Infantino verrät: WM 2031 wohl in USA, 2035 in England

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Beim laufenden UEFA-Kongress hat FIFA-Präsident Gianni Infantino ein Grußwort gesprochen. Und nebenbei zwei WM-Vergaben mehr oder weniger bestätigt.

 Gianni Infantino verkündete am Donnerstag News.

Auftritt in Belgrad: Gianni Infantino verkündete am Donnerstag News. IMAGO/MN Press Photo

Nach der anstehenden Frauen-Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien stehen offiziell noch keine Gastgeber für die folgenden Turniere fest. Nun aber hat Gianni Infantino durchblicken lassen, dass sich die Austragungsorte für 2031 und 2035 schon von allein ergeben.

Wie der FIFA-Präsident bei einem Grußwort am Donnerstag beim UEFA-Kongress in Belgrad verriet, liegt für die WM 2031 nur eine Bewerbung aus den USA vor, möglicherweise mit Co-Gastgebern aus Nord- und Mittelamerika.

China, Japan und vor allem Südafrika hatten bislang als mögliche Konkurrenten gegolten, ehe der FIFA-Rat Anfang März den Kreis auf Nord- und Mittelamerika sowie Afrika einschränkte. Allerdings hat Südafrika offenbar keine gültige Interessensbekundung abgegeben, für die die Frist vor kurzem abgelaufen war.

Spanien mit Portugal und Marokko ist offenbar raus

Für 2035 haben sich unterdessen nur die "Home Nations" des Fußball gemeldet, wie Infantino es beschrieb. Gemeint war das Vereinigte Königreich mit England, Schottland, Wales und Nordirland. England dürfte dabei die Rolle des Hauptgastgebers einnehmen.

Zuvor hatte das FIFA-Council beschlossen, das Turnier in Europa oder in Afrika auszutragen. Spanien hatte gemeinsam mit Portugal und Marokko ebenfalls die Absicht einer Bewerbung geäußert, diese Konstellation erwähnte Infantino aber nun nicht.

"Der Weg ist frei, dass die Frauen-WM in großartigen Ländern stattfindet, um dem Frauenfußball einen weiteren Schub zu geben", sagte Infantino. Eine offizielle Entscheidung über die Gastgeber soll beim FIFA-Kongress 2026 fallen. Deutschland hatte sich nach der Niederlage bei der Ausrichtung der WM 2027 auf die EM 2029 konzentriert, die im Dezember dieses Jahres von der UEFA vergeben wird.

pab, DPA

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