Donald Trump am Freitag auf der Joint Base Andrews
Foto: Mark Schiefelbein / APDieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde.
Paris dementiert französischen Friedensplan für den Libanon
Im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon heißt es aus dem französischen Außenministerium, dass es »keinen französischen Plan« für einen Frieden gebe. Das berichtet die französische Zeitung »Le Parisien« und zitiert ein Statement des Ministeriums an die Nachrichtenagentur AFP. Demnach habe Frankreich lediglich die Bereitschaft der libanesischen Behörden unterstützt, direkte Gespräche mit Israel aufzunehmen.
Zuvor hatte das Nachrichtenportal Axios berichtet, die französische Regierung habe einen Vorschlag für ein Ende des Konflikts zwischen Israel und Libanon vorbereitet, der eine Anerkennung Israels durch die Regierung in Beirut vorsieht.
Schweiz gibt Luftraum nicht für US-Aufklärungsflüge frei
Der Schweizer Bundesrat hat zwei Überfluggesuche der US-Armee abgelehnt. »Das Neutralitätsrecht verbietet Überflüge der Konfliktparteien, die einen militärischen Zweck im Zusammenhang mit dem Konflikt verfolgen«, heißt es in einer Mitteilung aus Bern. In beiden abgelehnten Fällen sei es um den Überflug von US-Aufklärungsmaschinen im Zusammenhang mit dem Irankrieg gegangen.
Genehmigt wurden von der Schweizer Regierung hingegen drei weitere Anfragen der USA: Zwei Transportmaschinen dürfen fliegen, ein Wartungsflug darf ebenfalls stattfinden.
Irans Außenminister behauptet, Khamenei sei wohlauf
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat sich zu den Gerüchten um den Gesundheitszustand von Mojtaba Khamenei geäußert. Man werde »bald sehen, glaube ich, dass es kein Problem« mit dem neuen Obersten Führer gibt, sagt Araghchi in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender MS Now. Er erfülle seine Aufgaben und werde das weiterhin tun.
Bisher hat sich das neue geistliche Oberhaupt von Iran noch nicht öffentlich gezeigt. Sein erstes Statement im Staatsfernsehen hatte der Nachfolger und Sohn des getöteten Ali Khamenei verlesen lassen. Am Freitag hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth behauptet, Khamenei sei »verletzt, möglicherweise entstellt«.
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die USA und Israel setzen ihre Angriffe gegen Iran und seine Nachbarn fort, das Regime in Teheran antwortet mit Gegenangriffen. Wir halten Sie hier über die Entwicklungen in Nahost und die Auswirkungen jenseits der Region auf dem Laufenden. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
Mit Material der Agenturen

vor 2 Stunden
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