Kinderschutz im Netz: Was die Politik plant, was Eltern tun können | c’t uplink

vor 20 Stunden 1

Mobbing, Cybergrooming und suchtfördernde Algorithmen: Online kann gerade für Kinder und Jugendliche einiges schieflaufen. In dieser Folge vom c’t uplink geht es unter anderem darum, wie die Politik dem begegnet. Aktuell beschäftigt sich zum Beispiel die EU-Kommission mit dem Thema.

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Für die c’t-Ausgabe 16/2026 haben sich die c’t-Redakteure Jo Bager und Holger Bleich angesehen, wie sicher digitale Medien für Heranwachsende sind und welche Ansätze es gibt, um junge Menschen zu schützen. Im Podcast diskutieren sie mit c’t-Redakteurin Greta Friedrich darüber.

„In der Politik gibt es gerade einen Paradigmenwechsel, man guckt jetzt eher auf die digitalen Dienste selbst – Stichwort Social-Media-Verbot“, stellt Holger Bleich fest. Bisher hätten Dienste wie Tiktok, Instagram und Co. nämlich eher halbherzig versucht, die jungen Nutzer ihrer Plattformen zu schützen. „Es gibt zum Beispiel Whistleblower-Berichte, dass sie bei Meta genau gewusst haben, dass ihre Inhalte das Körperbild ihrer Nutzer, insbesondere von Mädchen, negativ beeinflussen. Und sie haben trotzdem nichts daran geändert“, erzählt Bleich.

Da die Politik nicht von heute auf morgen Gesetze beschließt und durchsetzt, sollten auch Eltern, Lehrkräfte und Jugendliche selbst wissen, wie sie Gefahren im Netz begegnen. Denn unweigerlich kommen Kinder heute schon früh mit digitalen Medien in Kontakt. Die Eltern tippen auf dem Smartphone, der Fernseher läuft, Smart Speaker begleiten den Alltag zuhause. Spätestens ab der weiterführenden Schule gibt es oft ein eigenes Smartphone.

Jo Bager hat im c’t uplink einige Tipps für sie parat. „Für Eltern ist es ganz wichtig, ihrem Kind Interesse zu zeigen. Also nicht zu bewerten, nicht zu sagen: ‚Was guckst du dir da für Quatschvideos an?‘, sondern einfach mal offen nachzufragen, um überhaupt eine Chance zu haben, mitzukriegen, was das Kind online macht“, erklärt er unter anderem. Unten verlinken wir einige Hilfsangebote und Informationsseiten für Eltern und Kinder.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Zu Gast im Studio: Jo Bager und Holger Bleich
Host: Greta Friedrich
Produktion: Tobias Reimer
Produktionsassistenz: Chiara Bottini

Hilfreiche Links für Eltern:

Hilfreiche Links für Kinder und Jugendliche:

  • Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche:
    • Nummer gegen Kummer, das Kinder- und Jugendtelefon unter 116 111 (kostenlos, rund um die Uhr) oder 0800 111 0 333
    • JugendNotmail – anonyme Beratung per E-Mail in mehreren Sprachen, auch zu Essstörungen und Körperbildthemen
    • Ins Netz gehen – Präventionskampagne zur Vorbeugung von exzessiver Mediennutzung bei Jugendlichen
  • ZEBRA (fragzebra.de) beantwortet anonym Fragen rund ums Thema Medien und digitaler Alltag, aber etwa auch zu Cybergrooming
  • Cybermobbing Hilfe – Beratung bei Mobbingerfahrungen
  • jugendschutz.net – Meldestelle für illegale, jugendgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte im Netz)
  • JUUUPORT – Beratung und Hilfe bei Cybermobbing und anderen Problemen im Netz

Mehr Details zum Thema Jugendschutz im Netz, nützliche Checklisten sowie Tipps für Eltern und Jugendliche finden Sie in der c’t-Ausgabe 16/2026. Die gibt‘s am Kiosk, auf ct.de sowie in der c’t-App für iOS und Android.

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(gref)

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