heise+ | Warum Big-Tech-Konzerne ihre KI-Modelle öffnen – ein Interview

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Warum verschenken Big-Tech-Konzerne ihre teuer entwickelte KI-Software? Informatikprofessor Dirk Riehle erklärt die Strategien hinter offenen KI-Modellen.

(Bild: PopTika / Shutterstock.com)

26.06.2026, 13:11 Uhr

Lesezeit: 11 Min.

  1. Warum Big-Tech-Konzerne ihre KI-Modelle öffnen – ein Interview
  2. Geschäftsmodelle von KI-Startups
  3. konkurrenzfähige Open-Source-Modelle in Europa

Big-Tech-Konzerne und KI-Startups trainieren für Hunderte Millionen US-Dollar ihre Sprachmodelle – und geben diese komplett oder teilweise frei. Meist werden über einen Open-Weights-Ansatz die Gewichte veröffentlicht. Damit ist es möglich, KI-Modelle auf eigenen Geräten zu betreiben, autonom, dauerhaft kostenlos und datensparsam.

Meta hat die Gewichte seines Sprachmodells Llama offengelegt, ebenso handhaben es das französische KI-Startup Mistral und der chinesische IT-Konzern Alibaba es (mit Qwen). Google (mit Gemma), Microsoft (Phi) und OpenAI (gpt-oss) haben kleine Versionen ihrer Sprachmodelle freigegeben.

Dirk Riehle hat eine Professur für Open-Source-Software an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dort beschäftigt er sich unter anderem mit klassischen Open-Source-Geschäftsmodellen. Wir haben ihn gebeten, die Strategien hinter der Öffnung von KI-Modellen zu erklären.

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