Diese Geschirrspüler empfiehlt die Stiftung Warentest

vor 2 Tage 1

Nein, das Geschirr muss nicht vorgespült werden, und der Abwasch per Hand ist nicht ökologischer: Die Stiftung Warentest räumt gleich mit zwei Mythen des Haushalts auf – und hat zudem aktuell 16 Spülmaschinen untersucht . Das Ergebnis dürfte Abwaschmuffel freuen: »10 von 16 Geschirrspülern im Test sind gut«, heißt es im Testbericht. »Gute Spülmaschinen gibt es in jeder Bauform.«

Dieser Text enthält mit einem Symbol (🛒) oder dem Hinweis »Anzeige« gekennzeichnete Affiliate-Links, über die der Verlag, aber nie der Autor individuell, bei Verkäufen eine geringe Provision vom Händler erhält.

Unter den vollintegrierten Spülmaschinen liefert die Siemens SN87TX00CE mit der Gesamtnote 2,1 das beste Ergebnis. Wie bei vollintegrierten Küchenmaschinen üblich, ist ihr Bedienfeld in der Oberseite der Tür versteckt. Das Gerät ist in allen Prüfungspunkten in der Spitzengruppe und kostet etwa 1069 Euro.

Generell sei es teurer geworden, eine gut bewertete Maschine zu erstehen. Während im aktuellen Test die günstigste gute Maschine etwa 800 Euro kostet, seien im Vorjahrestest drei gute Geräte günstiger als 700 Euro gewesen.

Das mit der Gesamtnote 2,1 beste teilintegrierte Modell, die Siemens SN57TS00CE, kostet sogar etwa 1135 Euro. Sie ist ebenfalls für Einbauküchen vorgesehen, hat das Bedienfeld jedoch, typisch für die Bauart, immer sichtbar auf der Vorderseite. Nur in der Handhabung wird sie einen Hauch besser bewertet als das vollintegrierte Siemens-Modell, ansonsten wird sie in nahezu allen Belangen identisch bewertet.

Die beste frei stehende Spülmaschine ist nach Ansicht der Testerinnen und Tester die Bosch SMS6ZCI16E mit der Gesamtnote 2,2. Sie ist für etwa 800 Euro erhältlich und überzeugt im Vergleich mit den beiden Siemens-Geräten in den Prüfpunkten Sicherheit, Verarbeitung und Geräuschentwicklung.

Etwas schlechter bewertet die Stiftung Warentest jedoch das Automatik- sowie das Kurzprogramm der Bosch. Anders als die beiden Siemens-Geräte der Energieeffizienzklasse A fällt der Bosch-Spüler in die Energieeffizienzklasse B. Die Kennzeichnung hat jedoch Tücken: »Das EU-Energielabel bescheinigt ihnen allen die Effizienzklasse A oder B«, schreibt die Stiftung Warentest. »Das Label tut aber so, als liefen die Spülmaschinen immer nur im verbrauchsarmen Eco-Programm. Das ist nicht besonders lebensnah.«

Mehr Informationen zu den Betriebskosten der Geräte, die kompletten Testergebnisse sowie Tests der besten Geschirrspültabs finden Sie bei der Stiftung Warentest .

Gesamten Artikel lesen