Die politische Zukunft des britischen Premierministers Keir Starmer ist ungewiss, die Freundschaft zwischen dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und dem ehemaligen Botschafter Peter Mandelson bringt ihn in Bedrängnis. Im September 2025 musste Mandelson zurücktreten, nachdem seine Verbindung zu Epstein bekannt wurde.
Jetzt wächst der Druck auf Starmer wieder, nachdem neue Erkenntnisse in den Epstein-Akten entdeckt wurden. Epstein und Mandelson tauschten hunderte E-Mails aus. Mandelson soll wiederholt Geld von Epstein erhalten haben und interne Informationen der britischen Regierung weitergeleitet haben. Es geht nun um die Frage, wer die politische Verantwortung für Mandelsons Ernennung zum Botschafter übernimmt.
Sowohl Starmers Stabschef Morgan McSweeney als auch Kommunikationschef Tim Allan waren zuletzt kurz hintereinander zurückgetreten. Danach rief der schottische Labour-Chef Anas Sarwar Starmer zum Rücktritt auf. Oppositionschefin Kemi Badenoch von den Konservativen warf dem Labour-Politiker zuletzt vor, seine Mitarbeiter für die eigenen Fehler büßen zu lassen.
»Es war mir eine Ehre und ein Privileg, in den letzten 35 Jahren als Beamter zu dienen«, sagte Wormald laut der Mitteilung. Der britische Premier erklärte, er sei »sehr dankbar« für die »lange und herausragende Karriere« Wormalds im öffentlichen Dienst. Als Nachfolgerin in seinem Amt als Kabinettsekretär spekuliert der »Guardian« über Antonia Romeo. Sie könnte die erste Frau auf dem Posten werden.
Die Epstein-Krise in Großbritanien bringt Premier Keir Starmer an den Rand des Rücktritts. Die skandalträchtigen E-Mails in den Epstein-Akten sind nicht sein einziges Problem. Kann er sich noch retten? Lesen Sie hier: »Der eine Fehler zu viel«

vor 2 Stunden
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