Iran: US-Militär meldet nächste Angriffswelle gegen Iran und nimmt Seeblockade wieder auf

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Die USA haben nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen Iran begonnen. Das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) teilte auf der Plattform X  mit, die Operation habe um 15 Uhr US-Ostküstenzeit (21 Uhr MESZ) begonnen.

Ziel sei es, die Fähigkeit Irans weiter einzuschränken, Angriffe auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus auszuführen. US-Präsident Donald Trump hatte die Waffenruhe mit Iran in der vergangenen Woche für beendet erklärt und weitere Angriffe angekündigt.

Die USA nahmen außerdem nach Angaben ihres Militärs die Seeblockade gegen iranische Häfen wieder auf. Eine vergleichbare Blockade hatten die Vereinigten Staaten bereits Mitte April verhängt und Mitte Juni im Zuge eines Rahmenabkommens mit Teheran wieder aufgehoben.

Neue Blockade der Straße von Hormus

Zunächst hatte Trump am Montag eine Abgabe in Höhe von 20 Prozent des Warenwerts für Schiffe in Aussicht gestellt, die die Straße von Hormus passieren. Wenige Stunden später nahm er den Vorschlag nach eigenen Angaben auf Bitten von Verbündeten in der Golfregion wieder zurück. Stattdessen verwies Trump auf geplante Investitionen aus den Golfstaaten in den USA.

Amerikanischen Berichten zufolge reagierte Iran mit Angriffen auf Schiffe sowie auf Ziele in Bahrain, Kuwait und Jordanien. Laut der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) wurden dabei zwei Seeleute getötet und 14 weitere verletzt. Die Vereinigten Arabischen Emirate kündigten Konsequenzen an.

Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) drohen mit einer Blockade sämtlicher Energieexporte aus der Region. Solange die »bösartigen Handlungen« der USA andauerten, werde »kein einziger Tropfen Öl und Gas« aus der Region exportiert werden, melden iranische Staatsmedien. Die »Aggressionen« der USA würden die Wiedereröffnung der Straße von Hormus verzögern, heißt es weiter.

Die erneuten Kämpfe stellen das ohnehin fragile Waffenruheabkommen zunehmend infrage. Vermittler aus der Region bemühen sich offenbar weiterhin darum, Washington und Teheran an den Verhandlungstisch zurückzubringen und das erneute Aufflammen eines offenen Krieges zu verhindern.

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