Iranisches Atomprogramm: Omans Außenminister spricht von Durchbruch bei Verhandlungen

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Der Iran würde Vorräte an angereichertem Uran laut Badr Albusaidi deutlich reduzieren – Iran und USA äußerten sich nicht. Trump forderte zuletzt keinerlei Anreicherung.

28. Februar 2026, 0:53 Uhr Quelle: DIE ZEIT, AFP,

 Omans Außenminister Badr Albusaidi am 26. Februar in Genf – zu dem Zeitpunkt stand noch eine Gesprächsrunde zwischen den USA, dem Iran und dem Vermittler Oman aus.
Omans Außenminister Badr Albusaidi am 26. Februar in Genf – zu dem Zeitpunkt stand noch eine Gesprächsrunde zwischen den USA, dem Iran und dem Vermittler Oman aus. © Fabrice Coffrini/​AFP/​Getty Images

Bei indirekten Atomgesprächen mit der US-Regierung hat sich der Iran nach Angaben des Vermittlers Oman offenbar zu einer deutlichen Reduktion seiner Bestände an angereichertem Uran bereit erklärt. Die iranische Führung habe sich offen gezeigt, seine Vorräte an angereichertem Uran "auf das niedrigstmögliche Niveau" zu senken, sodass sie ausschließlich als nuklearer Brennstoff genutzt werden könnten, sagte Omans Außenminister Badr Albusaidi dem Fernsehsender CBS.

Diese Zusage stelle einen "sehr wichtigen Durchbruch" dar, der zuvor "noch nie erreicht" worden sei, sagte Albusaidi. "Wenn das eigentliche Ziel ist, sicherzustellen, dass der Iran niemals eine Atombombe haben kann, dann glaube ich, dass wir das Problem geknackt haben", fügte er hinzu. Eine Einigung sei in Sichtweite.

US-Präsident Donald Trump sagte unterdessen bei einem Besuch in Texas vor Journalisten, er verlange, dass im Iran keinerlei Urananreicherung stattfinde, auch nicht zur zivilen Nutzung. "Ich sage: keine Anreicherung", betonte Trump. Mit dem bisherigen Verlauf der Atomgespräche zeigte er sich erneut "nicht glücklich".

Trump hatte der Führung im Iran in den vergangenen Wochen mehrfach mit einem US-Militäreinsatz gedroht. Er hat der iranischen Regierung eine Frist bis Anfang März gesetzt, um sich mit den USA auf ein neues Atomabkommen zu einigen. Um den Druck auf den Iran zu erhöhen, haben die USA in den vergangenen Wochen ihre Militärpräsenz in der Region deutlich verstärkt und zwei Flugzeugträger sowie mehr als ein Dutzend weitere Kriegsschiffe in die Region verlegt.

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