Demokratische Republik Kongo: Ebola-Virus breitet sich im Ostkongo rasant aus

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Durch den Ebolavirus sind bereits mehr als 2.300 Menschen in der DR Kongo gestorben. Der aktuelle Ebola-Ausbruch ist der tödlichste in der Geschichte des Landes.

Quelle: DIE ZEIT, dpa, epd, Reuters, 17. August 2026, 12:44 Uhr

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Helfern in dem zentralafrikanischen Land läuft die Zeit davon. Auch weil Teile der Bevölkerung den staatlichen Maßnahmen misstraut. © Tony Karumba/​AFP/​Getty Images

Der aktuelle Ebola-Ausbruch ist der tödlichste in der Geschichte der Demokratischen Republik Kongo. Bereits 2.325 Menschen seien nach einer Virusinfektion bereits gestorben, teilten die Gesundheitsbehörden mit. So viele Tote forderte der bislang größte Ebola-Ausbruch in Westafrika erst, nachdem er bereits dreimal so lang andauerte.

Das Virus verbreitet sich schneller als je zuvor in dem zentralafrikanischen Land. Innerhalb von 24 Stunden seien ihnen 101 neue Fälle gemeldet worden, teilten die kongolesischen Behörden mit. Die Zahlen legen jedoch nahe, dass viele Fälle unentdeckt bleiben. Sechzig bis siebzig Prozent der gemeldeten Infektionen betrafen Menschen, die zuvor nicht als Kontaktpersonen bekannt waren. Viele zeigten bereits Symptome und haben mit einer hohen Wahrscheinlichkeit weitere Personen angesteckt. 

»Wir jagen dem Virus hinterher«, sagte der Afrika-Regionaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Mohamed Yakub Janabi. »Das Virus ist uns einen Schritt voraus.« Einen Impfstoff, der gegen die sogenannte Bundibugyo-Variante des Virus schützt, gibt es bisher nicht. Teile der Bevölkerung misstrauen zudem den gesundheitlichen Maßnahmen des Staates. In sozialen Medien kursieren zudem Falschinformationen über die Krankheit. 

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