Wolfgang Kubicki ist neuer Bundesvorsitzender der FDP. Der 74-Jährige setzte sich beim Parteitag in Berlin in einer Kampfabstimmung gegen die Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch. Diese kandidierte überraschend gegen ihn. Kubicki erhielt 390 Stimmen, auf Strack-Zimmermann entfielen 259 Stimmen.
Eigentlich wollte sich Kubicki unangefochten zum Parteichef wählen lassen. Dann schlug der frühere nordrhein-westfälische Landesminister Joachim Stamp gemeinsam mit 33 Delegierten Strack-Zimmermann für den Vorsitz vor. Im Saal war daraufhin Jubel und Geraune zu hören, Strack-Zimmermann stimmte der Kandidatur zu, scheiterte dann aber später bei der Abstimmung.
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