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Aufbauspiele vorgestellt: Städtebau an spannenden Orten
- Pioneers of Pagonia: Wuselig & idyllisch
- Manor Lords: Schönes Mittelalter
- Laysara Summit Kingdom & The Wandering Village
- Synergy & SteamWorld Build
- Fazit & Tabelle
Seit Jahrzehnten bebauen Spielefans auf dem Bildschirm Landschaften mit kleinen Dörfern, riesigen Städten und umfangreichen Straßennetzen. Früher in SimCity, heute eher in Cities: Skylines entsteht eine Metropole nach der anderen. Doch gefühlt wachsen dabei immer wieder Variationen derselben Idee mit viel Fläche und wenig Charakter. Daran ändern auch die vielen Erweiterungen nichts, mit deren Hilfe man etwa in Cities: Skylines Dächer begrünt oder Art-Deco-Wolkenkratzer in die Innenstadt stellt. Unter der Haube vieler Aufbauspiele stecken dieselben Annahmen, wie die Welt funktioniert: welche Bedürfnisse die Menschen haben, wie sie sich bewegen und womit eine Stadt ihr Geld verdient. Wer diesem Schema folgt, baut stets dieselben Schulen, Feuerwachen und Bushaltestellen. Das ist zwar nachvollziehbar, doch Menschen haben auch schon andere Antworten auf die Frage gegeben, wie das Zusammenleben in einer Gemeinschaft organisiert sein soll. Eine ganze Reihe spannender Spiele bringt frischen Wind ins Aufbau-Genre und zeigt, wie es anders geht.
- Aufbauspiele boomen. Kleine und unabhängige Entwickler tummeln sich in dem Genre.
- Bei Setting, Spielmechanismen und Präsentation gibt es große Unterschiede.
- Wir stellen ein paar innovative Favoriten aus der großen Menge aktueller Titel vor.
Wer keine modernen Planstädte auf der grünen Wiese errichten will, kann Siedlungen mit fiktiven Kulturen bauen, mit ungewöhnlichen Technologien experimentieren oder sich besonderen lokalen Anforderungen stellen. Vor allem aus der Indie-Nische sind in den vergangenen Jahren viele Studios mit solchen Ideen hervorgetreten. Eines der frühen Beispiele für anders gedachten Aufbau lieferte der Entwickler Volker Wertich schon vor über 30 Jahren. 1993 traten Die Siedler mit anschaulich aufgebauten Dörfern an. Das Spiel mit den individuell herumwuselnden Siedlern ist selbst eine oft kopierte Blaupause geworden. Ihr Entwickler tritt nun selbst noch einmal an, um seine Idee zu perfektionieren.
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In diesem Artikel schauen wir uns moderne Spiele an, die abbiegen, um das Aufbau-Genre zu erweitern. Keiner der Titel ist der neue Anwärter auf einen eingebildeten Genre-Thron. Keiner macht es allen recht. Doch jeder einzelne von ihnen hat eine spannende Idee, wie ein betagtes Spielkonzept noch einmal neu aufgezogen werden kann. Es geht um einfachere Mittel, um begrenzten Platz, knappe Ressourcen oder auch um magische Komplikationen.
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