Großbritannien : Parteirivale von Keir Starmer gewinnt Nachwahl in Makerfield
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Andy Burnham gewinnt den Parlamentssitz des Wahlkreises Makerfield. Er kann nun Starmer in eine Führungswahl zwingen und möglicherweise als Premierminister ablösen.
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
dpa,
eca
19. Juni 2026, 4:53 Uhr
Der innerparteiliche Konkurrent von Premierminister Keir Starmer, Andy Burnham, gewinnt eine richtungsweisende Nachwahl in Großbritannien. Mit knapp 10.000 Stimmen Vorsprung sichert er sich den Parlamentssitz des Wahlkreises Makerfield. Diese Sieg könnte Starmer in eine Führungswahl zwingen und ihn möglicherweise als Premierminister ablösen. Burnham wird seinen Posten als Bürgermeister von Greater Manchester aufgeben, um sich ganz auf den Labour-Parlamentssitz zu konzentrieren. Starmer steht nach den Niederlagen seiner Partei bei den Regional- und Kommunalwahlen unter internem Druck, während mehrere Minister ihm den Rücken kehren und ein Sturzversuch in der Fraktion droht.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
In Großbritannien hat der innerparteiliche Konkurrent von
Premierminister Keir Starmer eine richtungsweisende Nachwahl gewonnen. Andy Burnham sicherte sich den vakanten Parlamentssitz des nordenglischen Wahlkreises
Makerfield, wie die Auszählung in der Nacht ergab. Burnham kann nun Starmer in
eine Führungswahl zwingen und möglicherweise als Premierminister ablösen. Mögliche Herausforderer benötigen dafür ein Mandat im Parlament.
Burnham holte in dem kleinen Wahlkreis knapp 10.000 Stimmen
mehr als der Kandidat der rechtspopulistischen Partei Reform UK, Robert Kenyon.
Die Wahlbeteiligung lag bei 58,78 Prozent. Seinen Posten als Bürgermeister von
Greater Manchester wird Burnham zugunsten des Labour-Parlamentssitzes aufgeben.
Der amtierende Premierminister Starmer steht seit der Niederlage seiner Labour-Partei bei den Regional- und Kommunalwahlen Anfang Mai parteiintern unter Druck. Mehrere Minister kehrten ihm jüngst den Rücken. Einen Rücktritt lehnt Starmer bisher ab, es könnte zu einem Sturzversuch in der Fraktion kommen.