Handel in Ostasien: China wirbt um Japan und Südkorea

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Nach Treffen zwischen Japan, Südkorea und China redet Peking von einer neuen Beziehung der Stärke. Engere Zusammenarbeit soll Trumps Zölle abfedern. Nur: Die umgarnten Länder scheinen nichts davon zu wissen.

Das klang fast zu schön, um wahr zu sein. Kurz nach dem Außenministertreffen zwischen China, Japan und Südkorea vor zwei Wochen veröffentlichte Henry Wang, der Chef der Pekinger Denkfabrik Center for China and Globalization, eine Kolumne. Darin skizzierte er ein idealtypisches Bild regionaler Zusammenarbeit. China, Japan und Korea könnten – so Wang – durch die Verbindung von wirtschaftlicher Stärke, technologischer Exzellenz und kultureller Nähe eine „inspirierende Kraft“ entfalten. Das Treffen hätte eine neue „Dynamik der Zusammenarbeit“ erkennen lassen, die trilaterale Kooperation sei das Rückgrat Asiens. Wenig später griffen auch die Staatsmedien diese Linie auf.

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