Grüne: Hat hier jemand „Aufbruch“ gesagt?

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Bei den Grünen häufen sich die ungelösten Fragen. Wie werden sie wieder stärker, wie können sie Debatten prägen – und wer gibt künftig den Ton an? Ein kleiner Parteitag soll Klarheit schaffen. Doch im Vorfeld rumort es.

Dass es auf Grünen-Parteitagen zur Sache geht, hat Tradition. 1999 in Bielefeld etwa. Zuerst flogen Stinkbomben, dann traf ein Farbbeutel Außenminister Joschka Fischer am Ohr. Sein Trommelfell platzte. Erzürnt hatte die Delegierten, dass er die Bundeswehr in den Kosovo-Einsatz geführt hatte. 2001, eine andere Stadt, das nächste Beben: Die Friedenspartei beschloss in Rostock nach den Angriffen vom 11. September, dass Krieg als politisches Mittel infrage kommen kann – und stimmte dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr zu.

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