Bill Clinton musste sich nach seiner Frau Hillary Fragen im Epstein-Ausschuss stellen. Die Demokraten setzen nun alles daran, Donald Trump vorzuladen.
28. Februar 2026, 7:03 Uhr
Artikelzusammenfassung
Bill Clinton beteuert Unschuld vor Untersuchungsausschuss in Epstein-Affäre, Republikaner sehen Trump entlastet, Demokraten fordern Vorladung des Präsidenten. Clinton gibt keine Presseerklärung ab, widersprüchliche Angaben zum Verlauf der Befragung. Politisches Schauspiel um Clinton und Trump lenkt von zentraler Frage ab: Wie konnte Epstein so lange ungestört agieren? Vorladung von Trump unwahrscheinlich, Fokus könnte auf Handelsminister Lutnick fallen. Clinton kontert Fragen zu Epstein-Verbindungen kühl, während politische Grabenkämpfe dominieren. Opfer der Verbrechen Epsteins geraten in den Hintergrund, während politische Interessen überwiegen.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
"Ich habe nichts gesehen, ich habe nichts falsch gemacht", sagte der frühere Präsident Bill Clinton am Freitag in seinem Eingangsstatement vor dem Untersuchungsausschuss in der Epstein-Affäre. So weit, so bekannt. Fast sechs Stunden wurde Clinton von republikanischen und demokratischen Abgeordneten befragt. Am Ende stand wenig Neues.
Clinton gab nach seiner Vernehmung – anders als Hillary Clinton am Tag zuvor – kein Statement vor der Presse ab, die Teilnehmer machten widersprüchliche Angaben zum Verlauf der Befragung. Clinton habe US-Präsident Donald Trump entlastet, betonten die Republikaner und veröffentlichten sogleich eine Erklärung, die dieses Framing weiter zuspitzt. Der ehemalige Präsident sei bereits "der dritte Zeuge", der unter Eid ausgesagt habe, "dass es keine Beweise dafür gibt, dass Präsident Trump etwas Unrechtes getan hat".