Schroyer habe die »nötigen Fähigkeiten, um illegal eingereiste Kriminelle, darunter Mörder, Vergewaltiger und Drogenhändler, in einem noch nie dagewesenen Ausmaß festzunehmen und abzuschieben«, schrieb Trump. Der Senat muss den Vorschlag noch absegnen.
Zuvor hatte Todd Lyons die Behörde geleitet, bis er Ende Mai seinen Posten als Direktor aufgab. Bereits im Februar war Lyons zunehmend unter Druck geraten. Anlass waren Berichte über ein besonders hartes Vorgehen der Einwanderungsbehörde. Bei einer Anhörung im Kongress sah sich Lyons scharfer Kritik von demokratischen Abgeordneten ausgesetzt, die den Einsatz seiner Behörde teils mit »Gestapo«-Methoden verglichen.
Lyons wies diese Vorwürfe entschieden zurück und verteidigte den Kurs der Regierung unter Präsident Donald Trump, insbesondere die verschärfte Abschiebepolitik.
Während Republikaner Lyons den Rücken stärkten und den Demokraten vorwarfen, durch eine zu liberale Migrationspolitik selbst zur Eskalation beigetragen zu haben, verschärfte sich der politische Ton weiter. Unter anderem kündigte Lyons damals an, die Einsätze der ICE vornehmlich in demokratisch regierten Städten noch auszuweiten.

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