DDR-Unrecht: Gedenken an Mauer

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Mit einer Gedenkveranstaltung am früheren Todesstreifen ist in Berlin an den Mauerbau vor 65 Jahren erinnert worden. In der Kapelle der Versöhnung an der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße versammelten sich Vertreter aus Politik und Gesellschaft, um der Mauertoten zu gedenken. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) beklagte eine anhaltende Mauer in vielen Köpfen und plädierte für mehr Zuhören und Zusammenhalt in Deutschland. Die frühere physische Grenze sei „fast unsichtbar“ – aber da. Die großen politischen Streitthemen wie Migration, Corona, der Umgang mit Russland würden zu „neuen, unsichtbaren Mauern“ zwischen den Menschen im Land führen.

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