Trump will einen Triumphbogen und verordnet den USA eine neue Architektur. Die Mitte bastelt derweil an der nächsten Steuerreform. Mangelt es der Demokratie an Ästhetik?
Die Inszenierung der Demokratie im Vergleich zu Autokraten und Königen steht im Fokus der aktuellen Podcast-Folge "Was Jetzt? - Der Wahlkreis". Die Hosts diskutieren die Ästhetik der Maga-Bewegung, die inszenierten Gesichter in der Trump-Welt und den Prunk im Oval Office. Kritisch hinterfragen sie, ob liberale Politik nicht auch ästhetisch ansprechend sein kann und wie die Rechten das Internet mit ihrer visuellen Sprache überfluten. Die Frage nach bedeutungsvollen Orten und Monumenten für die Bürger bleibt dabei zentral. Der nächste Wahlkreis wird am 27. Juni veröffentlicht.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Könige und Autokraten haben es leicht: Sie können sich selbst Denkmäler bauen und ihre Namen auf Regierungsgebäude pinseln lassen. Aber wie inszeniert sich eigentlich die Demokratie? Gelingt es ihr, Orte und Monumente zu schaffen, die ihren Bürgern wirklich etwas bedeuten? Oder müssen Parlamentsgebäude so trist und nichtssagend aussehen wie das EU-Parlament in Brüssel oder die zertrampelte Wiese zwischen Reichstag und Kanzleramt?
In dieser Folge von Was Jetzt? – Der Wahlkreis befassen sich die Hosts Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Ästhetik der Maga-Bewegung, mit den operierten Gesichtern der Frauen in der Trump-Welt, all dem Gold und Prunk im Oval Office und der smarten Strategie der Rechten, mit einer völlig enthemmten visuellen Sprache das Internet zu fluten. Und sie fragen sich, ob es da wirklich kein Gegenmittel gibt und liberale Politik nicht doch auch schön sein kann.