Frankreich: Marine Le Pen schließt Kandidatur bei Verurteilung zu Fußfessel aus
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Marine Le Pen geht gegen ihre Verurteilung zum Tragen einer Fußfessel vor. Sollte das Urteil bestätigt werden, will sie nicht zur Präsidentschaftswahl antreten.
26. Februar 2026, 13:07 Uhr
Quelle: DIE ZEIT,
AP,
tlf
Artikelzusammenfassung
Marine Le Pen schließt Präsidentschaftskandidatur aus, falls sie Fußfessel tragen muss. Hintergrund ist Schuldspruch wegen Veruntreuung von EU-Geldern. Aktuell läuft Berufungsprozess, Urteil am 7. Juli erwartet. Le Pen könnte bei rechtskräftiger Verurteilung nicht am Wahlkampf teilnehmen. Interview mit BFM offenbart ihre Position.
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Die rechtsextreme französische Politikerin Marine Le Pen hat eine Kandidatur zur Präsidentschaft im kommenden Jahr ausgeschlossen, sollte sie rechtskräftig zum Tragen einer Fußfessel verurteilt werden. In einem solchen Fall wäre sie nicht in der Lage, Wahlkampf zu
betreiben, sagte Le Pen in einem Interview mit dem Sender BFM.
Hintergrund ist der im vergangenen März ergangene Schuldspruch gegen Le Pen wegen Veruntreuung von EU-Geldern. Damals war sie zu zwei Jahren Hausarrest mit elektronischer Fußfessel und einem fünfjährigen Verbot, an Wahlen anzutreten, verurteilt worden. Dagegen geht Le Pen aktuell in einem Berufungsprozess vor. Das Urteil wird am 7. Juli erwartet.