE

  • Steuerung per Fernbedienung
  • solide Reinigungsleistung
  • kehrt von allein zur Oberfläche zurück
  • Spotreinigung möglich

NACHTEILE

  • Fernbedienung muss genau auf den Z1 Pro zeigen
  • laden per Kabel
  • keine Fein-Filter-Option

Poolroboter Dreame Z1 Pro Test: Poolreinigung mit Kartierung & Objekterkennung

Der Poolroboter Dreame Z1 Pro legt den Fokus auf Geschwindigkeit und Effizienz bei der Poolreinigung. Wir zeigen, ob sein Gesamtpaket im Test überzeugt.

Mit dem Dreame Z1 Pro soll eine schnelle und effiziente Poolreinigung auch bei größeren Becken gelingen. Das integrierte Navigationssystem sorgt dabei für eine systematische Abdeckung des Beckens. Eine einfache Bedienung und eine lange Akkulaufzeit helfen dabei, auch anspruchsvolle Reinigungsaufgaben ohne Unterbrechung zu erledigen. Wie gut der Dreame Z1 Pro seine Reinigungsarbeit schlussendlich verrichtet, zeigt unser Test.

Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design & Verarbeitung: Wie sieht der Dreame Z1 Pro aus?

Der Dreame Z1 Pro ist neben dem „normalen“ Z1 der erste Poolroboter von Dreame. Optisch orientiert er sich klar an seiner Konkurrenz und kommt mit den Raupenketten sowie einem erhöhten Gehäuse daher. Die Ketten erlauben maximale Bewegungsfreiheit am Boden und den Wänden. Anders als die anderen Hersteller setzt Dreame nicht auf einen schlichten schwarzen oder dunkelblauen Anstrich. Der obere Gehäuseteil ist in Silber gehalten und fällt dadurch im Wasser und auch außerhalb auf. Mit 12,1 Kilogramm ist er zudem überraschend leicht, wenn man ihn jedoch aus dem Wasser nimmt, sollte man das zusätzliche Gewicht nicht unterschätzen.

Dreame Z1 Pro Poolroboter - Bilder

Dreame Z1 Pro Poolroboter - Bilder

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Dreame Z1 Pro Poolroboter - Bilder

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Dreame Z1 Pro Poolroboter - Bilder

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An der Qualität des Z1 Pro gibt es nichts zu meckern. Alles ist sehr ordentlich verarbeitet und wirkt wertig. Die Farbgebung trägt dazu bei, dass dieser Eindruck lange besteht. Durch das silberne Obergehäuse fallen Wasserflecken nicht so schnell auf, wenn der Roboter nach getaner Arbeit trocknet. Bei schwarzen Modellen sieht man diese deutlich schneller.

Auffällig auf der Oberseite sind nicht nur die beiden Austrittsöffnungen der Pumpen, sondern auch der Sensor dazwischen, der an ein Solarpanel erinnert. Hierbei handelt es sich um einen optischen Sensor, um auch unter Wasser Steuerbefehle von der Fernbedienung zu erhalten. Direkt davor liegen die Power-Taste und die Taste zur Modi-Auswahl. Letztere kann man übrigens oberhalb des Lichtmoduls ablesen. Dort sind eine Status-LED sowie vier Symbole zu finden, wobei jedes für einen anderen Modus steht.

Installation: Wie richtet man den Dreame Z1 Pro ein?

Der Lieferumfang umfasst alles Notwendige. Darin sind neben dem Z1 Pro ein Ladegerät, ein Rückholhaken sowie eine Fernbedienung und ein passendes USB-C-Ladekabel enthalten.

Wer schon einen Dreame-Saugroboter eingerichtet hat, wird sich auch beim Z1 Pro schnell zurechtfinden. Dreame verwendet für die Fernsteuerung, Auswertung der Reinigungsdaten, Updates und Einstellungen nämlich die bekannte App. Entsprechend schnell fügt man den Z1 Pro hinzu und verbindet ihn mit dem WLAN. Alternativ kann man ihn auch, ohne ihn mit der App zu verbinden, einfach einschalten, per integrierter Wahltaste den gewünschten Modus auswählen und zu Wasser lassen.

Bedienung & Steuerung: Wie gut lässt sich der Dreame Z1 Pro bedienen?

Der Dreame Z1 Pro lässt sich auf vielfältige Arten steuern. Die natürlichste Variante ist dabei die Modusauswahl per Wahltaste direkt am Gerät. Hier wählt man zwischen den vier Standardmodi Boden, Wände, Wasserlinie oder komplett. Dieselbe Auswahl steht mit ein paar zusätzlichen Optionen auch in der App bereit. So kann man auch Reinigungsroutinen oder Zonenreinigung aktivieren, um beispielsweise nur die Flachwasserzone von Schmutz zu befreien.

Dreame Z1 Pro - Bilder App

Dreame Z1 Pro Poolroboter - Bilder App

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Da jede Steuermethode ihre speziellen Funktionen aufweist, gilt das auch für die Fernbedienung. Mit ihr kann man den Dreame zu einem bestimmten Punkt schicken, um dort zu reinigen oder ihn auch manuell steuern. Über die Fernbedienung steht zudem eine Rückruf-Funktion bereit, die den Z1 Pro an der Wand entlang zur Wasseroberfläche zurückkehren lässt und ihn dort für die Entnahme parkt. Letzteres Feature kann man auch in der App für die automatische Rückkehr aktivieren, wenn die Reinigung abgeschlossen ist oder der Akkustand unter zehn Prozent liegt.

Übrigens gibt Dreame in der App auch zahlreiche experimentelle Funktionen zum Ausprobieren frei. Im passend benannten Labor-Modus aktiviert man Funktionen wie die Einstellung der Reinigungshöhe der Wände oder eine Kartierung im Saugroboter-Stil.

Navigation & Reinigung: Wie findet sich der Dreame Z1 Pro im Wasser zurecht?

Für den Test haben wir das Becken mehrere Tage nicht gesäubert, um die Reinigungsleistung deutlich beurteilen zu können. Der Z1 Pro überrascht dabei nicht nur durch eine hervorragende Leistung auf der Fläche, sondern auch die Ecken und Kanten säubert er einwandfrei. Das gilt auch für die Wasserlinie, die der kräftige Poolhelfer sogar in einer horizontalen Bewegung reinigt. Aufgrund der Auf- und Ab-Bewegung entfernt er den meisten Schmutz und oft bleiben nur die wirklich hartnäckigen Reste für eine manuelle Nachreinigung übrig.

Besonders überraschend war jedoch der Umstand, dass sich der Z1 Pro auch an den Stufen versucht und zumindest im unteren Bereich eine Teilreinigung schaffte. Dabei merkte man ihm deutlich an, dass er Mühe hat, sich nicht festzufahren.

Die Navigation erfolgt mittels Ultraschallsensoren. Zudem gibt es auch eine Infrarot-Objekterkennung. Dreame nennt es das Pool-Sense-System, wodurch auch eine Kartierung des Beckens möglich ist. Dadurch ist man in der Lage, eine Reinigungsstrategie auszuwählen, um verschiedenen Beckentypen gerecht zu werden und diese optimal zu säubern. Für rechteckige Pools erfolgt die Reinigung überwiegend S-förmig, während an den Wänden ein N-förmiger Pfad gewählt wird. Anders als etwa bei Aiper wird das N direkt an der Wand gefahren und nicht am Boden fortgesetzt.

Der Dreame Z1 Pro bietet eine Saugleistung von bis zu 30.000 Litern pro Stunde, was in der Praxis für eine gründliche Entfernung von Schmutz sorgt.

Die Hinderniserkennung funktioniert einigermaßen gut, aber Wunder sollte man hier nicht erwarten. Ein Abfluss oder eine Beleuchtung, die weniger als fünf Zentimeter über dem Boden steht, wird einfach überfahren. Liegt am Boden jedoch ein größerer Gegenstand wie ein Tauchstab, erfolgt die Umfahrung zuverlässig.

Praxiserfahrung: Wie lange hält der Akku des Dreame Z1 Pro?

Während es an der Reinigungsleistung fast nichts zu beanstanden gibt, sorgen andere Punkte für leichten Frust. Der wichtigste ist der Lademechanismus. Typischerweise hält der Akku drei bis vier Stunden und reicht damit bei einem Becken mit 48.000 Litern Wasser für eine vollständige Reinigung von Boden und Wänden aus. Allerdings muss er dann jedes Mal ans Ladekabel. Anders als bei Beatbot oder den neuen Aiper-X1-Modellen lädt er nicht drahtlos, sondern via magnetischem Stecker. Grundsätzlich ist das besser als ein normaler Ladeanschluss mit Dichtungsstopfen – eine Ladestation wäre vor allem in dem Preisbereich eine deutlich elegantere Lösung gewesen. Immerhin ist am Ladekabel ein kleines Mikrofasertuch angebracht, um den Ladeanschluss vorher trocken zu wischen.

Die Fernbedienung ist im Zusammenhang mit Poolrobotern ein innovatives Bedienkonzept, das viele neue Möglichkeiten bringt. Wie bei allen Innovationen muss man in der ersten Generation jedoch mit Kinderkrankheiten rechnen. Nicht immer tut die Fernbedienung, was sie soll, beziehungsweise reagiert der Z1 Pro nicht. Manchmal muss man den Befehl mehrfach senden, damit er die gewünschte Aktion ausführt.

Preis

Der Dreame Z1 Pro hat eine UVP von 1299 Euro, was in Anbetracht der Konkurrenz überraschend preiswert ist. Aktuell kostet der Z1 Pro sogar nur 799 Euro. Günstiger ist der reguläre Z1 von Dreame. Dieser hat dann zwar keine Fernbedienung, kommt ansonsten aber mit einer identischen Reinigungsleistung für 499 Euro.

Fazit

Der Dreame Z1 Pro liefert eine starke Reinigungsleistung und überzeugt mit vielseitigen Steuerungsmöglichkeiten, darunter die Fernbedienung mit Rückruf-Funktion. Die Navigation arbeitet zuverlässig und reinigt auch Ecken, Kanten sowie die Wasserlinie gründlich. Kritik gibt es für das Laden per Kabel und die manchmal unzuverlässige Fernbedienung, die eine genaue Ausrichtung erfordert. Für alle, die große Pools effizient und komfortabel reinigen wollen, bietet der Z1 Pro ein ausgewogenes Gesamtpaket zum fairen Preis. Wer auf die Fernbedienung verzichten kann, findet mit dem Dreame Z1 eine günstigere Alternative mit identischer Reinigungskraft.

Qytron Spider QP01

Was kann der Poolroboter für 150 Euro? Qytron Spider QP01 im Test

Der Poolroboter Qytron Spider QP01 setzt auf Simplizität – keine smarte Technik oder App, dafür unkomplizierte Handhabung. Wir prüfen, ob die Strategie aufgeht.

VORTEILE

  • besonders effektiv im Rundbecken
  • Filter unkompliziert zu reinigen
  • kompakt und leicht
  • günstiger Preis

NACHTEILE

  • reinigt ausschließlich den Boden
  • zufällige Fahrweise ohne System
  • keine App und Navigation
  • keine Bürste oder Kettenantrieb

Was kann der Poolroboter für 150 Euro? Qytron Spider QP01 im Test

Der Poolroboter Qytron Spider QP01 setzt auf Simplizität – keine smarte Technik oder App, dafür unkomplizierte Handhabung. Wir prüfen, ob die Strategie aufgeht.

Der Qytron Spider QP01 ist besonders für kleinere, runde Pools gedacht. Mit kabellosem Betrieb, simpler Bedienung ohne App und einem einfach zu reinigenden Filter richtet sich der Spider an alle, die ohne viel Aufwand den Poolboden sauber halten möchten. Wo seine Stärken und Schwächen liegen, zeigt unser Praxistest.

Das Testgerät wurde uns von Banggood zur Verfügung gestellt.

Design & Verarbeitung

Das sehr kompakte Gehäuse macht den Qytron Spider äußerst handlich und erinnert entfernt an einen Curling-Stein. Statt Kettenantrieb oder Bürste rollen vier einfache Räder über den Poolboden. Die dunkle Farbgebung sorgt für gute Sichtbarkeit unter Wasser. Ähnlich wie bei einem Werkstatt-Staubsauger kann man den oberen Teil mit der Saugeinheit abnehmen und kommt dadurch einfach an den Filter. Dieser sitzt zentral und lässt sich mit wenigen Handgriffen ausleeren und abspülen. Die Verarbeitung ist für die Preisklasse robust und allgemein sehr ordentlich.

Qytron Spider QP01 - Bilder

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Installation: Kinderleicht und schnell

Die erste Inbetriebnahme ist in wenigen Minuten erledigt. Nach einer Ladezeit von 2,5 Stunden reicht ein Knopfdruck, um den Qytron Spider zu starten. Danach einfach ins Wasser „werfen“ und schon fährt er selbstständig los – keine App, keine Verbindung zum WLAN, keine weitere Einrichtung nötig. So einfach kann Poolreinigung sein.

Bedienung & Steuerung

Komfortabler geht es kaum: Am Gerät selbst gibt es nur den Einschalter. Der Roboter fährt nach dem Zufallsprinzip los und fährt so lange, bis der Akku (Laufzeit: rund 110 Minuten) leer ist. Dann bleibt er einfach am Beckengrund liegen, wo er sich mit dem Haken entnehmen lässt. Mehr Einstellungen gibt es nicht.

Navigation & Reinigung

Der Spider setzt auf eine rein zufällige Navigation. Beim Kontakt mit einer Wand oder Hindernissen ändert er die Richtung. Besonders in runden oder kleinen Pools werden so die meisten Bereiche zuverlässig erreicht. In eckigen oder großen Becken bleiben oft Flächen ungereinigt, da er kein systematisches Fahrmuster nutzt. Der Qytron Spider reinigt ausschließlich den Poolboden – Wände und die Wasserlinie bleiben außen vor. Grobe Verschmutzungen, Sand oder kleine Blätter nimmt er dabei gut auf. Der Filter ist groß genug und lässt sich in Sekunden leeren und auswaschen – ein echter Pluspunkt bei häufiger Nutzung.

Akku & Laufzeit

Der Hersteller gibt die Laufzeit mit 110 Minuten an, was im Praxistest überwiegend für einen Durchgang in kleineren Pools reicht. Ist der Akku leer, beendet der Spider die Reinigung und bleibt am Boden zurück. Nach 2,5 Stunden Ladezeit am Kabel ist er wieder einsatzbereit.

Preis

Der Qytron Spider QP01 kostet bei Banggood knapp 217 Euro. Bei Amazon ist er leider vergriffen.

Fazit

Der Qytron Spider QP01 ist ein unkomplizierter, einfach zu bedienender Poolroboter, der nur für kleine und runde Pools empfehlenswert ist. Er punktet durch schnelle Einsatzbereitschaft, kabellosen Betrieb und einen einfach zu reinigenden Filter. In eckigen oder größeren Pools arbeitet er jedoch weniger zuverlässig und lässt gerne mal Stellen aus, da er nach dem Zufallsprinzip fährt. Für alle, die auf ausgefeilte Sensorik und praktische Apps verzichten können und eine günstige und praktische Lösung für den Alltag suchen, ist der Qytron Spider eine Option.

AGT PRR-85

 Reinigt kleine und mittelgroße Pools für 150 €

Der Poolroboter AGT PRR-85 reinigt kleine bis mittelgroße Pools ohne ausgefeilte KI- oder App-Steuerung, dafür kostet er auch weniger. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • günstig & unkompliziert
  • flott
  • einfache Filtereinigung
  • kompakt & leicht

NACHTEILE

  • reinigt nur Boden
  • Zufallsfahrt
  • keine App, Zeitpläne und Fernbedienung
  • in eckigen oder großen Becken wenig verlässlich

Poolroboter AGT PRR-85 im Test: Reinigt kleine und mittelgroße Pools für 150 €

Der Poolroboter AGT PRR-85 reinigt kleine bis mittelgroße Pools ohne ausgefeilte KI- oder App-Steuerung, dafür kostet er auch weniger. Wir haben ihn getestet.

Der Poolroboter AGT PRR-85 richtet sich an Poolbesitzer, die den Boden mit minimalem Aufwand sauber halten wollen. Optisch erinnert er an den Qytron Spider (Testbericht), fällt aber etwas größer aus und tritt in Weiß auf. Er verzichtet auf smarte Funktionen, flitzt direkt nach dem Start los und sammelt Schmutz im einfach zu leerenden Filterkorb. Im Test klären wir, für welche Becken der PRR-85 taugt – und wo seine Grenzen liegen.

Das Testgerät hat uns der Online-Shop Pearl zur Verfügung gestellt.

Design & Verarbeitung

Das flache, weiße Gehäuse wirkt aufgeräumt und funktional. Der PRR-85 setzt – wie sein günstiger Zwilling – auf einfache Räder statt Kettenantrieb oder aktive Rollenbürste. Das reduziert die Komplexität, senkt das Gewicht und erleichtert den Transport. Der mittige Filtereinsatz sitzt gut erreichbar unter der oberen Klappe; Griff und Dichtungen wirken stabil für die Preisklasse.

Poolroboter AGT PRR-85 - Bilder

AGT PRR-85 - Bilder

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Installation

Auspacken, laden, ins Wasser setzen – mehr braucht es nicht. Der PRR-85 startet per Einschalter und legt ohne weitere Einrichtung los. Eine App, ein WLAN-Setup oder Zeitpläne fehlen. Das senkt die Hürde im Alltag, nimmt aber auch Komfort.

Bedienung & Steuerung

Die Steuerung beschränkt sich auf den Einschalter. Programme, Timer oder Leistungsstufen gibt es nicht. Läuft der Zyklus, bleibt der Roboter unterwegs, bis der Akku zur Neige geht oder der Nutzer ihn herausnimmt. Zur Entnahme taucht er nicht am Ende an der Wasseroberfläche auf. Dafür liegt ein Haken bei.

Navigation & Reinigung

Der PRR-85 fährt nach Zufallsprinzip: Wandkontakt, Richtungswechsel, weiter geht’s – flott und ohne Plan. In runden Becken erreichte er damit überraschend viel Fläche, in großen oder rechteckigen Pools blieben dagegen gerne Bereiche liegen. Er reinigt nur den Boden; die Wände und die Wasserlinie bearbeitet er nicht. Groben Schmutz, Sand und kleine Blätter nimmt er zuverlässig auf. Den Unterschied im Alltag macht der Filter: Er ließ sich binnen Sekunden entnehmen, ausleeren und ausspülen – ein echter Pluspunkt für die schnelle Pflege.

Akku & Laufzeit

Die Ausdauer reicht – je nach Beckengröße und Verschmutzung – für einen Durchlauf in kleinen bis mittleren Rundbecken. Für größere Becken startet man ihn besser zweimal nacheinander. Konkrete Zahlen variieren je nach Nutzung, weshalb wir auf Herstellerangaben verzichten.

Preis

Der PRR-85 zielt mit einem Preis von 150 Euro auf das untere Preisfeld der Akku-Bodenreiniger.

Fazit

Der AGT PRR-85 liefert einen schnellen Einstieg in die Poolpflege, solange der Anspruch klar bleibt: Bodenreinigung in kleinen, vorzugsweise runden Becken. Er punktet mit sofortiger Einsatzbereitschaft und einem sehr leicht zu reinigenden Filter. In großen oder eckigen Pools stört die Zufallsfahrt, weil Bereiche liegen bleiben – die Wände oder Wasserlinie ignoriert der Poolroboter komplett. Als günstiger „Bodenstaubsauger“ fürs Becken ist er okay, als Allrounder zu limitiert.

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