Großbritannien: Burnham will Lebenshaltungskosten senken
vor 1 Tag
2
Der neue britische Premierminister kündigt an, als erstes die Energiekosten zu reduzieren. Damit will Andy Burnham den Menschen »das Gefühl geben, dass Hoffnung naht«.
Quelle: DIE ZEIT,
AP,
hell
21. Juli 2026, 16:59 Uhr
Artikelzusammenfassung
Andy Burnham startet mit einem Kostenkiller-Signal. Bei seiner ersten Kabinettssitzung kündigte der neue britische Premier an, die Lebenshaltungskosten ins Zentrum seines Regierungsprogramms zu rücken und den Bürgern, so der Soundbite, endlich etwas Druck von den Schultern zu nehmen. Konkret sollen Strom- und Heizkosten für einen Durchschnittshaushalt ab dem 1. Oktober per Steuersenkung um rund 45 Pfund im Jahr sinken – kein fiskalisches Feuerwerk, eher ein politischer Trailer mit klarer Zielgruppenansprache. Finanziert wird das Paket ausgerechnet durch das Aus für Starmers Plan digitaler Ausweise, was nach klassischem Westminster-Spin klingt: Entlastung hier, Symbolabriss dort. Zugleich dämpfte Burnham die Erwartungen mit dem Hinweis auf harte Budget-Checks und Prioritätenlisten, womit schon in der Pilotfolge seiner Amtszeit sichtbar wird, wie schmal der Grat zwischen Hoffnungspolitik und Kassensturz ist.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat bei der ersten Sitzung seines Kabinetts Entlastungen bei den Energiekosten angekündigt. Burnham erklärte, seine Regierung werde sich auf die Senkung der Lebenshaltungskosten konzentrieren. »Wir müssen uns täglich fragen: Was können wir tun, um den Menschen ein wenig Druck von den Schultern zu nehmen? Wie können wir ihnen das Gefühl vermitteln, dass Hilfe naht, und ihnen Hoffnung geben, dass sich die Dinge zum Besseren wenden?«
Das erste Signal setzte Burnham mit der Ankündigung, durch Steuersenkungen die Strom- und Heizkosten eines durchschnittlichen Haushalts um etwa 45 Pfund (rund 53 Euro) pro Jahr zu senken. In Kraft treten soll die Maßnahme am 1. Oktober. Finanziert werde sie durch die Streichung eines Plans seines Vorgängers Keir Starmer für digitale Ausweise.
Während der Kabinettssitzung räumte Burnham ein, dass die Regierung schwierige finanzielle Entscheidungen treffen und »sehr genau prüfen« müsse, »wo unsere Prioritäten liegen«.