Kimi K3: Moonshot AI stoppt neue Abonnements wegen GPU-Engpass

vor 14 Stunden 1

Moonshot AI hat den Verkauf von neuen Abos für seinen KI-Chatbot Kimi vorübergehend gestoppt. Das chinesische Startup begründet den Schritt mit einer unerwartet hohen Nachfrage nach seinem vor wenigen Tagen veröffentlichten neuen Frontier-Modell Kimi K3. Der Ansturm bringe die verfügbaren GPU-Ressourcen an ihre Grenzen, heißt es von dem Unternehmen.

Auf der Plattform X teilte Moonshot mit, die Nachfrage habe in den vergangenen 48 Stunden „die Grenzen der aktuellen Kapazität fast erreicht“. Um die aktuellen Nutzer zu schützen und Qualitätseinbußen zu vermeiden, erlaube man daher gerade keine neuen Abos. Wer bereits zahlender Kunde ist, sei nicht betroffen.

Moonshot AI macht darüber keine konkreten Aussagen zu vorhandenen Kapazitäten und deren Auslastung, überprüfbar sind die Angaben zudem nicht. Das Unternehmen kündigte an, die Infrastruktur „so schnell wie möglich“ auszubauen und neue Abonnements schubweise wieder zuzulassen. Einen konkreten Zeitplan nannte das Unternehmen ebenfalls nicht.

Parallel zur Zugangsbeschränkung kündigt Moonshot AI eine Umstrukturierung der Abo-Modelle an. Künftig soll es den Tarif „Kimi Membership“ für das Webportal, die App und den Produktivitätsdienst Kimi Work geben, sowie einen separaten „Kimi Code Membership“-Tarif für Softwareentwicklung. Das Ziel sei eine präzisere Zuordnung von Rechenressourcen.

(rie)

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