Gamingmaus mit Handflächenkühler

vor 9 Stunden 1

Der koreanische Hersteller von Gaming-Equipment Pulsar hat in Zusammenarbeit mit dem Lüfterspezialisten Noctua eine Version ihrer edlen Gamingmaus Feinmann F01 mit integriertem Lüfter präsentiert. Der 40-Millimeter-Lüfter von Noctua soll durch das stark durchbrochene Gehäuse der Maus die Handfläche des Spielers kühlen, wenn es zu heiß wird. Die Feinmann F01 Noctua Edition hat wie die Basisversion der Maus ein Gehäuse mit vielen Löchern. Bei der nur 46 Gramm schweren Feinmann F01 besteht es aus einer Magnesiumlegierung. Die Noctua Edition hat ein Gehäuse aus Karbon-Verbundstoff, das in den Noctua-typischen Braun- und Beige-Farbtönen gehalten ist. Trotz zusätzlichem Lüfter und 500-mAh-Akku wiegt die Noctua Edition nur 73 Gramm.

Zusätzlich hat Pulsar der Noctua Edition der Feinmann F01 einen verbesserten Sensor spendiert: einen modifizierten PAW 3955, den Pulsar XS-2 nennt. Der schafft bis zu 42.000 cpi und eine Abtastgeschwindigkeit von 800 ips. Das entspricht etwa 20,3 Meter pro Sekunde oder 73 km/h. Wie es sich für eine hochwertige Gamingmaus gehört, liefert die F01 Noctua Edition bis zu 8000 Daten pro Sekunde per Funkdongle an die USB-Schnittstelle (8000 Hz Polling Rate). Das Dongle hat zwei Tasten, über die man die Auflösung auch im Spiel umschalten und den Lüfter steuern kann. Über Tastenkombinationen klappt das auch direkt an der Maus. Akku-Laufzeiten gibt Pulsar nicht an, da die stark von der Polling Rate und natürlich vom Lüfterbetrieb abhängen.

Die Maustasten sind ebenfalls vom feinsten: sehr schnell schaltende optische KAILH-Taster mit einer Haltbarkeit von 100 Millionen Klicks. Die Gehäuseform ist wie bei der Magnesium-Version der Feinmann F01 ergonomisch leicht gebogen und damit für Rechtshänder optimiert. Allerdings ist die Noctua Edition rund drei Millimeter länger und eignet sich damit etwas besser für mittlere bis große Hände.

Das Gehäuse der Feinmann F01 Noctua Edition ist auch auf der Unterseite stark durchbrochen. Das spart Gewicht und verbessert die Wirksamkeit des Lüfters (unterhalb des Sensors im Gehäuse gut zu erkennen).

(Bild: Mark Mantel / heise medien)

Anders als Hersteller wie Logitech und Razer, die zum Konfigurieren von Gamingmäusen umfangreiche Softwarepakete erfordern, setzt Pulsar auf eine Webanwendung zum Einstellen von Auflösung, Polling Rate, Lift-off-Distanz und anderen Parametern, darunter auch die Lüfterkurve für die Noctua Edition. Damit lassen sich die Pulsar-Mäuse nicht nur unter Windows und macOS, sondern auch von Linux-Gamern bequem konfigurieren. Außerdem müllt man so seinen Gamingrechner nicht mit ressourcenfressenden und nicht selten spionierenden Hintergrundprogrammen zu.

Billig ist der Spielkomfort nicht: Die Pulsar Feinmann F1 Noctua Edition kostet rund 200 Euro. Damit ist sie etwas billiger als die Magnesium-Variante der F1, die etwa 220 Euro kostet.

(rop)

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