Hoffenheim II gewinnt souverän und zieht an der Spitze davon

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Ein individueller Fehler leitete am Dienstag die deutliche Trierer Pleite gegen die TSG Hoffenheim II ein. Nach der Pause verlor der SVE dann völlig den Faden.

Valentin Lässig (TSG Hoffenheim II) im Luftduell mit Linus Wimmer (SV Eintracht Trier).

Valentin Lässig (TSG Hoffenheim II) im Luftduell mit Linus Wimmer (SV Eintracht Trier). IMAGO/Jan Huebner

Nachdem Eintracht Trier für Kickers Offenbach und den FSV Frankfurt zum Stolperstein im Titelrennen wurde, musste sich der SVE vergangenes Wochenende dem SGV Freiberg knapp geschlagen geben. Am Dienstagabend wartete mit dem Tabellenführer aus Sinsheim, der seine vergangenen drei Partie jeweils souveräne und ohne Gegentreffer gewann, das nächste Top-Team der Regionalliga Südwest.

Und auch dem Tabellenführer bot der SVE die Stirn, ließ gegen den Bundesliga-Nachwuchs nicht viele Aktionen zu, spielte jedoch auch seine wenigen guten Möglichkeiten in der Offensive nicht konsequent zu Ende. So waren Großchancen im ersten Durchgang Mangelware. Dennoch gingen die Gäste aus Sinsheim wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff in Führung, begünstigt durch mehrere Fehler der Gastgeber. Spang gab zunächst das Spielgerät unmittelbar vor dem eigenen Strafraum ab. Thayaparan konnte die Gelegenheit im Anschluss ebenfalls nicht bereinigen. Nutznießer war Micheler, der frei vor Brüning sein fünftes Saisontor markierte (43.).

Auch nach der Pause hielt Trier zunächst mutig dagegen, kassierte in der 61. Minute nach einem Foul von Schuster an Duric aber einen Elfmeter gegen sich und verlor danach den Faden. Duric verwandelte selbst den Strafstoß selbst sicher zum 2:0 (62.). Neun Minuten später tauchte der Angreifer erneut vor Brüning auf und köpfte zur 3:0-Entscheidung ein. Für den Schlusspunkt sorgte in der 80. Minute Mokwa, der nach einer Flanke frei zum Abschluss kam. Hoffenheim II zieht durch den klaren Erfolg vorerst an der Spitze auf sechs Zähler davon. Sonntags heißt der Gegner für den TSG-Nachwuchs dann Stuttgarter Kickers, während Trier tags zuvor den Bahlinger SC begrüßt.

dw

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