KDE Plasma 6.7 bringt Detailverbesserungen

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Die Änderungen in der KDE-Desktopumgebung Plasma 6.7 zeichnen das Release vor allem als stete Weiterentwicklung aus. Die Entwickler haben viele kleine Details verbessert.

Die Versionsankündigung des KDE-Entwicklerteams hebt einige Funktionen hervor. Jeder angeschlossene Bildschirm kann nun einen virtuellen Desktop erhalten. Die virtuelle Tastatur kann Sonderzeichen durch Gedrückthalten einer Taste zur Auswahl anbieten. Was öfter ein Problem in Online-Meetings darstellt, soll Plasma 6.7 nun auch lösen helfen: Ein Test der Mikrofonlautstärke hilft einzukreisen, ob eine App oder das Mikrofon sich gerade nicht benehmen.

Mitte Februar brachte Plasma 6.6 die Funktion „Global Theme“, womit Interessierte die Umgebung auf ihren eigenen Geschmack anpassen und als Theme abspeichern können. Dafür nannten die KDE-Entwickler schon die Möglichkeit, das für die Umschaltung zwischen Tag- und Nachtmodus zu verwenden. Plasma 6.7 sattelt da nun drauf und führt ein Toggle-Icon im Tray ein, mit dem sich das Theme schnell vom „Light-“ auf den „Dark Mode“ umschalten lässt.

Im System Tray lassen sich bereits Apps im Hintergrundmodus mit herkömmlichen Methoden überwachen. Neu ist ein „Background Apps“-System, das hierfür auch mit Apps im Flatpak-Format umgehen kann. Die Druckerunterstützung kann nun im System Tray die Anzahl aktiver Druckjobs in der Warteschlange anzeigen. Netzwerkdrucker in Windows-Netzwerken sollen sich leichter einbinden lassen.

Das Umschalten zwischen virtuellen Desktops mittels Tastenkombination „Meta“ und „W“ öffnet die Übersicht, mit „Bild auf“ und „Bild ab“ lässt sich durchschalten oder etwa mit der Maus scrollen. Apps lassen sich mittels Drag & Drop im App-Launcher, App-Menü und App-Dashboard in den Favoriten-Ordner verfrachten – und mit demselben Mechanismus auch wieder hinausbefördern. Die „Discover“-Softwareverwaltung soll intuitiver werden durch eine offensichtlichere „Install“-Schaltfläche und neu designten App-Cards, die mehr Informationen anzeigen.

Die Entwickler erklären zudem, dass sie an einem Theming-System namens „Union“ arbeiten. Das soll für Plasma-, QtQuick- und QtWidgets-Apps greifen, die alle mit einem einfachen CSS mit der Wunschoptik versehen werden können. Das ist noch stark in Entwicklung und daher standardmäßig vorerst deaktiviert. Es lässt sich aber bei Interesse als Paket installieren und ausprobieren. Die Entwickler nennen noch weitere Kleinigkeiten. Interessierte finden sie in der Versionsankündigung.

(dmk)

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