Zunächst galt es bei der Show, mit dem Song eine internationale Jury zu überzeugen. Das 20-köpfige Gremium verkleinerte das Bewerberfeld im ersten Schritt von neun auf nur noch drei Acts. Danach entschied das Publikum per Abstimmung über den Gewinner. Engels bekam dabei die meisten Stimmen.
Leicht wird die Mission für die Kölnerin allerdings nicht. In den vergangenen zehn Jahren lief es für deutsche Beiträge immer wieder miserabel beim ESC – oft landeten sie auf letzten oder vorletzten Plätzen. Nur Michael Schulte erreichte 2018 mit Platz vier ein echtes Top-Ergebnis. Sänger Isaak (2024, 12. Platz) und das Duo Abor & Tynna (2025, 15. Platz) fuhren zuletzt immerhin Mittelfeld-Ränge ein.
Einige Länder boykottieren den ESC
Engels ist allerdings dafür bekannt, in Wettbewerbsformaten gute Ergebnisse zu erzielen. 2011 stand sie im Finale der Show »Deutschland sucht den Superstar«. Sie nahm aber auch schon erfolgreich an den TV-Shows «Let's Dance«, »The Masked Singer«, »Das große Promibacken« und »Dancing on Ice« teil. Neben der Musikkarriere ist sie auch noch Influencerin mit 1,8 Millionen Followern bei Instagram, Schauspielerin, Eisläuferin («Holiday on Ice«) und neuerdings Musical-Star («Moulin Rouge!«). Von 2013 bis 2019 war sie mit dem Sänger Pietro Lombardi (33) verheiratet.
Anders als in den Vorjahren ist in diesem Jahr nicht mehr der Norddeutsche Rundfunk (NDR) innerhalb der ARD federführend für den ESC zuständig, sondern der Südwestrundfunk (SWR). Auch Moderator Stefan Raab, der im vergangenen Jahr noch einmal die Fäden bei der Auswahl eines deutschen Beitrags zog, war nun nicht mehr Teil des Vorentscheids.

vor 3 Stunden
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