Grönland: Mette Frederiksen weist Donald Trumps Besitzansprüche zurück

vor 19 Stunden 1

Mit einer direkten Botschaft an die USA hat Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen Besitzansprüche von US-Präsident Donald Trump auf Grönland zurückgewiesen. »Nationale Grenzen, Souveränität der Staaten, die Integrität von Territorien: Das ist im Völkerrecht verwurzelt. Das sind grundlegende Prinzipien«, sagte sie in der grönländischen Hauptstadt Nuuk. »Sie wurden nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen, damit kleine Länder keine Angst vor großen Ländern haben müssen.«

Frederiksen betonte, es gehe nicht nur um Grönland oder Dänemark, sondern um eine über Generationen aufgebaute gemeinsame Weltordnung über den Atlantik hinweg. Auf dem Inspektionsschiff »Vædderen« fügte sie hinzu: »Man kann keine anderen Länder annektieren. Auch nicht mit einem Argument internationaler Sicherheit.« Die Botschaft wiederholte sie anschließend auf Englisch.

Bislang klarste Ansage an Trump

Trump hat in den vergangenen Monaten immer wieder erklärt, die Kontrolle über Grönland übernehmen zu wollen. Grönland ist weitgehend autonom, gehört aber offiziell zum Königreich Dänemark. Trump begründete seine Forderungen entweder mit der nationalen oder der internationalen Sicherheit. Dänemark warf er mehrmals vor, nicht genügend für die Sicherheit Grönlands und in der Arktis zu tun.

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