DFB-Pokal: Deniz Undav kritisiert Schiedsrichter trotz VfB-Sieg

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»Einen krasseren Fehler, glaube ich, kannst du nicht machen als Schiri. Gut für uns natürlich, aber das darfst du nie und nimmer wegpfeifen«, sagte der Nationalspieler nach dem 2:1 (1:1, 0:1) des Titelverteidigers nach Verlängerung. Auch Stuttgarts Coach Sebastian Hoeneß konnte Freiburgs Frust verstehen. »Die Situation darfst du nicht abpfeifen. Da hätten wir genauso reagiert, wie es die Freiburger getan haben«, sagte er.

Was war passiert? In der ersten Minute der Verlängerung war Freiburg vermeintlich in Führung gegangen. Doch noch bevor Lucas Höler den Ball über die Linie geschossen hatte, hatte das Schiedsrichtergespann um Tobias Welz auf Foul gegen Jeff Chabot entschieden. Der VfB-Abwehrchef war nach einem leichten Kontakt zu Boden gegangen.

»Ich weiß nicht, was er in dieser Szene gesehen hat«

»Ich versuche einfach nur, meinen Körper reinzustellen. Für mich ist es absolut kein Foulspiel«, sagte Höler im TV-Sender Sky. Er hatte sofort nach der Szene Kontakt mit Schiedsrichter Welz. »Ich habe ihm gesagt, dass es eine Frechheit ist, das wegzupfeifen. Und er hat gesagt, dass es eine glasklare Entscheidung ist«, sagte Höler. Welz habe nicht mit sich reden lassen. »Also ich weiß nicht, was er in dieser Szene gesehen hat«, sagte der Freiburger Stürmer.

»Wenn das ein Foul ist, dann muss ich, glaube ich, hier und heute meine Karriere beenden, weil das ist wirklich gar nichts«, sagte SC-Kapitän Christian Günter. »Der läuft gegen einen 1,95-Mann, der fliegt einfach hin, und es ist niemals ein Foul.« Auch Freiburgs Trainer Julian Schuster hatte ein »reguläres« Tor erkannt.

»Er hat das Spiel heute nicht richtig gut kontrollieren können. Er hat zu viele Gelbe Karten gegeben. Am Anfang vor allem irgendwelche Fouls gepfiffen, die keine Fouls waren«, sagte der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1.

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