Europäischer Filmpreis: Joachim Triers „Sentimental Value“ als bester Spielfilm ausgezeichnet

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Joachim Triers „Sentimental Value“ hat bei der diesjährigen Verleihung der Europäischen Filmpreise die Auszeichnung für den besten Spielfilm erhalten. Die Tragikomödie des norwegischen Regisseurs gewann außerdem in den Kategorien Regie, Drehbuch und Filmmusik. Als beste Schauspielerin wurde Triers Hauptdarstellerin Renate Reinsve ausgezeichnet, als bester Schauspieler sein Hauptdarsteller Stellan Skarsgård.

Das Roadmovie „Sirât“ des Franzosen Oliver Laxe bekam fünf Filmpreise, darunter den für den besten Schnitt, den besten Ton und die beste Kamera. Der in sechs Kategorien nominierte Film „In die Sonne schauen“ der deutschen Regisseurin Mascha Schilinski empfing nur den Preis für das beste Kostümbild. Als Dokumentarfilm wurde das Dokudrama „Fiume o morte!“ („Fiume oder Tod!“) des Kroaten Igor Bezinović ausgezeichnet.

Bei der Preisverleihung im Berliner Haus der Kulturen der Welt prangerte der iranische Regisseur Jafar Panahi in seiner Er­öff­nungsrede die dramatische Lage in seinem Heimatland an. Wenn die Welt nicht auf die Gewalt reagiere, sei nicht nur Iran, sondern die ganze Weltgemeinschaft in Gefahr. Die Filmpreise werden seit 1988 von der Europäischen Filmakademie abwechselnd in Berlin und einer anderen europäischen Stadt verliehen.

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