Diplomatie: EU und Armenien wollen Beziehungen vertiefen

vor 1 Stunde 1

Die EU und die Ex-Sowjetrepublik Armenien wollen künftig enger zusammenarbeiten. Im Fokus sollen dabei vor allem Sicherheit und Verteidigung sowie Projekte in den Bereichen Energie, Verkehr und Digitales stehen, wie es nach einem Gipfeltreffen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident António Costa und Premierminister Nikol Paschinjan in der Hauptstadt Eriwan hieß. Die Südkaukasusrepublik Armenien grenzt an die Türkei, Georgien, Iran sowie Aserbaidschan und strebt seit einiger Zeit in Richtung EU. Früher war sie enger Bündnispartner Moskaus. Die EU ist ein wichtiger Partner Armeniens, etwa für Handel und Investitionen, schon seit 2021 ist ein Partnerschaftsabkommen in Kraft. Die EU hat ein geostrategisches Interesse, Länder wie Armenien an sich zu binden. Zwar schwindet Russlands Einfluss im Südkaukasus, aber auch die USA unter Präsident Donald Trump treiben Initiativen voran. Der erste EU-Armenien-Gipfel habe die Partnerschaft auf eine neue Ebene gehoben sowie eine klare Richtung und Agenda für die kommenden Jahre festgelegt, sagte von der Leyen nach dem Treffen in Eriwan.  Außerdem vereinbarten die EU-Grenzschutzagentur Frontex und das armenische Innenministerium eine engere Kooperation im Grenz- und Migrationsmanagement.

Gesamten Artikel lesen