Das –
Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin:
»Präsident Trump ist für dieses Amt nicht geeignet – soll das ein Witz sein?«
ist Karoline Leavitt.
Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin:
»Sie sollten erst einmal Ihre Fakten richtigstellen.«
»Was für eine dumme Frage!«
Und sie ist die Pressesprecherin des Weißen Hauses – noch. Denn die 28-jährige will den Job nicht länger machen. Das verkündete Donald Trump auf Truth Social. Leavitt ist die jüngste Regierungssprecherin in der Geschichte der USA – und sie ist berüchtigt für ihre angriffslustige Rhetorik gegenüber Journalisten.
Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin:
»Hat das nicht Spaß gemacht?«
Zeit also für einen Rückblick auf einige besondere Momente mit Karoline Leavitt.
Auf kritische Fragen reagierte die Republikanerin bevorzugt mit einem Gegenangriff. Dabei wurde sie oft persönlich. Als ein Journalist von The Hill sie etwa fragte, wie es sein könne, dass die Einwanderungsbehörde ICE im vergangenen Jahr Dutzende Menschen erschossen habe und ob da nicht etwas falsche laufe, passierte das:
Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin:
»Warum wurde Renee Good auf so bedauerliche und tragische Weise getötet?«
Niall Stanage, The Hill:
»Fragen Sie mich nach meiner Meinung?«
Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin:
»Ja«
Niall Stanage, »The Hill«
»Weil ein ICE-Beamter rücksichtslos gehandelt und sie ungerechtfertigt getötet hat«
Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin:
»Okay, Sie sind also ein voreingenommener Reporter mit einer linken Meinung. Weil Sie ein linker Schreiber sind. Sie sind kein Reporter, Sie geben sich in diesem Raum nur als Journalist aus.«
Statt Fragen zu beantworten, verfolgte Sie immer wieder die Taktik, den Fragesteller schlecht aussehen zu lassen.
Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin:
»Ich finde es beleidigend, dass Sie versuchen, mein wirtschaftswissenschaftliches Wissen und die Entscheidung dieses Präsidenten auf die Probe zu stellen. Ich bereue es jetzt, der Associated Press eine Frage erlaubt zu haben.«
Einige Journalisten schienen ihr besonders unbequem zu sein. Die CNN-Moderatorin Kaitlin Collins etwa bekam regelmäßig keine Antwort auf ihre Fragen. Einmal hieß es von der Trump-Sprecherin nur:
Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin:
»Sie sind Reporterin — Sie sollten das herausfinden.«
Ein anderes Mal wurde Collins komplett abgewiesen.
Kaitlan Collins, CNN:
»Entschuldigung, nur kurz eine Nachfrage zu dem, was Sie gerade gesagt haben.«
Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin:
»Bitte, Philipp. Kaitlin, ich nehme Ihre Nachfrage nicht dran.«
Kaitlan Collins, CNN:
»Ich habe eine Nachfrage zu etwas, das Sie gerade gesagt haben, Karoline.«
Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin:
»Kaitlan, ich nehme Ihre Nachfrage nicht dran. Philipp, bitte.«
Bei zu vielen unangenehmen Fragen zögerte Leavitt nicht, die Notbremse zu ziehen.
Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin:
»Hat noch jemand Fragen an Patty oder mich?«
Reporterin:
»Ich habe eine Frage.«
Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin:
»Nein. Niemand? Okay. Wir werden Sie alle später sehen.«

vor 2 Stunden
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