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Im Test: Adobes Bildbearbeitung komplett auf Mobilgeräten
- Werkzeuge auf dem iPad
- Wenig Platz auf dem iPhone
- Fazit
Wenn Adobes Strategie für Photoshop dem Vorbild Lightroom folgt, bietet die App auf jeder Plattform im Großen und Ganzen dieselben Funktionen. Die bisher verfügbaren Varianten, Photoshop (Download via App Store) für iPad und iPhone, öffnen Bilder aus dem lokalen Speicher, starten die Kamera-App oder importieren Bilder direkt aus Lightroom. Der Raw-Entwickler erstellt beim Befehl "In Photoshop bearbeiten" vor der Übergabe eine PSD-Datei und integriert diese im Anschluss in seine Bibliothek. Den Arbeitsfarbraum übernimmt die App vom importierten Dokument oder nutzt bei neuen Dokumenten sRGB.
Die Photoshop-Apps arbeiten außerdem mit der App für Social-Media-Design Adobe Express und der Mal-App Fresco zusammen. Alle Dokumente legt Photoshop automatisch in der Adobe-Cloud ab. Auf iPad und iPhone zeigt ein Startbildschirm Vorschauansichten der zuletzt bearbeiteten Dokumente. Auf dem Desktop lassen sie sich nahtlos und bequem weiterbearbeiten. Über den Bilderdienst Adobe Stock bietet der Anbieter in der App 1,5 Millionen kostenlos nutzbare Bilder an. In einer geschlossenen Beta-Phase testet Adobe zudem die Live-Zusammenarbeit an Dokumenten.
Grundfunktionen stellen die Apps nach Anmeldung mit einer Adobe-ID kostenlos bereit. Den Löwenanteil gibts nur im Abo für 8,99 Euro im Monat oder 79,99 Euro im Jahr (umgerechnet 6,67 Euro im Monat): Objektauswahl und Zauberstab, generatives Füllen und Erweitern, Entfernen-Werkzeug, erweiterte Mischmodi, Aufhellen und Abdunkeln, Klonstempel, Bereichsreparatur, Zugriff auf 20.000 Adobe-Schriften und Export als PSD, TIF, JPEG und PNG. Ohne Abo sieht man ständig den Upgrade-Schirm und darf nicht einmal exportieren, ist die App also weitgehend nutzlos. Im Creative-Cloud-Abo sind die Apps enthalten.
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