Offenbar wird Katar zum neuen Premiumpartner von Deutschland. Trotz moralischer Bedenken und wertegeleiteter Außenpolitik. Der Bundeskanzler war nun auch dort.
7. Februar 2026, 11:55 Uhr
Artikelzusammenfassung
Katar, ein Land voller Widersprüche und politischer Kontroversen, sorgt seit Jahren für Schlagzeilen in den Medien. Von moralischen Dilemmata bis hin zu geopolitischen Verstrickungen reicht das Spektrum der Diskussionen. Deutsche Politiker wie Robert Habeck und Olaf Scholz standen im Fokus, als sie sich mit dem Emir von Katar einließen. Die öffentliche Meinung in Deutschland schwankt zwischen Partnerschaft und Kritik angesichts von Menschenrechtsverletzungen und politischen Verflechtungen. Die jüngsten Enthüllungen rund um "Katargate" und die Verbindungen zur Hamas werfen ein grelles Licht auf die Komplexität der internationalen Beziehungen. Europa und seine Bürgerinnen und Bürger stehen vor der Herausforderung, ihre Werte und Interessen in einer zunehmend undurchsichtigen Welt zu vertreten und zu bewahren.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Katar ist einer dieser Kipppunkte, die uns gegenwärtig
zu schaffen machen. Wir sind's, die Bürger der gut geheizten Gesellschaften,
die kippen. Oder wippen. Oder schaukeln. Je nachdem. Katar, Wüstenstaat in der
Golfregion, futuristisches Emirat, Eigentümer auch des Fußballgiganten Paris Saint-Germain, Förderer der schönen Künste, ist seit einer Weile überall in der
Berichterstattung. Immerzu schillernd, durchweg irritierend. Nun ist es bald vier
Jahre her, März 2022, dass der damalige Vize-Kanzler Robert Habeck jene
Verbeugung vor dem Chef-Katari andeutete, die den Deutschen zu bleibend warmen
Wohnzimmern verhelfen sollte, und die moralische Fragwürdigkeit von Habecks
Reise nach Katar – um der Energie willen – blieb manchem im Halse stecken, der
gerade noch genau gewusst hatte: Geht gar nicht, Katar, Scharia, Menschenrechte!