Der US-Präsident sieht die USA in der Lage den Iran "auszuschalten", wie er bei einer Pressekonferenz sagte. Ein US-Ultimatum an den Iran läuft bald aus.
Aktualisiert am 6. April 2026, 19:53 Uhr Quelle: DIE ZEIT, iyf
US-Präsident Donald Trump hat bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus gesagt, dass der Iran in einer Nacht ausgeschaltet werden könne. "Vielleicht schon am Dienstagabend." Derzeit fänden die meisten Luftangriffe seit Beginn der "Operation" gegen den Iran statt, ergänzte US-Verteidigungsminister Peter Hegseth. Er warnte, dass es am Dienstag noch mehr davon geben werde.
Zudem lobte er die Rettungsaktion eines über dem Iran abgestürzten US-Waffenoffiziers. Der verwundete Kampfjetpilot sei in die Berge gekrochen und sei aus einem Versteck gerettet worden. Die an der Aktion beteiligten Soldaten seien am Boden unter Beschuss geraten. Die iranischen Revolutionsgarden hätten ein Kopfgeld auf den Soldaten ausgerufen.
Weil die Information über die Rettungsaktion in Medien veröffentlicht wurde, sei der abgestürzte Soldat in Gefahr geraten, sagte Trump. Er werde von dem Reporter, der als Erster berichtet hatte, dass ein Soldat im Iran gerettet worden sei, verlangen, seine Quelle preiszugeben, und drohte ihm mit einer Gefängnisstrafe, falls er sich weigern sollte.
Trump hat dem Iran ein Ultimatum gestellt, bis zu dem das Land unter anderem die für den weltweiten Öltransport wichtige Wasserstraße von Hormus wieder freigeben soll. Ursprünglich lief die Frist vor einigen Tagen aus, Trump hatte sie aber bis Ostermontag verlängert und dann mitgeteilt, dass sie bis Dienstagabend (20.00 Uhr US-Ostküstenzeit, 2.00 Uhr am Mittwochmorgen MESZ) laufe. Dies sei endgültig.
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