Jeffrey Epstein: Morgan McSweeney tritt als Keir Starmers Stabschef zurück

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Epstein-Affäre Morgan McSweeney tritt als Keir Starmers Stabschef zurück

Der Stabschef des britischen Premierministers Keir Starmer hat seinen Rücktritt erklärt. Hintergrund ist der Skandal um die Epstein-Verbindungen des britischen Labour-Politikers Peter Mandelson.

08.02.2026, 15.58 Uhr

 Er sei eng in die Ernennung Mandelsons eingebunden gewesen

Morgan McSweeney: Er sei eng in die Ernennung Mandelsons eingebunden gewesen

Foto: Chris J Ratcliffe / REUTERS

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McSweeney, Starmers engster Berater, war vor einigen Tagen in die Kritik geraten. In der Labour-Partei mehrten sich zuletzt die Stimmen, die eine Ablösung des Stabschefs forderten.

Starmer erscheine »schwach, naiv und leichtgläubig«, sagte die ehemalige stellvertretende Labour-Parteichefin Harriet Harman. Der Premier müsse sein Team umbauen. Falls Starmer nicht die notwendigen Maßnahmen ergreife, werde der Skandal ihn zu Fall bringen.

Hintergrund ist die Epstein-Affäre und die Verwicklung des ehemaligen britischen US-Botschafters Peter Mandelson. Starmer durchlebt wegen seiner Entscheidung, Mandelson 2024 nach Washington zu entsenden, die größte Krise seiner 18 Monate im Amt.

Keir Starmer hatte zuletzt zugegeben, von Mandelsons Beziehung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gewusst zu haben. Er teilte dazu mit: »Ich bedauere, ihn ernannt zu haben.« Aus Akten geht hervor, wie eng Mandelsons Beziehung zu Epstein war.

McSweeney erklärte in seiner Stellungnahme, er sei eng in die Ernennung Mandelsons eingebunden gewesen: »Die Entscheidung, Peter Mandelson zu ernennen, war falsch. Er hat unserer Partei, unserem Land und dem Vertrauen in die Politik selbst geschadet«, sagte McSweeney in einer Stellungnahme, die von politischen Korrespondenten auf X veröffentlicht wurde.

McSweeneys Abgang folgt auf den Verlust zweier weiterer Mitarbeiter, die Starmer ebenfalls besonders nahestanden: dem Direktor für politische Strategie, Paul Ovenden, und der Kommunikationschefin Steph Driver.

Der Rücktritt McSweeneys wirkt besonders bemerkenswert – angesichts seiner Schlüsselrolle beim Aufstieg Keir Starmers und der Neuausrichtung der Labour-Partei vor der Wahl 2024. McSweeney hatte Starmers Weg in die Downing Street maßgeblich organisiert, weniger als fünf Jahre nach Jeremy Corbyns Niederlage bei der Wahl 2019.

Trotz des Erfolgs, Labour zu einer deutlichen Mehrheit zu führen, hatte McSweeney innerparteiliche Kritiker, vor allem unter Abgeordneten. Einige warfen ihm vor, in der Downing Street eine unnötig lagerbildende, kleinliche und von Cliquen geprägte Arbeitsweise gefördert zu haben.

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