Kaja Kallas hat erneut Forderungen des US-Präsidenten abgewiesen, Kriegsschiffe zum Schutz der Straße von Hormus zu entsenden. Die EU setze auf eine diplomatische Lösung.
17. März 2026, 10:45 Uhr Quelle: DIE ZEIT, Reuters, als
Die EU setzt nach den Worten ihrer Außenbeauftragten Kaja Kallas im Konflikt um die Straße von Hormus auf Diplomatie. Es müssten diplomatische Wege gefunden werden, um die Seestraße offenzuhalten, sagte Kallas der Nachrichtenagentur Reuters. "Niemand ist bereit, seine Leute in der Straße von Hormus in Gefahr zu bringen."
Gleichzeitig betonte die EU-Außenbeauftragte, eine Lösung müsse gefunden werden, um Engpässe mit Lebensmitteln, Dünger und Energie zu verhindern.
Damit reagierte Kallas erneut auf die Forderung von US-Präsident Donald Trump, Kriegsschiffe zum Schutz der Handelsroute zu entsenden. Am Sonntag hatte Trump in einem Interview mit der Financial Times gesagt, bleibe die Unterstützung der Verbündeten aus, wäre dies "sehr schlecht für die Zukunft der Nato". Sowohl die Bundesregierung als auch andere europäische Nato-Verbündete wiesen seine Forderung jedoch umgehend zurück.
Auch Kallas hatte sich bereits am Montag klar gegen eine Ausweitung der Mission Aspides ausgesprochen. "Niemand will sich aktiv in diesen Krieg hineinziehen lassen", sagte sie nach Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel. "Das ist nicht unser Krieg."
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