Kabinettumbildung in Großbritannien: Britischer Premier Andy Burnham ernennt neues Kabinett
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Im neuen britischen Kabinett wechselt Verteidigungsminister Healey ins Finanzressort. Als eine seiner ersten Amtshandlungen spricht Premier Burnham mit Donald Trump.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
AP,
Reuters,
ale
20. Juli 2026, 19:45 Uhr
Artikelzusammenfassung
Andy Burnham räumt Downing Street um. Kaum von König Charles III. mit der Regierungsbildung beauftragt, sortierte der neue britische Premier am Montag das Kabinett neu, hievte ausgerechnet den einst aus Protest gegen Keir Starmer zurückgetretenen John Healey ins Finanzressort und setzte damit früh ein Signal: Loyalität ist in Labour gerade eine ziemlich fluide Währung. Zugleich flogen mehrere Starmer-Vertraute aus dem Line-up, darunter David Lammy und Rachel Reeves – ein personeller Hard Reset, der weniger nach Routine-Relaunch als nach Machttechnik mit Ansage aussieht. Außenpolitisch griff Burnham sofort zum Hörer und telefonierte mit Donald Trump, was auch deshalb bemerkenswert ist, weil das Verhältnis zwischen Trump und Starmer trotz aller diplomatischen PR-Manöver eher Frost als Special Relationship war. Dass Trump Starmers Abgang schon vor dessen Rücktritt auf seiner Plattform ausposaunte, liefert dem Westminster-Drama noch einen bizarren Spoiler-Moment – Politik als Leak, Teaser und Live-Format zugleich.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
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Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat das Kabinett neu geordnet. Der am Montagnachmittag von König Charles III mit der Regierungsbildung beauftragte Nachfolger von Keir Starmer versetzte dabei unter anderem den bisherigen Verteidigungsminister John Healey an die Spitze des Finanzressorts.
Healey hatte das Kabinett im Juni aus Protest gegen den Kurs Starmers verlassen. Einige Vertraute des früheren Labour-Chefs spielen in Burnhams Kabinett hingegen keine Rolle mehr, darunter etwa der bisherige Vizeregierungschef und Justizminister David Lammy und Finanzministerin Rachel Reeves.
Als eine seiner ersten Amtshandlungen telefonierte Burnham nach Angaben eines Sprechers mit dem US-Präsidenten Donald Trump. Das Verhältnis zwischen Trump und Starmer galt trotz zahlreicher Annäherungsversuche des bisherigen britischen Premiers als kühl. Trump hatte bereits einen Tag vor Starmers Rücktritt am 22. Juni auf seiner Onlineplattform mitgeteilt, dass der britische Regierungschef sein Amt abgeben werde.