BVB macht im 1000. Bundesligaheimspiel die Champions League klar

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Borussia Dortmund hat im 1000. Bundesliga-Heimspiel der Clubgeschichte gegen den desolaten SC Freiburg zum elften Mal in Serie die Champions-League-Qualifikation vorzeitig gesichert. Nach zuvor zwei Niederlagen am Stück fertigte der BVB die Breisgauer zum Abschluss des 31. Spieltages ohne Mühe 4:0 (3:0) ab. Gleichzeitig war es der 600. Heimsieg in der Bundesliga für die Westfalen.

In den verbleibenden drei Saisonspielen geht es für das Team von Trainer Niko Kovač nun noch darum, den zweiten Platz abzusichern. Nach 31 Spielen haben die Dortmunder fünf Zähler Vorsprung vor RB Leipzig. Freiburg fällt mit weiterhin 43 Punkten hinter Eintracht Frankfurt zurück auf Rang acht.

Freiburg-Coach Schuster rotiert auf gleich sieben Positionen

Zwischen dem Halbfinal-Aus im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart und dem Halbfinal-Hinspiel in der Europa League bei Sporting Braga ließen die Gäste indes auch jeglichen Biss vermissen. Alle drei Treffer vor der Pause durch Maximilian Beier (8. Minute), Serhou Guirassy (14.) und Ramy Bensebaini (36.) resultierten aus heftigen individuellen Abwehrfehlern. Der eingewechselte Fabio Silva (87.) erzielte kurz vor Schluss den Endstand.

Die Freiburger konnten sich nur selten durchsetzen

Die Freiburger konnten sich nur selten durchsetzen

Foto: Eibner-Pressefoto / Frank Zeising / Eibner / IMAGO

Freiburgs Trainer Julian Schuster hatte auf gleich sieben Positionen rotiert. Das hatte es in seiner Zeit in Freiburg bislang noch nie gegeben. Johan Manzambi und Matthias Ginter standen nach dem intensiven Pokal-Fight in Stuttgart gar nicht erst im Kader.

Einmal mehr ging der Sportclub so in Dortmund unter. Aus den vergangenen sechs Auswärtsspielen bei den Schwarzgelben gelang Freiburg bei 25 Gegentoren nicht ein Punkt. Allzu konsequent nutzte der BVB auch diesmal die Abwehrschnitzer aus. Beim ersten Gegentor patzte Derry Scherhant, sodass Beier ohne Probleme ein steiles Bensebaini-Zuspiel ersprintete und sicher verwertete.

BVB nimmt Freiburger Geschenke dankend an

Nur sechs Minuten später schlief Ifechukwu Ogbus, sodass Guirassy ein überlegtes und feines Zuspiel von Julian Brandt ins Netz spitzeln konnte. Bensebainis Kopfball-Tor nach einem Eckball von Julian Ryerson war schon die frühe Vorentscheidung. Dieses Mal hatte Igor Matovič nicht aufgepasst. Für Ryerson war es bereits der neunte Eckball in dieser Saison, der zu einem Torerfolg führte – Ligabestwert.

Nach dem Wechsel tat Dortmund nicht mehr als nötig und verwaltete das 3:0. Bis auf ein wegen Abseits aberkanntes Tor kam von Freiburg indes auch nicht mehr viel. Angesichts des Spielstandes spielten die Dortmunder längst nicht mehr so konsequent und entschlossen wie noch vor der Pause.

Das Spiel plätscherte nur noch vor sich hin – bis zur 87. Minute: Dann traf der erst drei Minuten zuvor eingewechselte Fabio Silva nach Vorarbeit des ebenfalls frisch gekommenen Daniel Svensson zum 4:0.

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