Israels Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Technologie, Gila Gamliel, bestätigte das Telefonat gegenüber dem israelischen Armeesender. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump mitgeteilt, dass es ein hochrangiges Gespräch geben werde. Es wäre das erste bekannte Telefonat zwischen Netanyahu und Aoun. Beirut bestätigte bislang nicht, dass es ein Gespräch geben soll.
Am Dienstagabend waren in Washington erstmals seit Jahrzehnten israelische und libanesische Vertreter zu direkten Gesprächen auf politischer Ebene zusammengekommen. Israel verfolgt eigenen Angaben zufolge zwei zentrale Ziele: die Entwaffnung der Hisbollah-Miliz und einen dauerhaften Frieden. Einen »Frieden durch Stärke«, wie es heißt. (Lesen Sie hier mehr zu den Zielen Israels .)
Die libanesische Regierung, die keine Partei im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah ist, will eine Waffenruhe und einen Abzug der israelischen Soldaten aus dem Südlibanon. Bisher sieht es aber nicht danach aus.
Erneuter gegenseitiger Beschuss
Am Mittwoch hatten sich Israels Militär und die Hisbollah erneut beschossen. Die von Israel im Südlibanon besetzte »Sicherheitszone« soll ostwärts bis zu den Hängen des Bergs Hermon erweitert werden. Dort will Israel eigenen Angaben zufolge den verbündeten Drusen, einer religiösen Minderheit, in ihrer »Notlage« helfen. Das Bergmassiv des Hermon erstreckt sich entlang der syrisch-libanesischen Grenze. Im Süden endet es auf den von Israel annektierten Golanhöhen.

vor 2 Stunden
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