Donald Trump und Xi Jinping: Plötzlich Chipschmuggler
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Trump und Xi verhandeln in Peking über Hightech-Exporte und Seltene Erden. Ausgetragen wird das Drama aber in den Häfen von Singapur, Penang und Hanoi.
15. Mai 2026, 5:17 Uhr
Artikelzusammenfassung
Trump beschuldigt Südostasien des Schmuggels von Hochleistungschips aus den USA, Japan und den Niederlanden nach China, um dessen Militär- und KI-Industrie zu stärken. Trotz Exportverboten gelangen die Chips über Umwege nach China, was Washington als Schmuggel betrachtet. Besonders umstritten sind die Maschinen zur Chipproduktion, die in Singapur und Malaysia hergestellt und nach China exportiert werden. Die USA erhöhen den Druck auf diese Länder, um die Kontrolle über den Chiphandel zu behalten und drohen mit extraterritorialer Strafverfolgung. Singapur, Malaysia und andere Länder geraten zwischen die Fronten von Washington und Peking, während ihre Hightech-Produktion ins Visier der Supermächte gerät, ohne dass eine Lösung in Sicht ist.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Es ist die Art von Ärger, in die man hineingerät, ohne gefragt worden zu sein. Während Xi Jinping sich gerade mit Donald Trump trifft, schauen die Regierungen in Kuala Lumpur, Singapur und Hanoi ziemlich erschrocken in Richtung Peking: Der US-Präsident ist dort mit einem schweren Vorwurf gegen etliche Länder Südostasiens angereist – und die Betroffenen sind ja nicht eingeladen und können sich nicht wehren. Trumps Regierung ist davon überzeugt, dass durch die Häfen, Freihandelszonen und Industrieparks der Region heiße Ware fließt, die China eigentlich nicht bekommen darf: Hochleistungschips und Chipfertigungsmaschinen aus den USA, Japan und den Niederlanden. Hightech, die Washington seit Jahren mit Exportverboten belegt, weil sie Chinas Militär- und KI-Industrie voranbringen könnte.