Iran-Krieg: Nato-Mitglied Spanien riskiert Eklat mit den USA

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Iran-KriegNato-Mitglied Spanien riskiert Eklat mit den USA

31. März 2026, 14:19 Uhr

Lesezeit: 4 Min.

 Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez.
Muss sich von US-Außenminister Marco Rubio „mangelnde Unterstützung“ vorwerfen lassen: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez. PIERRE-PHILIPPE MARCOU/AFP

Premier Pedro Sánchez bleibt hart: Der spanische Luftraum sei für alle US-Flugzeuge gesperrt, die sich am Krieg gegen Iran beteiligen. Auch zwischen Italien und den USA bahnt sich Verdruss an.

Von Patrick Illinger und Andrea Bachstein, Madrid

Schon einmal in der Geschichte der spanisch-amerikanischen Beziehungen kam es zu einem Streit um Überflugrechte. 1966 verbot der damalige Diktator Francisco Franco den im Kalten Krieg über den Globus patrouillierenden B-52-Bombern, den spanischen Luftraum zu kreuzen. Der Grund war nachvollziehbar: Die Amerikaner hatten kurz zuvor bei einer fehlgeschlagenen Luftbetankung vier Wasserstoffbomben verloren, die in Andalusien aufschlugen und einen ganzen Landstrich mit Plutonium verseuchten.

:Trump hofft auf einen Deal mit Iran – und erwägt eine Eskalation

Der US-Präsident behauptet, es gebe Fortschritte in den Gesprächen mit Iran. Teheran dementiert und lehnt die Forderungen der USA ab. Kommen nun Spezialeinheiten zum Einsatz? Navy Seals sind in der Region eingetroffen.

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